
Portfolioprofis: Portfolioprüfungen als Initialzündung einer veränderten Lern- und Lehrkultur
Das Projekt Portfolioprofis: Portfolioprüfungen als Initialzündung einer veränderten Lern- und Lehrkultur entwickelt, erprobt und evaluiert didaktische Konzepte, die es erlauben, große Studierendengruppen ( > 100 Studierende) im Rahmen von benoteten semesterbegleitenden Portfolioprüfungen zu prüfen. Dabei ist ein Hauptanliegen des Projektes, dass diese Prüfungen den Paradigmen der kompetenzorientierten und studierendenzentrierten Lehre folgen und selbstgesteuerte Lernprozesse unterstützen können. Entwickelt und erprobt werden die Konzepte im Bachelorstudiengang Psychologie an der TU Dresden, der auf Basis der Anforderungen des neuen Psychotherapiegesetzes zum Wintersemester 2021/22 umgestellt wurde. Nunmehr ist in der Mehrzahl der im Studiengang zu absolvierenden Module die Portfolioprüfung die alleinige Prüfungsform, sodass 15 Module mit einem benoteten Portfolio im Umfang zwischen 30 und 60 Stunden abschließen. Durch die im Projekt angestrebten Veränderungen der Lehr-/Lernpraxis kann sich die Lern- und Lehrkultur an der Fakultät Psychologie weiterentwickeln. Dabei vollziehen die Lehrenden einen schrittweisen Rollenwechsel hin zum Lernbegleiter. Die Studierenden werden partizipativ einbezogen und bzgl. ihrer Selbstlernkompetenz geschult. Außerdem kann das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Fachdiskussion leisten, indem es Möglichkeiten des didaktisch reflektierten Einsatzes von benoteten Portfolioprüfungen in großen Studierendengruppen aufzeigt.
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In der Studierendenstadt soll eine vernetzende Forschungs- und Ausbildungsumgebung für Studierende des Bachelorstudiengangs Chemie- und Bioingenieurwesen an der TU Hamburg geschaffen werden. Studierende aus dem zweiten, vierten und sechsten Semester werden in überlappenden Praktika an einem Forschungsprojekt zusammenarbeiten. Dafür liefern die jeweiligen Studierenden entlang ihrer bisherigen Erfahrungsstände biologische Bauteile bzw. Datensätze, die immer weiter miteinander vernetzt werden können, so dass schlussendlich eine umfassende Analyse eines neuen Biokatalysators zur Verfügung steht. Am Schluss dieser Lehrveranstaltung steht eine Studierendenkonferenz bei der die Ergebnisse auf Postern und Talks gemeinsam vorgestellt werden. Durch die Vernetzung schaffen wir einen roten Faden innerhalb des Studiengangs und vernetzen die Studien aus unterschiedlichen Semestern im Rahmen des Curriculums und nicht nur außercurricular. Für die Veranstaltung wird ferner eine Evaluationsroutine entwickelt werden, die es ermöglicht durch Feedback von Lehrenden und Lernenden einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu etablieren.
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Nutzer:innenzentrierte Perspektive einnehmen
Um hochkomplexe Inhalte besser zugänglich zu machen, haben wir gezielt eine nutzer:innenzentrierte Perspektive eingenommen. Dafür haben wir typische Verständnishürden und potentielle Fehlerquellen von Nutzer:innen ohne Vorerfahrung in diesem Bereich identifiziert und in die Überarbeitung der Materialien einbezogen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Überarbeitung eines frei-zugänglichen Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre umgesetzt.
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Simulationsbasiert beraten erproben und reflektieren: Drei Einsatzszenarien von virtual gaming simulations (VGS) zum Lerncoaching im schulischen Kontext
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