
Kuratierte Methodenlehre für den "flipped classroom" im 21. Jahrhundert
Seit einigen Jahren stehen die Universitäten im Wettbewerb mit Online-Angeboten, z.B. in Form von Lernvideos, interaktiven Tools und kompletten Kursen (MOOCs). Gerade in der Statistik gibt es zahlreiche exzellente Lernressourcen online, da die Lerninhalte weltweit standardisiert sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Mehrwert der Präsenzuni, besonders in Zeiten von Corona, in denen viele Unis ihre Lehre zumindest zeitweise auf Online- oder Hybridformate umstellen mussten. In diesem Projekt soll es darum gehen, mittels einer umfänglichen Kuratierung digitaler Lernressourcen komplette Lernmodule in der sozialwissenschaftlichen Statistik zu erstellen, vorzugsweise mit frei lizensierten Inhalten. Dadurch werden die Lehrenden davon befreit, eigene digitale Lernressourcen bzw. Vorlesungen zu erstellen. Die dadurch entstehenden Ressourcen sollen dazu genutzt werden, im Rahmen intensiver Betreuung von Präsenzveranstaltungen, die durch digitale Lernressourcen zunächst theoretisch vermittelten Inhalte anhand praktischer Beispiele und Projekte einzuüben und zu vertiefen. Diese Kombination der besten verfügbaren digitalen Inhalte mit intensivem projekt- und forschungsbasiertem Lernen in Präsenz soll das beste beider Welten zusammenbringen und damit das Profil der Präsenzuni schärfen. Gleichzeitig ermöglicht das so geplanten Vorgehen eine bessere Differenzierung von Lehrplänen nach den Vorkenntnissen und Lernbedarfen verschiedener Studierendengruppen.
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BNE-Professionalisierung im Fach Mathematik
In Anbetracht existenzieller Herausforderungen des 21. Jahrhunderts haben sich die Mitgliedsstaaten der UN globale Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Als Wegbereiter aller Nachhaltigkeitsziele (UNESCO, 2021) gilt das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), welches als Querschnittsaufgabe aller Unterrichtsfächer Lernenden in Schule ermöglichen soll, sich aktiv an der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen. Hierbei muss die Mathematik als unabdingbarer Bestandteil von BNE gesehen werden, sofern Nachhaltigkeitsfragen ernsthaft inhaltlich diskutiert werden wollen (wie bspw.: Was bewirkt ein Tempolimit? Wie entwickeln sich Infektionszahlen?). Obwohl universitärer Lehrkräftebildung für eine erfolgreiche Umsetzung von BNE in Schule große Bedeutung zugesprochen wird (BMBF, 2017), liegen bisher kaum Ansätze vor, wie BNE gewinnbringend in die Professionalisierung von Mathematiklehrkräften integriert werden kann. Ausgehend hiervon zielt das Projekt darauf ab, ein Seminarkonzept zur Implementierung und Verstetigung von BNE in der universitären Ausbildung von angehenden Mathematiklehrkräften zu entwickeln. Zur weiterführenden Erforschung von Bedingungen für erfolgreiche BNE (an Universitäten) sowie zur Beurteilung des Seminars soll der Kompetenzaufbau der Lehramtsstudierenden mittels Mixed-Method-Ansatz analysiert werden. Zentrales Ziel des Projekts ist nicht nur das Betreiben von BNE selbst, sondern auch die Aufarbeitung praxisnaher Materialien (OER).
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Lehrformate: Eigensinnige Orte, Stubborn Places, Devious Places
Zum Projekt „Künstlerische Forschung im urbanen Raum - Zeit Raum Archiv” haben wir 2022 und 2023 Lehrveranstaltungen in Form von zwei Seminaren á 2 SWS und zwei Seminaren á 4 SWS durchgeführt. Dabei handelte es sich um freie Wahlfächer, die sowohl von Architekturstudierenden des Hauses als auch von externen TU-Studierenden verschiedener Fachrichtungen besucht wurden. Die Seminare wurden jeweils von 2 Lehrenden und 3 Gastkritiker*innen unterrichtet und von insgesamt 70 Studierenden absolviert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Wenn Studierende die Vorlesung halten – ein kollaboratives Lehrformat.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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