
Evaluation der Lehrangebote
In Massnahme 5 werden die durchgeführten Lehrangebote durch qualitative und quantitative Forschungsmethoden angemessen evaluiert und Optimierungspotenziale für die VR-Lösungen erarbeitet. Zielgruppe sind Studierende im Fach Erziehungswissenschaften.
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Erfassung räumlicher Daten für das digitale Bauen
Das Bauwesen steht vor großen Herausforderungen und befindet sich derzeit bereits in einem Umbruch, vor allem hin zur Digitalisierung. An der TU Braunschweig wurde die Digitale Baustelle (DCS) eingerichtet, in der moderne, auf Digitalisierung aufbauende Methoden in Forschungsvorhaben entwickelt und erprobt werden.;Die DCS stellt ein Reallabor da, welches sich auch ideal für die Hochschullehre eignet. Schließlich sind Hochschulabsolvent*innen die Multiplikator*innen, ohne die der Wandel nicht umgesetzt werden kann.Um die Erkenntnisse und Methoden in der Praxis zu etablieren, ist ein durchgreifender, neuer Lehransatz notwendig, welcher alle relevanten Disziplinen vernetzt. In diesem Projekt wird das neue zweisemestrige Modul SpaCeption entwickelt, welches mit modernen Lehr-Lern-Konzepten alle relevanten Aspekte rund um das Thema digitale Objekterfassung auf allen Zeit- und Raumskalen vermitteln soll. Eingebettet in die Masterstudiengänge Bauingenieurwesen und Architektur werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gelegt: Digitale Prozesse zur Planung, Ausführung und Qualitätskontrolle, Methoden zur Einbettung von bestehenden Bauten und Materialien in die Prozesse, Nutzen von Robotern und visuellen Hilfen (Augmented Reality) zur Unterstützung der Fachkräfte (Human-Machine-Interfaces). Das Projekt implementiert einen innovativen Ansatz zum forschenden Lernen und bindet Studierende von Anfang an in die Entwicklung und eine prototypische Durchführung im zweiten Projektjahr ein.;
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Studie „Haltung gegenüber (digitalen) Prüfungen"
Im Rahmen der Maßnahme werden die Haltungen von Studierenden und Lehrenden gegenüber digitalen Prüfungen erfasst, um authentische Leistungen zu fördern und Täuschung zu reduzieren. Das digitale Prüfen während der Corona-Pandemie hat sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden zunehmend zu Unsicherheiten und gegenseitigen Vorurteilen und bisweilen Ressentiments geführt. Daher war es besonders wichtig, sich dem Thema mit einer Methode zu nähern, die Austausch, Reflexion und Vertrauen ermöglicht. Daher wurde die Thematik mit einer qualitativen Studie bearbeitet. Aufbauend auf Thesen, die aus bestehender Literatur abgeleitet wurden, wurden insgesamt 42 leitfadengestützte Interviews, 20 mit Lehrpersonen und 22 mit Studierenden durchgeführt, die wiederum relevante Perspektiven beider Zielgruppen erfasst haben. Daraus wurden praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine faire, transparente und motivierende Prüfungskultur abgeleitet.
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Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.
Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.
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