
Designing AI LAB
Eine verantwortungsvolle KI-Transformation erfordert Designexpertise, die über oberflächliche Anwendung hinausgeht. Es fehlen in der Designausbildung jedoch tiefgreifende, integrierte Lehrformate, die Studierende befähigen, KI-Systeme kritisch und inklusiv zu gestalten und transformative Risiken zu adressieren.;Das zweijährige Projekt Designing AI Lab an der UdK Berlin schließt diese Lücke durch ein integratives Lehrkonzept: KI-relevante Forschungsmethoden der Human-Computer Interaction (HCI), technische Grundlagen und soziotechnische Reflexion werden direkt in die zentralen Entwurfsprojekte des Designstudiums eingebettet und durch kompakte Module flankiert. Ziel ist die Gestaltung nachhaltiger, menschenzentrierter KI-Interaktionen.Kerninnovation ist ein partizipatives Peer-Tutor:innen-Modell:Studierende entwickeln Lernressourcen mit, leiten Tutorien und forschen aktiv an HCI-Fragestellungen. Dieser Ansatz fördert eine nachhaltige Kompetenzentwicklung bei allen Teilnehmenden und generiert direkten Forschungsteilhabe im Bereich angewandter KI-Entwicklung.Das Projekt ist räumlich im Design Research Lab der UdK Berlin angesiedelt. Die bestehenden inter- und transdisziplinären Labore der UdK Berlin sind eingebettet in eines der führenden Kreativ- und Technologiezentren Europas. Diese Infrastruktur ermöglicht dem Vorhaben die Vernetzung von technischer Expertise, gestalterischem Denken und künstlerischen Disziplinen als Grundlage für zukunftsweisender Interaktionsforschung.
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Entwicklung eines adaptiven Selbstlernangebots zur Stärkung der Kompetenzen im Bereich der mathematischen Modellierung und softwarebasierten Lösung von Optimierungsproblemen für Gruppen mit heterogenem Vorwissen
Operations Research (OR), welches sich mit der quantitativen Optimierung von Problemstellungen, beispielsweise zur Erhöhung der Effizienz oder zur Reduktion von Treibhausgasen, beschäftigt, unterlag in den vergangenen Jahren einem starken Wandel. Dieser ist dadurch bestimmt, dass moderne Standardsoftware, sogenannte Solver, immer höhere Performanz aufweisen und damit auch große und komplexe Problemstellungen zufriedenstellend lösen können. Damit einher geht, dass sich die Disziplin verstärkt mit dem trickreichen Modellieren von Problemstellungen beschäftigt, wobei die erstellten Modelle dann mithilfe von Solvern gelöst werden. Häufig bieten Grundlagenmodule im OR allerdings noch keine umfassende Ausbildung in der Modellierung, da dies eine Kreativarbeit ist und die Kurse, aufgrund der Relevanz des OR in vielen Studiengängen, sehr groß sind. Ziel des Projektantrags ist es, ein adaptives Flipped-Classroom-Konzept zu erarbeiten und zu implementieren, welches es ermöglicht, sich mathematische Modellierung und die Verwendung von Solvern selbstständig zu erarbeiten und in einer interaktiven Webumgebung zu erproben. Unterstützt wird dabei durch regelmäßige Just-in-Time Teaching Slots, um Fragen im direkten Kontakt zu klären. Die entsprechende Onlineplattform soll frei zugänglich sein.
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Weiterbildung zur Projektevaluation
Teilnahme an einer Weiterbildung zur Evaluation eines Projektausschnitts (TESOL Research Colloquium) mit dem Ziel, die Ergebnisse im nächsten Wintersemester anzuwenden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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