
Clinical Education in Global Justice
Ziel des Projektes ist, die Kompetenz-, Transfer- und Praxisorientierung sowie die Interdisziplinarität und Internationalität der juristischen Lehre an der Universität Erfurt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt und erprobt das Projekt ein innovatives Programm zur Clinical Education in Global Justice in den staatswissenschaftlichen Studiengängen. Das Programm ermöglicht Studierenden, rechtliche Inhalte im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens selbst zu erarbeiten und diese in realen Praxisfällen exemplarisch zugunsten benachteiligter Rechtssuchender iSd. Service Learning anzuwenden. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Studierende, dass Recht nicht neutral ist, und machen sich eigene Privilegierungen, Vorurteile und soziale Verantwortung bewusst. Das Projekt etabliert ein kompetenzorientiertes, dreisemestriges Clinic-Curriculum und institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Es bindet die Ausbildung in globale Clinic-Netzwerke und Lernpartnerschaften ein, in deren Rahmen Erfurter Studierende gemeinsam mit Studierenden aus dem Globalen Süden praxisfallbezogen lernen. Flankiert wird die Clinic von einem Outreach-Programm, in dem Studierende Medien- und Kommunikationskompetenz erwerben und zum gesellschaftlichen Wissenstransfer beitragen.
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Digitale Kompetenzen aller sichtbar machen und steigern (DigiKompASS)
DigiKompASS zielt darauf ab, die Digitalen Kompetenzen aller sichtbar zu machen und nachhaltig zu steigern. Nach einem flächendeckenden Self-Assessment entlang des DigCompEdu adressieren auf der Basis eines Kompetenznetzwerkes für Digitale Lehre ausgewählte Querschnitts- und Teilprojekte alle drei Schwerpunkte: (1) Bestehendes wird evaluiert und als Best Practice in seiner Übertragbarkeit auf andere Formate, Disziplinen und Prozesse geprüft (Bestandsaufnahme); (2) Neues wird konzipiert, so dass identifizierte Lücken geschlossen werden können (Werkstätten & innovative Prototypen); (3) Transfer in und außerhalb der Universität ist von Anfang an strukturell mit angelegt. DigiKompASS inkludiert so die systematische Verankerung von Lerngelegenheiten in der Breite des universitären Lehr- und Prüfungsangebots sowie ein Austausch- und Weiterbildungskonzept für alle an Lehre Beteiligten. In zwei Innovationsclustern stehen zum einen kontinuierliches Peer-Learning innerhalb und zwischen unterschiedlichen Statusgruppen und Werkstätten zur Entwicklung u.a. von OER, aber auch als innovation spaces für gemeinsames Erfahrungslernen im Vordergrund und werden zum anderen innovative Prototypen (weiter-)entwickelt. DigiKompASS wurde 2021 von der Universität Koblenz-Landau als Einzelprojekt eingeworben und wird seit der Trennung der Standorte zum 01. Januar 2023 als Verbundprojekt der Universität Koblenz und der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau weitergeführt.
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Die App StudiSQ als Lehr- und Lernwerkzeug
Gamification-Strategien können die Lernmotivation nachhaltig steigern. Um diesen positiven Effekt zu nutzen und unter Beachtung datenschutzrelevanter Aspekte in den Hochschulalltag zu integrieren, ist im Rahmen des sachsenweiten Verbundprojektes „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (D2C2)“ die App StudiSQ entstanden, die diesen Ansatz nutzt, indem die App Lehrinhalte als Quiz vermittelt und Gamification-Elemente wie Ranglisten und Abzeichen zur Förderung der Motivation einsetzt. Entwickelt wurde die App durch Studierende im Rahmen des Masterstudiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ an der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit Lehrenden. Im Unterschied zu vergleichbaren auf dem Markt existierenden Apps können die Lehrenden und Studierenden beim Einsatz von StudiSQ sicher gehen, dass keine Daten aus dem Hochschulkontext nach außen gelangen.
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How are achievement goals associated with self-, co-, and socially shared regulation in collaborative learning?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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