Projekt Bühne
Profis-Pol
Projekt
Zur Suche

Problembasiertes Lernen und Prüfen sozialer und kommunikativer Kompetenzen mit Situational Judgement im Polizeistudium

Ziel des Projektes ist, das Polizeistudium praxisnäher zu gestalten und dabei polizeiliches Erfahrungswissen und wissenschaftliche Erkenntnisse einzubeziehen. Zudem soll eine durch die Nutzung digitaler Technologien massentaugliche Alternative zur Vermittlung sozio-kommunikativer Kompetenzen erprobt werden. Dazu sollen videobasierte Szenarien mit polizeilichen Standardsituationen aus dem Bereich Schutzpolizei/Streifendienst erstellt werden, die sowohl für die Lehre als auch im Prüfungsbereich genutzt werden können. Grundlage für die Entwicklung der Szenarien soll eine Befragung von berufserfahrenen Polizistinnen und Polizisten bilden. Gesucht werden Situationen, welche von den befragten erfahrenen Polizistinnen und Polizisten erfolgreich bewältigt wurden (Beispiele guter Praxis), jedoch als schwierig für Unerfahrene eingeschätzt werden. Neben der reinen Situationsbeschreibung geht es dabei vor allem auch um eine psychologische Auswertung der Situationen, die mittels der sogenannten "Critical Decision Method" nach Gary A. Klein durchgeführt werden soll. Auf dieser Grundlage sollen für Lehrzwecke an der Hochschule für Polizei geeignete Szenarien erarbeitet, verfilmt und in der Lehre erprobt werden. Dabei soll auf Methoden wie das „Problembasierte Lernen“ als Lehrmethode und „Situational Judgment“ als Prüfungsform zurückgegriffen werden, die bisher im Polizeistudium in Deutschland noch wenig genutzt werden.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101699
Projekt

Educational Innovation System

Die Hochschule RheinMain stärkt mit dem Projekt Educational Innovation System (EIS@HSRM) ihre Innovationskraft in Studium und Lehre. Ziel ist es, innovative Ideen systematisch zu fördern, den Austausch über gute Lehrpraxis zu unterstützen, bestehende Aktivitäten besser zu vernetzen und erfolgreiche Ansätze strategisch weiterzuentwickeln. Auch Studierende erhalten dabei die Möglichkeit, eigene Perspektiven und Ideen einzubringen, um Lehre und Lernen an der Hochschule nachhaltig mitzugestalten und das Profil der Hochschule RheinMain als Hochschule für Angewandte Wissenschaften weiter zu schärfen. EIS@HSRM schafft dafür einen strukturierten Rahmen, dessen Kern das Educational Innovation Office (EIO) als Koordinationszentrum und das Educational Innovation Board (EIB) als Entscheidungsgremium bilden: Das EIO begleitet Lehrende und Studierende von der ersten Idee bis zur Umsetzung, während das aus Lehrenden, Studierenden und externen Expert:innen besetzte EIB eingereichte Vorhaben bewertet und über deren Förderung entscheidet. Inhaltlich konzentriert sich EIS@HSRM auf drei Innovationslinien: Xperience, Xplore und Xchange. In Pilotprojekten werden diese Ansätze erprobt und weiterentwickelt – etwa durch praxisnahe Challenges in Xperience, experimentelle Lernräume und Prototyping-Ansätze in Xplore sowie KI-gestützten Austausch und Reflexion in Xchange. So entstehen konkrete Impulse für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100648
Maßnahme

Hochschulpodcast: HNEE voices

„HNEE voices“ ist ein seit 2023 regelmäßig erscheinender Hochschul-Wissenschaftspodcast im Interviewformat. Er macht Projekte, Initiativen und Personen aus dem der Hochschule und ihrem Umfeld hörbar, stärkt Austausch und Zugehörigkeit und übersetzt große Themen (z. B. Nachhaltigkeit/Digitale Lehre) in konkrete Beispiele. Die Veröffentlichung erfolgt auf gängigen Podcast-Plattformen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

Publikation anzeigen