
Shared Excellence - Laboratory Learning Spaces 4.0
Für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 spielen Laborveranstaltungen an den HAW eine herausragende Rolle. Diese Veranstaltungsart kann von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, zugleich ist dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig. Die vier Verbundpartner, die Hochschule Karlsruhe (federführend), die Hochschule Mannheim, die Hochschule Offenburg und die Hochschule Pforzheim, setzen im Projekt Shared Excellence Laboratory Learning Spaces 4.0 einen hochschulübergreifenden Pool hybrider kompetenzorientierter Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation um, unter Einbindung der in hohem Maße anerkannten Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD). Im Verbund entwickelte Laborveranstaltungen sollen als Modelle für erfolgreiche hybride HAW-Laborlehre dienen. Zugleich ist die Öffnung von Veranstaltungen für Studierende mehrerer HAW ein innovativer Ansatz, um das Lehrangebot für Studierende zielgerichtet zu erweitern sowie seine Attraktivität und Interdisziplinarität zu erhöhen gerade auch dort, wo Erfordernisse zur Profilschärfung und effizienten Ressourcennutzung die Breite des hochschuleigenen Lehrangebots limitieren.
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Meine Geschichte für alle
In dem Projekt Meine Geschichte für alle" soll das innerhalb der letzten beiden Jahre etablierte Format Meine Geschichte für Dich (MeiGeDi) als innovatives Projekt über die Fakultätsgrenzen hinweg an medizinischen Fakultäten deutschlandweit ausgerollt werden.MeiGeDi bringt Medizinstudierende und Patienten mit chronischer Erkrankung und deren Familien zusammen. Die Studierenden interviewen diese und erstellen daraus einen Film. Ziel ist es, das Leben hinter der Erkrankung zu vermitteln. Durch das Interview und den Kontakt zu den Studierenden erhalten Patienten und Familien im Sinne des Patienten-Empowerments eine aktive Rolle in der Gestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung und werden so Teil des Ausbildungsteams, wenn es darum geht, eine neue Generation ganzheitlich denkender Ärzte auszubilden. Die produzierten Filme werden in einer großen Filmpremiere gezeigt.In dem darauf aufbauenden Projekt Meine Geschichte für alle soll in einem Diffusion of Innovation-Prozess das Programm Medizinstudierenden deutschlandweit zugänglich gemacht werden. Dabei sollen als neues Konzept studentische Tutoren in einem Train-the-Trainer-Format geschult werden und als Multiplikatoren dieser Lehridee dienen. In einem buttom-up Prozess soll so eine studierenden-geführte Implementierung an weiteren Universitäten erfolgen. Dadurch kann die Innovation aus diesem Projekt nachhaltig implementiert werden und gleichzeitig ein innovativer Prozess zur Verbreitung von neuen Lehrideen erprobt werden.
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Vorbereitung und Durchführung von Lehrangeboten
Massnahme 3 im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442) ist die Vorbereitung von Lehrangeboten und deren Durchführung in den Wintersemestern 2024/25 sowie 2025/26 an der Universität Duisburg-Essen. Dazu gehört auch, dass Kolleg:innen außerhalb der Projektverantwortlichen dabei unterstützt werden, eigene Lehr-/Lernangebote im Wintersemester 2025/26 durchzuführen. Diese Massnahme ist zur Erreichung der drei inhaltlichen Projektziele essentiell: 1. Schaffung sozialer Präsenz, 2. Förderung der Praxisnähe durch simulierte Situationen und 3. Förderung von Selbstwirksamkeit durch simulierte Situationen.
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Mediendidaktische Einordnung von Virtual Reality - Potenziale von Virtual Reality bei der Entwicklung von Lehr-und Lernangeboten
Der folgende Beitrag soll Forschenden und Lehrenden ein Modell als Bewertungsmittel an die Hand geben, unter welchen Bedingungen Virtual Reality (VR) in Lehr- und Lernangeboten eingesetzt werden kann. In diesem Modell werden die vier Determinanten für Leistungshandeln [Ke18] - Motivationsdefizit, Personalauswahl, Umgebungsfaktoren und Bildungsproblem - modifiziert und um die Komponentzfaktoren Wissen und Fertigkeiten erweitert. Grundlage für die Bewertung des VR-Einsatzes soll dabei die Beantwortung der Frage sein, ob digital angereicherte Bildungsangebote entweder ein Bildungsproblem lösen oder aber - anders wie in der bisherigen Literatur geschildert - auch (störende) Umgebungsfaktoren modifizieren können.
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