
TUM Hybrid and Digital Teaching Quality
Die TUM verfolgt mit ihrer Lehrstrategie die systematische Weiterentwicklung ihrer Lehre; die Digitalisierung ist dabei als wichtiger Innovationstreiber integriert. Für die Umsetzung der Lehrstrategie wurden umfangreiche Strukturen und Maßnahmen etabliert, die 2020 mit dem Genius Loci Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnet wurden. Die letzten 12 Monate waren von einem erheblichen Innovationsschub geprägt: in einem Kraftakt wurden Lehre, Lernen und Prüfungen weitgehend digitalisiert. TUM hyteQ will diese Entwicklung fortführen und in einen konsolidierten Transformationsschub für hybride Lehre überführen: 8 Maßnahmen fügen sich in den Dreiklang von Lehren, Lernen und Prüfen ein und werden ergänzend zu vielen bereits laufenden Maßnahmen der Lehrstrategie spezifische Innovationen einbringen. Lehren: Verpflichtendes Onboarding für alle neuen Lehrenden, Konzepte für standortübergrei-fende Lehre, Hy-Scouts zur Unterstützung hybrider Lehre. Lernen: Digitaler Lerncoach und Digital Literacy für Studierende, Lernmodellierung in Moodle. Prüfen: Prüfungsinkubator und Moodle-Plugins für digitale Prüfungen. Etwa die Hälfte der beantragten Mittel fließt in die Entwicklung von Moodle-Plugins und Handreichungen, die allen Hochschulen offenstehen.
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Escape This! Studierende entwickeln und erproben digitale Educational Escape Rooms für die Nachhaltigkeitslehre
In Escape Rooms stehen Teams der Herausforderungen gegenüber, kleinere Aufgaben einer größeren Mission innerhalb eines begrenzten Zeitfensters gemeinsam lösen zu müssen; wobei bereits das Identifizieren der eigentlichen Rätsel herausfordernd sein kann. Während das Konzept im Unterhaltungs- und Freizeitbereich längst etabliert ist, gewinnt es auch im Bereich der Bildung vermehrt an Popularität. Die Educational Escape Rooms eröffnen dabei über die Wissensvermittlung hinaus vielfältige Möglichkeiten, fachübergreifende Kompetenzen, wie etwa die Kommunikation in interdisziplinären Gruppen sowie problemlösendes und kreatives Denken zu trainieren. Neben dem Verwenden bestehender Escape Rooms zielt das Projekt Escape This! auf die selbstständige Planung und Gestaltung solcher Spiele ab. Dies verlangt über die Kenntnisse der zu vermittelnden Thematik hinaus auch die Auseinandersetzung mit den Zielgruppen und deren Lernmotivationen, die Zerlegung eines Themenkomplexes in (Teil-)Aufgaben und Lösungswege, die Anwendung von Storytelling zur Vermittlung von Wissen und die Überprüfung des Lernzuwachses bei den Spielenden.
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Gestaltung mobiler Interaktions- und Infoformate
Die umfassende Partizipation Studierender in der Lehre wird in der Praxis wenig umgesetzt. Gründe dafür können fehlendes Wissen, geringe Motivation sowie ein nicht klar erkennbarer Mehrwert für Lehrende und Hochschulen sein. Im Rahmen des Verbundprojekts D2C2 entwickelte die Community Kunst und Gestaltung ein innovatives Ausstellungs- und Interaktionsformat. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele studentischer Mitge-staltung sichtbar und unmittelbar an Hochschulen erlebbar zu machen. Drei mobile Wagen, aufgebaut als Pop-up-Räume, boten Informationsflächen, Workshopbereiche und Präsentationen dieser partizipativen Lehrprojekte, die über 4 Jahre Forschungsarbeit entstanden. Durch niedrigschwelligen Zugang, Präsenz vor Ort, interaktive Formate und ein dreitägiges Workshopprogramm förderte die RoadShow Austausch, Vernet-zung und Bewusstseinsbildung über Partizipation. Die Präsentation erfolgte im Sommer 2025 an zehn Standorten, darunter Festivals, Tagungen und Hochschulveranstaltungen. Für di
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Digitale Lehr- und Lernlabore zur Förderung digitalitätsbezogener Professionskompetenzen in der Lehrkräftebildung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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