
Shared Excellence - Laboratory Learning Spaces 4.0
Für die Vermittlung von digitalen Kompetenzen für die Arbeitswelt 4.0 spielen Laborveranstaltungen an den HAW eine herausragende Rolle. Diese Veranstaltungsart kann von digitalen Lehr- und Lernmethoden vielfältig profitieren, zugleich ist dort die Umsetzung digitaler Lehre sehr herausfordernd und aufwendig. Die vier Verbundpartner, die Hochschule Karlsruhe (federführend), die Hochschule Mannheim, die Hochschule Offenburg und die Hochschule Pforzheim, setzen im Projekt Shared Excellence Laboratory Learning Spaces 4.0 einen hochschulübergreifenden Pool hybrider kompetenzorientierter Laborveranstaltungen zur digitalen Transformation um, unter Einbindung der in hohem Maße anerkannten Geschäftsstelle der Studienkommission für Hochschuldidaktik (GHD). Im Verbund entwickelte Laborveranstaltungen sollen als Modelle für erfolgreiche hybride HAW-Laborlehre dienen. Zugleich ist die Öffnung von Veranstaltungen für Studierende mehrerer HAW ein innovativer Ansatz, um das Lehrangebot für Studierende zielgerichtet zu erweitern sowie seine Attraktivität und Interdisziplinarität zu erhöhen gerade auch dort, wo Erfordernisse zur Profilschärfung und effizienten Ressourcennutzung die Breite des hochschuleigenen Lehrangebots limitieren.
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Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt
ILUM (Interdisziplinäres Lernen für urbane Mensch-Umwelt-Beziehungen) verfolgt das Ziel, Geographie-Studierende interdisziplinär zu schulen und ihnen Kompetenzen für die nachhaltige Transformation von Städten zu vermitteln. Geographie als interdisziplinäre Disziplin, die natur- und sozialwissenschaftliche Ansätze integriert, bietet den idealen Rahmen, um Studierende die komplexen Wechselwirkungen zwischen natürlichen und sozialen Systemen erforschen zu lassen. Im Fokus stehen dabei Mensch-Umwelt-Interaktionen in urbanen Grünflächen im Ruhrgebiet. Diese sind durch Ökosystemleistungen für die Bevölkerung essenziell, potenziell sehr biodivers, aber auch im Konfliktfeld zwischen Naturschutz, Stadtentwicklung und Nutzung.Studierende sollen in einem praxisorientierten und semesterübergreifenden Lehr-Lern-Format sozio-ökologische Probleme in urbanen (Grün-)Räumen identifizieren und zugrundeliegende Mechanismen durch natur- und sozialwissenschaftliche Methoden interdisziplinär erfassen. Dies geschieht mithilfe von Methoden der physischen (z.B. Vegetationsaufnahme) und Humangeographie (z.B. Umfrage). Dann werden ökologische und soziale Auswirkungen systemisch analysiert und integrierte Lösungsansätze entwickelt. Die Forschungsergebnisse werden im Dialog mit Stakeholdern reflektiert, um nachhaltige Impulse für die Transformation urbaner Räume zu entwickeln.Ziel ist es, ILUM als Blueprint zu nutzen und dauerhaft in die Masterstudiengänge des Geographischen Instituts zu integrieren.
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Digitale Lernkompetenz: Entwicklung von Schulungsangeboten für studentische Lerncoaches
In den entstandenen Learning-Spaces erhalten Studierende Zugang zu informellem Wissen. Studentische Lerncoaches stehen beratend zur Seite und erstellen für den Selbstlernbereich niedrigschwellige Lernmaterialien („Lernnuggets“) wie PDFs, Videos und Screencasts. Dafür werden sie regelmäßig zu digitaler Lehre geschult. Das bestehende Schulungsangebot für Tutoren und Tutorinnen wird weiterentwickelt, evaluiert und kontinuierlich verbessert.
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Schmitz, Sigrid & Both, Göde (2021): Gender Studies Digital: Perspektiven, Angebote und Rahmenbedingungen: Ein Positionenportfolio.
Gender Studies beteiligen sich an Digitalisierung und werden durch sie heraus-gefordert: Was macht Digitalisierung mit den Gender Studies? Und umgekehrt, was machen Gender Studies mit Digitalisierung? Während einige Akteur*innen der Gender Studies sich bereits seit geraumer Zeit mit den Möglichkeiten digitaler Angebote auseinandersetzen, sammeln andere zwangsweise anlässlich der Corona-Pandemie Erfahrungen mit der digitalen Lehre. Dieses Positionenportfolio möchte einen Raum eröffnen, um die gegenwärtigen Entwicklungen vielstimmig zu reflektieren. Wir haben dazu eine Reihe von Akteur*innen der Gender Studies eingeladen, ihre Perspektiven auf digitale Gender Studies dar-zulegen, ihre digitalen Angebote rund um die Lehre vorzustellen und deren Rahmenbedingungen zu thematisieren. Herausgekommen ist eine Reihe von Positionspapieren, die die Potenziale und Grenzen digitaler Angebote und Lehre ausleuchten. Welche didaktischen Ansätze und welche Technologien sind für welche Inhalte und Lernziele der Gender Studies1 in welchen Kontexten geeignet? Wie können Austausch und Diskussion in unterschiedlichen blended learning oder rein virtuellen Szenarien ermöglicht werden? Welche Werkzeuge können Reflexion unterstützen? Welche Interaktionsregeln sind notwendig? Wie kann Diskriminierung verhindert werden? Wie barrierearm kann der Zugang gestaltet werden? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 125-130.
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