
Business Agility Meets Improvisational Theatre
Zusammen mit Studierenden wird ein Wahlmodul in Form einer englischsprachigen Lehrveranstaltung agil konzipiert und weiterentwickelt. Die neue Modulveranstaltung zielt auf wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge an der HTWD ab. Ihr Lerninhalt ist Agile Business Control (Agile Unternehmenssteuerung). Die didaktische Hauptmethode stellen Übungen aus dem Improvisationstheater (abgekürzt Improv) dar. Darunter versteht man eine Theatergattung, in der Szenen improvisiert statt mit festgelegter Handlung gespielt werden. Dabei werden Qualitäten wie Spontanität, Präsenz, Intuition, Wahrnehmung, Offenheit für Neues, Kollaborationsfähigkeit etc. gefördert, um in ungewohnten Situationen spontan selbst neue Verhaltensweisen auszuprobieren und traditionelle Denkmuster zu durchbrechen. Die Methode hat viele Bezugspunkte zu Agilen Steuerungskonzepten wie Zentrierung auf Nutzende, Iteration, Inkrementalität, Experimentieren und Testen sowie Fehlertoleranz. Damit eignet sich Improv hervorragend als didaktisches Mittel, um Agile Denkweisen nachhaltig zu verinnerlichen. Hierfür verfügt der Antragsteller über umfangreiche Kenntnisse geeigneter Improv-Tools. Mit Fokus auf internationale Studierende, interkulturelle Lehr-Lern-Kontexte und Diversität sollen durch die neue Modulveranstaltung fachliche und überfachliche Kompetenzen im Rahmen eines spezifischen Berufsfeldes aktiv entdeckt und erlebt werden sowie integrativ in das Curriculum einfließen.
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E-Assessment und Feedback zur Optimierung von Selbstlernphasen im Chemiestudium
Ziel des Projekts ist es, asynchrone Selbstlernphasen im Chemiestudium durch die Nutzung eines formativen E?Assessments und adaptiver Online?Lernmaterialien zu intensivieren und zu optimieren. Vor dem Hintergrund hoher Durchfallquoten in der Allgemeinen Chemie und den geringen Fähigkeiten der Studierenden zur Selbstregulation ihres Lernprozesses leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung des Studienerfolgs und der Studienzufriedenheit sowie zur Verringerung der Studienabbruchquote. In einer experimentellen Studie werden das E?Assessment und die adaptiven Online?Lernmaterialien im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Akzeptanz unter den Studierenden untersucht. Dazu werden zwei Interventionsstudien mit Studierenden verschiedener Chemiestudiengänge der Universität Duisburg?Essen durchgeführt, in denen zwei Implementationsbedingungen miteinander verglichen werden. Diese unterscheiden sich in Bezug auf zeitliche Vorgaben und Mindestleistungsanforderungen und ermöglichen damit mehr bzw. weniger Freiheitsgrade bzgl. der Nutzung des E?Assessments. Im Sinne eines Blended Learning Ansatzes werden die asynchronen Selbstlernphasen durch eine wöchentliche Präsenzübung ergänzt, in der die Studierenden Gelegenheit erhalten, Nachfragen zu stellen und Verständnisschwierigkeiten auszuräumen. Zudem erhält der Lehrende der Übung Einblick in den Wissensstand der Studierenden, wodurch er in der begleitenden Präsenzveranstaltung gezielt auf Verständnisschwierigkeiten eingehen kann.
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Hochschulinternes Austauschformat für Lehrende
Zur Förderung des fakultäts- bzw. hochschulstandortübergreifenden Wissenstransfers zu Themen der Hochschuldidaktik sowie Good Practices zur Digitalisierung von Lehr-Lern-Angeboten wurde ein Format zur Förderung des kollegialen Austausches für Lehrende entwickelt. Dieses wurde entsprechend des von den Lehrenden artikulierten Bedarfs konzipiert und als regelmäßiges Angebot implementiert.
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Ein Intelligentes Tutorensystem für Rekursive Programmierung. Fehlkonzepte identifizieren für zielgerichtetes Feedback
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