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Kontinuität im Workload durch inhaltliche Strukturierung von Selbstlernzeiten

Studentischer Workload gilt als verbindliches Kriterium für die Akkreditierung und Planung von Studiengängen. Zumeist wird jedoch der geforderte Workload nicht erreicht oder ist stark diskontinuierlich verteilt. Die Strukturierung von Selbstlernzeiten kann dabei helfen, Workload besser zu verteilen und Lernen kontinuierlicher zu gestalten. Das Projekt setzt u. a. an strukturellen Bedingungen des Lehramtsstudiums an, z. B. an unzureichenden Mathematikkenntnissen in naturwissenschaftlichen Fächern (bspw. im Fach Chemie) sowie nicht ausreichenden Selbstlernkompetenzen der Studierenden und fokussiert die verbesserte Strukturierung von Selbstlernzeiten und -angeboten bezogen auf entsprechende Fachinhalte. Das Vorhaben entwickelt, erprobt und implementiert ein Lehrveranstaltungskonzept auf mehreren Maßnahmenebenen. Ziel ist es, durch Erarbeitung und Bereitstellung entsprechender Bausteine, Selbstlernzeiten bereits in Präsenzphasen zu strukturieren. Die Professionalisierung der Lehramtsstudierenden wird durch ein digital-unterstütztes studentisches Tandem-Konzept der Lernbegleitung (Peer-Tutoring) flankiert. Zudem wird die Erhöhung professioneller Lehrkompetenz von Hochschullehrenden durch die Begleitung bei der Implementation der neu entwickelten Veranstaltungskonzepte gefördert. Durch die Erstellung und Distribution eines Materialpools mit Handreichungen, Selbstlernmaterialien sowie einem evaluierten Lehrkonzept kann das Veranstaltungskonzept auf andere Themen transferiert werden.

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„Telepräsenz und Kollaboration Studierender in einem gemischt physikalisch/virtuellen Labor für cyberphysikalische Systeme“ (TECY) Prof. Dr. Kristof Van Laerhoven, Veit Wiese, Dr. Steffen Jaschke – Fakultät IV Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Hochschullehre sowohl rein digital als auch hybrid mit Präsenzanteilen möglich ist. In den Übungen und Laboren der MINT-Fächer hat sich jedoch auch gezeigt, dass Teamwork sowie das Verständnis der Interaktion mit technischen Prozessen verloren gehen. Ziel des Projektes TECY ist daher die Entwicklung eines gemischt physikalisch/virtuellen (hybriden) Labors für cyberphysikalische Systeme. Durch die Entwicklung eines neuen Lehrkonzepts analog zu interaktiven Computerspielen, bei denen sich die Spieler mit Avataren in einem virtuellen Raum befinden und Aufgaben lösen, sollen echte Sensoren und Aktoren im Laborraum angesteuert werden. Die Lernumgebung soll aus der Ferne, aber auch physisch vor Ort zu jeder Zeit nutzbar sein, damit auch hybride Lehreinheiten unterstützt werden.

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