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Engineering for Sustainability @HRW

Eine interdisziplinäre Gruppe Lehrender und Studierender entwickelt einen neuen, nicht-traditionellen Bachelor-Ingenieurstudiengang im Open Curriculum-Format. Die Basishaltung der Lehrenden dieses Studiengangs ist, dass unsere Studierenden motiviert sind zu lernen. Die aktuellen Studienstrukturen enthalten jedoch durchgehend extrinsische Anreize, so dass die intrinsische Motivation der Studierenden sinkt. Hinzu kommen systemische Gestaltungsprinzipien wie Pflichtmodule, geringe Lernautonomie und keine explizite Integration der Studierenden in ihre Studierendenkohorte, so dass wichtige Merkmale, die für eine hohe intrinsische Motivation notwendig sind, meist nicht gegeben sind. Ziel des neuen Studiengangs ist, dass Studierende zukünftig im gesamten Studium selbst entscheiden, an welchen Lehr-Lernangeboten sie teilnehmen, um die von ihnen angestrebten fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zu entwickeln. Hierfür werden die beteiligten Lehrenden ihre Rolle von der Wissensvermittlung zum begleitenden Coaching weiterentwickeln, so dass die Lehr-Lernbeziehung zu einem akademischen Mentorat erweitert wird. Der Kompetenzerwerb wird größtenteils in Projekten durch Challenge-based Learning an gesellschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Aufgaben mit Nachhaltigkeitsbezug erfolgen. Im Rahmen dieses Projektes soll der aktuelle Planungsstand bis zur Implementierung des Studiengangs mit dem Arbeitstitel „Engineering for Sustainability“ zum WiSe 25/26 konkretisiert werden.

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Projekt 101686
Projekt

PerspekTIERwechsel

„Perspektivwechsel“ und transformatives Lernen sollen als Schlüsselkompetenzen in den raumplanerischen Studiengängen (Architektur Stadtplanung, Landschaftsplanung) der Universität Kassel etabliert werden. Planung ist anthropozentrisch; orientiert an Idealtypen bildet sie die Vielfalt der von ihr Betroffenen ungenügend ab und reflektiert die Bedürfnisse von freilebenden Tieren in der Stadt kaum. Wir werden innovative, auch spielerische Methoden erproben und selbst entwickeln, die es ermöglichen, Tierbedürfnisse und -perspektiven sowie die diversen Relationen von Menschen zu Tieren zu erforschen, Visionen für veränderte Mensch-Tier-Beziehungen, Kohabitationen und Beteiligungsansätze zu entwickeln, zu reflektieren und in experimentelle Transformationsprojekte zu überführen. Auf Basis der Erkenntnisse integrieren wir gemeinsam sowohl transformativ wirksame Methoden als auch das Thema „urbane Tiere in der Planung“ dauerhaft in ASL. Der Fokus auf Stadttiere ist zugleich Methode und Inhalt: Die Diskrepanz, die beim notwendigerweise unvollkommenen Einfühlen in andere Lebensformen und (Sinnes-)Wahrnehmungen entsteht, eröffnet Momente für Reflexion. Das konsequenzverminderte Spiel ermöglicht experimentellen und freien Perspektivwechsel und Verhandlungen von Positionen anhand von Rollen. Inhaltlich ist der Diskurs über den Platz der Tiere zentral für die sozialökologische Transformation der Stadt: Für wen wird Stadt geplant und transformiert? Wer ist an Zielsetzungen beteiligt?

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Maßnahme 100126
Maßnahme

Medienkompetenz und Videoproduktion

Die Maßnahme diente dazu, die medienbezogene Arbeit im Projekt DigiTaL zu unterstützen und die Schnitt-stelle zum Medien- und Informationszentrum (MIZ) zu stärken. Der Arbeitsbereich Medienkompetenz entwi-ckelte hierfür Medienformate und bot Beratungen und Workshops zur digitalen Medienproduktion an. In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Kommunikation entstand der Bereich Videoproduktion, um Projektinhalte und Veranstaltungen audiovisuell aufzubereiten und so die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen. Die Umsetzung umfasste Konzeption, Dreh und Postproduktion verschiedener Videoformate sowie den Aufbau und die Ausstattung des Bib-Studios als neuer Infrastruktur für Audio- und Videoproduktionen. Ergänzend wurden Schulungen und Einzelberatungen bereitgestellt, um Mitarbeitende und Studierende in der Produktion und Nutzung digitaler Medienformate zu unterstützen.

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Publikation 100700

Schütze, Judith (2024). Researching social science aspects of the information ans knowledge society.

The research- based learning programme presented here takes place in the Bachelor of Business Information Systems and focuses on social science aspects of the information and knowledge society. Student research groups go through the various phases of research- based learning and reflect on the process at various points. In: Island of Research. Examples and Good Practices. Hamburger Zentrum für Universitäteres Lehren und Lernen.

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