
Mittelgroße Lehrveranstaltungen Neu Denken
Elemente des Flipped Classroom gewinnen zusehends an Bedeutung in der akademischen Lehre. Die in vielen Veranstaltungen anzutreffende lehrorientierte Sicht wird hier durch eine studierendenbezogene Sicht, mit deutlichem Umsetzungscharakter ersetzt. Mit diesem Projekt wird der Versuch unternommen, auch für mittelgroße Veranstaltungen im Kontext von Wertschöpfungs- und Nachhaltigkeitsfragen entsprechende Angebote zu schaffen, mit denen zudem flexibel zwischen präsenten und digitalen Angeboten gewechselt werden kann.
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Lernlabor für barrierefreie Verkehrsräume
Lernlabor für barrierefreie VerkehrsräumePersonen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen sollen Verkehrsräume sicher und mühelos nutzen können. Um bei den heutigen und zukünftigen Planenden das Verständnis für die Anforderungen von Mobilitätsbeeinträchtigungen zu wecken, bietet sich die Möglichkeit zur Selbsterfahrung und der Austausch mit Betroffenen an. Dies hilft beim Abbau von Barrieren sich mit dem Thema zu beschäftigen, stärkt die Sensibilität bei der Berücksichtigung in Planungen und führt zur qualitativ besseren Berücksichtigung bei der Gestaltung und Umsetzung von Verkehrsräumen. Um eine solche Selbsterfahrung systematisch zu unterstützen wird ein Lernlabor Barrierefreiheit aufgebaut welches Hilfsmittel zur Selbsterfahrung von Beeinträchtigungen (Rollstuhl, Krücken, Schlafmaske und Blindenstock, etc.), mit physischen Parcours für verschiedene typische Situationen im Verkehrsalltag in Gebäuden und im öffentlichen Raum (Treppen, Rampen, Leitelemente, Informationsmedien, Querungsstellen etc. ) mit begleitenden Lehreinheiten (Hintergrundinformationen,Austausch mit Betroffenen, vorbereitete Übungsaufgaben, Vermittlung von Techniken, Methoden zur Selbstreflektion, Evaluation etc.) kombiniert. Die Parcours dienen zudem als Testraum für innovative studentische Lösungen zur Barrierefreiheit. Durch die Kombination dieser Elemente wird eine umfassende Lernumgebung für barrierefreie Verkehrsräume geschaffen, als Basis für die Qualifizierung von Studierenden.
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Aufbau und Gestaltung von Good Practice Prüfungen
Die Maßnahme beschreibt einen strukturierten Prozess zur Gewinnung und Begleitung von Lehrenden bei der Entwicklung digitaler, kompetenzorientierter Prüfungen im Projekt. Geeignete Lehrende werden über fakultätsweite Ausschreibungen, Informationsveranstaltungen und persönliche Ansprache akquiriert und teilweise durch Freikäufe entlastet. Nach einem Informationsgespräch und einer Good-Practice-Abfrage werden gemeinsam prüfungsdidaktische Ziele, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die technische Umsetzbarkeit geklärt. Anschließend entwickeln Lehrende mit didaktischer und technischer Unterstützung digitale Prüfungen, wobei der Fokus auf Kompetenzorientierung, praxisnahen Aufgaben und dem sinnvollen Einsatz digitaler Prüfungssysteme liegt. Die Prüfungen werden semesterweise erprobt, evaluiert und iterativ weiterentwickelt. Die entstandenen Good Practices werden dokumentiert, veröffentlicht und durch Peer Reviews gesichert, um sie einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Schmitz, Sigrid & Both, Göde (eds.) (2021): Positionensammlung. SI: Digitalisierung (geschlechter-)gerecht gestalten.
Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung nicht nur in Um die Potenziale, Herausforderung und Grenzen digitaler Bildung hinsichtlich ihrer Geschlechtergerechtigkeit zu hinterfragen, haben wir Kolleg*innen aus dem Feld gebeten, ihre Erfahrungen, Analysen und Reflexionen in einem Positionenportfolio einem größeren Kreis zugänglich zu machen. Die Positionspapiere spannen ein breites Feld auf, wägen Chancen und Risiken ab, und das vielfach mit Bezug zur Situation der plötzlichen Umstellung auf zumeist rein digitale Lehre im Frühjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie. In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien 27(1): 131-180.
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