
Puppetry Partners International
Die Abteilung für Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin ist einer von zwei Hochschulstandorten in Deutschland, an denen Technik und Kunst des Puppen- und Figurentheaters erlernt werden kann. Das elaborierte Curriculum vermittelt Kompetenzen, um sowohl in abhängiger Beschäftigung, als auch als selbständige*r Unternehmer*in mit großer künstlerischer Bandbreite für Bühne und Kamera zu arbeiten. Wirkungskreis ist zunächst der deutschsprachige Raum. Dieser Engpass wird aufgefangen durch das Projekt Puppetry Partners International. Absolvent*innen des Studiengangs können nach erfolgreicher Teilnahme auf ein erweitertes internationales Netzwerk zurückgreifen und sowohl länderübergreifend als auch interdisziplinär arbeiten.Das Projekt ergänzt die Vermittlung um interkulturelle Kompetenzen der Studierenden und ermöglicht sowohl für die Forschung als auch für die künstlerische Praxis einen langfristigen internationalen und interdisziplinären Austausch. Dieser Austausch wird gefördert durch die Bildung von Partnerklassen an vier verschiedenen europäischen Hochschulen. Der Kompetenzerwerb erfolgt in Form von gemeinsamen Workshops, Laboren und Inszenierungsprojekten sowohl am Berliner Campus der HfS Ernst Busch, als auch an den Partnerhochschulen und dritten Orten.
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Studium für Menschen mit Sehbehinderung an der Universität in Koblenz
Mit diesem Projekt erhalten Blinde oder Menschen mit Sehbehinderung den Zugang zum Studium an der Universität in Koblenz. Hierzu erhalten sie Geräte, die ihnen die Teilhabe an den Veranstaltungen und die Nutzung der Einrichtungen am Campus ermöglichen. Diese Geräte liefern auch außerhalb des Campus neue Möglichkeiten der Navigation, Kommunikation und Interaktion. Auf dem Campus werden keine wesentlichen Änderungen an Gebäuden und Infrastruktur erfordert. Genutzt wird eine Stereo-Brille, die in der Arbeitsgruppe von Prof. Bayro in Mexiko entwickelt wurde. Ein Kleinrechner ermöglicht mit künstlicher Intelligenz die Übersetzung visueller Information in Sprache oder akustische Signale. Damit ist es möglich, Texte zu lesen, Objekte zu erkennen, zu navigieren, vor Hindernissen zu warnen, etc. Dieses Gerät ermöglicht die Teilnahme am weitgehend regulären Studienbetrieb. Weiterhin werden organistatorische Änderungen im Rahmen des Projekts durchgeführt und eine intensive Betreuung der Studierenden sichergestellt. Lehrkonzepte werden didaktisch weiterentwickelt, um auch für diese Zielgruppe einen optimalen Studienerfolg zu gewährleisten. Als erster Studiengang, der für Blinde geöffnet wird, dient Pädagogik mit Ausrichtung Migration/Heterogenität unter der Leitung von Frau Prof. Wiebke Waburg. Das Projekt findet in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Blindenschulen statt.
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Entwicklung des Stud.IP-Plugins „getFeedback!“
Insbesondere in Großveranstaltungen ist es häufig schwierig, allen Studierenden prozessbezogenes Feedback auf ihre Lernprodukte (z.B. Aufgabenblätter) zu geben. Eine potenzielle Lösung liegt darin, tutorielles und/oder peer-basiertes Feedback umzusetzen. Wie die empirische Lehr-Lernforschung zeigt, muss dieser Feedbackprozess jedoch gut angeleitet werden, um erfolgreich zu sein. Wir haben daher das Stud.IP-Plugin „getFeedback!“ entwickelt, das es Lehrenden erlaubt, strukturierte tutorielle und/oder peer-basierte Lehr-Lernszenarien für ihre Lehrveranstaltungen zu entwickeln und diese entweder synchron oder asynchron (in jedem Fall aber anonymisiert) umzusetzen.
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KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
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