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Clinical Education in Global Justice

Ziel des Projektes ist, die Kompetenz-, Transfer- und Praxisorientierung sowie die Interdisziplinarität und Internationalität der juristischen Lehre an der Universität Erfurt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt und erprobt das Projekt ein innovatives Programm zur „Clinical Education in Global Justice“ in den staatswissenschaftlichen Studiengängen. Das Programm ermöglicht Studierenden, rechtliche Inhalte im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens selbst zu erarbeiten und diese in realen Praxisfällen exemplarisch zugunsten benachteiligter Rechtssuchender iSd. Service Learning anzuwenden. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Studierende, dass Recht nicht neutral ist, und machen sich eigene Privilegierungen, Vorurteile und soziale Verantwortung bewusst. Das Projekt etabliert ein kompetenzorientiertes, dreisemestriges Clinic-Curriculum und institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Es bindet die Ausbildung in globale Clinic-Netzwerke und Lernpartnerschaften ein, in deren Rahmen Erfurter Studierende gemeinsam mit Studierenden aus dem Globalen Süden praxisfallbezogen lernen. Flankiert wird die Clinic von einem Outreach-Programm, in dem Studierende Medien- und Kommunikationskompetenz erwerben und zum gesellschaftlichen Wissenstransfer beitragen.

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Projekt 101834
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Kompetenz-Campus für studierendenzentrierte Lehre

Die Anforderungen an Hochschulabsolventen haben sich durch Globalisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit stark verändert. Unternehmen priorisieren heute Kompetenzen wie eigenständiges Arbeiten, Engagement, Teamfähigkeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit über reine Fachkenntnisse. Allerdings fehlen vielen Absolventen diese sogenannten Future Skills. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof (HaW Hof) hat 2017 einen Kompetenzkatalog entwickelt, der diese Anforderungen aufgreift, darunter Methoden-, Selbst-, Sozial- und interkulturelle Kompetenzen. Trotz gestiegenem Bewusstsein spiegeln sich diese Kompetenzen noch nicht ausreichend in der Lehre wider. Gründe dafür sind u.a. spezialisierte Studiengänge, starre Hochschulstrukturen, eine hohe Lehrverpflichtung der Dozierenden und mangelnde didaktische Ressourcen. Zudem fehlen angepasste studierendenzentrierte Lehrmethoden. Das Projekt zielt darauf ab, einen Wandel in der Lehrkultur der HaW Hof zu bewirken. Durch strukturelle Änderungen, Realisierung innovativer Lehrformate und Förderung einer studierendenzentrierten Lehre sollen die Future Skills besser vermittelt werden. Ziele sind u.a. die Umstellung von 25 % der Lehrveranstaltungen auf studierendenzentrierte Formate, didaktisches Onboarding, Schulung des Lehrpersonals und die Motivation der Studierenden zu erhöhen. Dies erfordert einen Kulturwandel mit Fokus auf Transparenz, Vertrauen und einer positiven Fehlerkultur.

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Aufbau des Digital Object Learning Centre (DOLCE)

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Digitale Future Skills-Angebote – Ein Praxisbeispiel der Hochschule Koblenz.

Das von der Stiftung Innovation in der Hochschulehre (StIL) geförderte Projekt KuDiKo (Kultur der Digitalität an der Hochschule Koblenz) verfolgt einen ganz- heitlichen Ansatz, der die Voraussetzungen schafft, gleichzeitig Individualität bzw. Flexibilität in Studium und Lehre sowie die digitale Lehr- und Lernkom- petenz zu verbessern (Hochschule Koblenz 2024). Das Team des Teilprojekts ‚Digitale Lernkompetenz‘ entwickelt und evaluiert in diesem Rahmen konkre- te Maßnahmen, die die Selbstwirksamkeit der Studierenden stärken und Future Skills vermitteln. Im Fokus des Beispiels guter Praxis steht die Aktivierung der Studierenden.

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