
GeoKI: Leitfäden für die Analyse von Geodaten
Das Bedürfnis, KI auf aktuelle Fragestellung in komplexen Forschungsgebieten, wie beispielsweise den Wechselwirkungen von Klima und Umwelt, anzuwenden, nimmt stetig zu. Angewandte Studiengänge beinhalten aber oft keine ausreichende Mathematik-und Informatikausbildung, um eine mathematisch korrekte Datenverarbeitung durchzuführen.Im Rahmen dieses Projektes soll jeder und jedem interessierten v.a. Studierenden Leitfäden für die korrekte Analyse von Geodaten zur Verfügung gestellt werden. Dies geschieht über das zu entwickelnde GeoKI-Lab, welches mithilfe von Studierenden für Studierende entwickelt wird. Im GeoKILab können Algorithmen nachvollzogen und mithilfe von Jupyter Notebooks nachprogrammiert werden. Studierende werden direkt in die Lehrentwicklung einbezogen.Darüber hinaus werden Kurse für Studierende und Schüler*innen angeboten, in denen - vom Erheben unterschiedlicher Geo-Daten über die KI-Anwendung bis hin zur Interpretation der Ergebnisse - Leitfäden praktisch erlebt werden können. Insgesamt entsteht ein deutschlandweit einzigartiges GeoKI-Lab, welches ein hohes Transferpotential auf weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise den Wirtschaftswissen oder der Medizin hat.
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(Social) Science for Starters
Das Projekt Science for Starters (SfS) stärkt forschendes Lernen am Campus Burghausen und adressiert ein zentrales Problem: Viele Studierende machen ihre ersten wissenschaftlichen Erfahrungen erst in der Abschlussarbeit oft ohne ausreichende Methodenkenntnisse. SfS setzt früher an: In einem innovativen, partizipativen Lehrformat forschen Studierende an echten Forschungsfragen und wenden qualitative und quantitative Methoden parallel und praxisnah an. Hohe Eigenverantwortung, Interaktion in gemischten Teams und intensive Begleitung durch Lehrende als Coaches fördern Motivation, Methodenverständnis und die Qualität der Arbeiten.Die geplante Weiterentwicklung öffnet SfS für alle BA- und MA-Studiengänge aus Wirtschaft und Technik auch international. Ein bilingualer, digitaler Methodenwerkzeugkasten (SfS-Toolkit) sowie ein eigenes Forschungslabor (SfS-Lab) schaffen neue Lernräume. Interdisziplinäre Projektgruppen, Tutorien und Workshops stärken die Forschungskultur vor Ort. Studierende lernen, Forschungsprozesse aktiv zu gestalten von der Frage über die Methode bis zur Präsentation. Dabei entwickeln sie Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und Selbstmanagement.SfS kombiniert bewährte didaktische Elemente neuartig: Digitale Tools, Forschung in gemischten Teams (It takes two teams to tango!) und ein eigener Raum machen Forschung erlebbar früh im Studium, praxisnah und wirksam.
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Gamification-Strategien können die Lernmotivation nachhaltig steigern. Um diesen positiven Effekt zu nutzen und unter Beachtung datenschutzrelevanter Aspekte in den Hochschulalltag zu integrieren, ist im Rahmen des sachsenweiten Verbundprojektes „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (D2C2)“ die App StudiSQ entstanden, die diesen Ansatz nutzt, indem die App Lehrinhalte als Quiz vermittelt und Gamification-Elemente wie Ranglisten und Abzeichen zur Förderung der Motivation einsetzt. Entwickelt wurde die App durch Studierende im Rahmen des Masterstudiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ an der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit Lehrenden. Im Unterschied zu vergleichbaren auf dem Markt existierenden Apps können die Lehrenden und Studierenden beim Einsatz von StudiSQ sicher gehen, dass keine Daten aus dem Hochschulkontext nach außen gelangen.
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Modular Metal Nodes for Timber Space Frames
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