
Forschungsprojekte mit Virtual Reality: Ein interdisziplinärer Lehr-Lernansatz zur Konzeption, Produktion und Erprobung virtueller Lernumgebungen durch Lehramtsstudierende
Im Vorhaben werden Studierende in Peer-Groups diverse Lehr- und Lernsettings, exemplarisch für die Vermittlung von Wissen im Chemieunterricht, für den Einsatz mit dem Medium Virtual Reality entwickeln. Diese werden in ein technisch-didaktisches Konzept überführt und von den Studierenden unter Verwendung eines Virtual-Reality-Autorenwerkzeuges umgesetzt. Im Anschluss wird die VR-basierte Umsetzung mit Schüler*innen erprobt und unter Einbindung relevanter Forschungsfragen reflektiert. Vor allem das interdisziplinäre Zusammenspiel von Mediendidaktik, Technikdidaktik und Chemiedidaktik sowie die Verwendung innovativer Lösungen zur Erstellung von VR-Inhalten, ermöglicht Studierenden erstens eine kooperative Lernkultur im interdisziplinären Diskurs zu erleben und zweitens Kompetenzen mit VR zu erwerben und zu reflektieren, die auf Schulsettings mit Bezug zur zukünftigen Lehrtätigkeit übertragen werden können.
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Tut4Schools Tutorien für Schulen
Mit Tut4Schools wird die Studieneingangsphase adressiert und ein erleichterter Übergang von Schule zu Hochschule realisiert, da hier die teilweise sehr heterogenen Wissens- und Persönlichkeitsprofile der Schüler*innen bzw. Studierenden zu enormen Herausforderungen für Lernende und Lehrende führen. Der Schlüssel zu Optimierungen in diesem Bereich liegt in der kooperativen und interinstitutionellen Entwicklung und Durchführung von Tutorien für Schulen. Durch das Konzept der mit Schüler*innen gemeinschaftlichen, anwendungsorientierten Erarbeitung von Lerninhalten kann der Schock beim Übergang zur Hochschule abgemildert werden. Dazu trägt das Kennenlernen von virtuellen bzw. realen Hochschul-Lernumgebungen, erste Berührungspunkte mit Studieninhalten, Arbeitsweisen von Studierenden und der Kontakt zu Institutionen und relevanten Personen bei. Auf Studierendenseite bilden neben der vertieften Beschäftigung mit fachlichen Inhalten und didaktischen Methoden, die Förderung von sog. Future Skills (z. B. interkulturelle Kommunikation, agiles Arbeiten) einen echten Vorteil, der insbesondere bei der Suche nach Anstellung behilflich ist. Weiter wird in diesem Format die Bekanntheit der htw saar und ihrer anwendungsorientierten Lehrmethodik gesteigert. Durch die mögliche Durchführung in unterschiedlichen Schulformen und fachlichen Bereichen kann ihre Reichweite beachtlich gesteigert werden und eine frühzeitige Bindung von Schüler*innen erreicht werden.
Projekt anzeigen
Iterative Portalentwicklung mit kontinuierlichem Nutzendenfeedback
Bei der Entwicklung des Portals DACHS zur digitalen Barrierefreiheit bestand die Herausforderung darin, ein technisch komplexes Tool mit einem kleinen Team, das Entwicklung, Projektmanagement und inhaltliche Konzeption gleichermaßen abdeckte, nutzerfreundlich und bedarfsgerecht für Lehrende zu gestalten. Um Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und die Bedürfnisse der Zielgruppe kontinuierlich einzubeziehen, wurde das Portal in vier aufeinanderfolgenden Reifegraden entwickelt: Prototyp, Alpha, Beta und finale Version. Nach jedem Entwicklungsschritt wurde das jeweilige Release mit Vertreter*innen der Zielgruppe getestet. Das dabei gewonnene Feedback floss systematisch in die jeweils nächste Entwicklungsstufe ein. Auf diese Weise konnte das Portal schrittweise an die tatsächlichen Bedürfnisse von Lehrenden angepasst und Entwicklungsrisiken frühzeitig reduziert werden, bevor größere Ressourcen investiert wurden.
Maßnahme anzeigen
XR_Bildungs- und Beteiligungs-Metaverse. Virtuelle Lehr- und Lernzukünfte für die Stadt- und Raumplanung [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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