
Virtual Collaboration Gemeinsam für die Zukunft lernen
Die Universität Bonn zielt mit ihrem Projektvorhaben auf die Weiterentwicklung von Lehr-Lernszenarien durch kollaboratives Arbeiten und Lernen im digitalen Raum. Dafür werden drei themenspezifische virtuelle Begegnungsräume geschaffen, die durch selbstverantwortliche, gemeinschaftliche und konstruktive Arbeitsprozesse wesentliche Kompetenzen der forschungsorientierten Bildung unserer Studierenden für die digital vernetzte Lebens- und Arbeitswelt fördern. In den Themengebieten kollaboratives Arbeiten an Medien, kollaboratives wissenschaftliches Rechnen und kollaboratives Arbeiten in und an dreidimensionalen Umgebungen ermöglichen digitale Werkzeuge schon in frühen Semestern den eigenen Erschließungsprozess analytisch erfahr- und sichtbar zu machen und Peer-Feedbackformate in der Lehre zu integrieren. In einem vierten virtuellen Begegnungsraums für Lehrende soll eine Umgebung zur systematischen Reflexion und Kommunikation über Lehre an der Universität etabliert werden, in der (beteiligte) Lehrende im Rahmen kollegialer Austauschformate Inspiration und praktische Unterstützung finden.
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VReiraum - ein interdisziplinärer VR/AR-Makerspace für Studierende
In der Lehrkräftebildung der Universität Potsdam werden vermehrt Virtual- und Augmented Reality-Szenarien eingesetzt, um bei Studierenden fachspezifische Kompetenzen im Umgang mit VR und AR aufzubauen. Das VReiraum-Projekt führt die Aktivitäten sechs verschiedener Fächer in einem interdisziplinären Makerspace zusammen. Dazu stehen einerseits zwei VR-Labore zur Verfügung, andererseits ist der VReiraum-Makerspace v.a. durch Wissenstransfer und interdisziplinären Austausch gekennzeichnet. Denn die Lehrveranstaltungen werden so verschränkt, dass Studierende fachübergreifend kollaborieren und auf die Forschungsexpertise und Beratung aller Dozierenden zugreifen können. Die angehenden Lehrkräfte entwickeln so unter professioneller Anleitung eigenständig virtuelle Lernwelten und testen sie in der Schulpraxis. Ende des Wintersemesters wird das Format des Makerspace zwischenevaluiert und für das Sommersemester angepasst. Das Projekt schließt mit einem BarCamp ab, in dem die Produkte der Studierenden und die Projekterkenntnisse mit allen Interessierten diskutiert werden. Ziel des Projekts ist, mittels iterativer, qualitativer Forschungsansätze Gelingensbedingungen für den Einsatz von VR/AR in der universitären Lehrkräftebildung zu extrahieren und das Format des Makerspace als innovatives Lehrformat zu evaluieren.
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Taktiler Informationszugang und Barrierefreiheit
In einem Lernsetting ergab sich die Anforderung, interaktiv aufbereitete naturwissenschaftliche Daten visuell und taktil zugänglich zu machen, um Lernende mit Sehbehinderung/Blindheit nicht auszuschließen. Es wurde eine Recherche zu AR/VR-Anwendungen für visuell beeinträchtigtes Publikum durchgeführt und geeignete Hardware getestet. Es gilt, die weitere Entwicklung geeigneter Soft- und Hardware im Blick zu behalten.
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Perspektivwechsel: SoTL und die Rolle von Hochschuldidaktiker:innen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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