
Lehr-Lern-Hub: Digital History
Stellen Sie sich vor: Angehende LehrerINNEN und MuseumspädagogINNen erlernen und erproben bereits im Studium, kreative und komplexe digitale Aufgaben für SchülerINNEN zu entwickeln. SchülerINNEN setzen sich mit und in digitalen Medien aktiv mit Geschichte auseinander und erwerben dabei forschungsorientierte und digitale Kompetenzen. Als gemeinsames Ergebnis entsteht eine öffentlich sichtbare kollektive 4D- Wissensressource. Das Lehr-Lern-Labor Digital History bezieht die bisher vor allem im MINT-Bereich erprobten Ansätze einer Verzahnung forschungsorientierter Schul- und praxisnaher Lehrerbildung sowie der digitalen Medien- und Technologiekompetenzentwicklung auf fachspezifische Ansprüchen und Ziele der Museums- und Geschichtsdidaktik. Dabei untersucht, entwickelt und erprobt das DHLabor Formate, um bspw. im Rahmen von Schulpraktika, Ganztagesangeboten oder außerschulischen Lernorten sowohl eine digitale als auch die praxisbezogene Kompetenz der Studierenden sowie die Fertigkeit zur forschungsorientierten Lehre im Schulunterricht zu befördern. Angehende Lehrende erlernen anhand von Beispielen digitale Forschungs- und Vermittlungsmethoden, erarbeiten auf dieser Basis Aufgaben für Schüler und erproben und reflektieren diese. Im Ergebnis entstehen sowohl ein Pool digitaler Aufgaben und Lehrangebote als auch eine auf den Beiträgen der SchülerINNEN aufbauende öffentlich sichtbare 4D-Wissensressource. Diese Ressourcen sind für Lehrende auch nach Abschluss des Studiums nutzbar.
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Hybride Bausteine für immersive Lehrlabore
Lehrlabore sind ein elementarer Bestandteil in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Die Studierenden verbinden dort ihre theoretischen Kenntnisse mit praktischen Fähigkeiten. Herausforderungen im Studienalltag sind die enge Taktung, die Vorbereitung ohne Laborumgebung sowie die beschränkte Wiederholbarkeit. Dazu verlangen Studierende oder Dozierende mit längerfristigen Erkrankungen und der steigende Bedarf an berufsbegleitender Weiterbildung nach digitalen Lösungen. Bisher existieren jedoch kaum didaktische und technische Konzepte, die ähnliche Lern-, Erfolgs- und Interaktionserlebnisse in digitaler Form ermöglichen. Im Projekt "Hybricks" sollen erstmals Bausteine auf Basis moderner KI-Technologie entwickelt und bereitgestellt werden, die immersive, digitale Zwillinge neuer und vorhandener Lehrlabore erlauben. Mittels neuer KI-Verfahren wie Neural Radiance Fields (NeRF) oder Gaussian Splattings im Zusammenspiel mit frei verfügbaren 3D-Engines werden soziale und technische Interaktionsmethoden sowie Hardware- und Softwaretools entwickelt und bereitgestellt, die eine realitätstreue Umsetzung von online- und hybriden Laborversuchen erlauben. Die Bausteine werden am Beispiel eines vorhandenen und eines neu zu konzipierenden Medizintechnik-Labors entwickelt. Zur Validierung und Evaluation erfolgt ein Vergleich mit dem Präsenzlabor. Methoden und Werkzeuge werden als Open Source veröffentlicht.
Projekt anzeigen
Sichtbarkeit & Transfer durch Social Media
Das DigiTeLL-Projekt stärkt gezielt die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung zur Siche-rung der Nachhaltigkeit und des Transfers von Learning Designs. Über LinkedIn wer-den Erfolge, Tipps, Veranstaltungen und Innovationen aus dem Bereich digitale Lehre kommuniziert, um Reichweite und Wirkung auch über die Goethe-Universität hinaus zu entfalten. Vernetzung, Austausch und Feedback werden gezielt über die Plattform gefördert.
Maßnahme anzeigen
Editorial zum Sonnderheftes „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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