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Einstieg Programmieren vereinfachen - Installparties, Tutorials, Kommunikation

Wir verringern die "Angst vorm Programmieren" und die heterogenen Voraussetzungen der Studierenden durch den niedrigschwellige Kommunikation (Slack), Installparties und Tutorials für unterschiedliche Level. Eine Pflichtabgabe (kurzes Video der fertig installierten Simulationsumgebung + IDE) innerhalb der ersten 2 Wochen des Semesters macht den Erfolg der Studierenden überprüfbar. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Installguide
Tutorials
Setup
Programmier-Unterstützung
Zielgruppe(n)
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lernassistenz-/Monitoringsysteme entwickeln
Supportangebote
Angebote für Lernbegleitung und Studienberatung entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Berührungsängste bzgl. Programmieren

Heterogene Vorkenntnisse; fehlende Computer-Affinität

Studierende fangen erst sehr spät im Semester an, mitzuarbeiten

Fehlendes Setup; Angst, bei Problemen "zu spät" nachzufragen

Voraussetzung

Personal: Erstellung von Tutorials zeitaufwendig und muss von fachlich geeigneten Mitarbeitern erfolgen

Gutes Personal + ausreichend Zeit

Eignung

  • formativ (projektbegleitend)

Wir haben neben der Lehrevaluation am Ende der Veranstaltung regelmäßig direktes Feedback eingeholt. Genutzt haben wir Google Forms Umfragen sowie regelmäßige mündliche Nachfragen in der Vorlesung. Im Vorfeld haben wir auch andere Studierende (Masteranden, Alumni der Vorgänger-Veranstaltung) miteingebunden.

Vorgehen/Schritte

  1. Studierendenbefragung: Was sind die relevanten Hindernisse? (0,5 Tag)

  2. Erstellen von Tutorials, anderem Material (2 Wochen)

  3. Einholen von Feedback von Studierenden (z.B. Testrun mit Abschlussarbeitern) (0,5 Tag)

  4. Einarbeiten Feedback, iterativer Prozess (2 Tage)

  5. Durchführung Installparty im Rahmen Lehrveranstaltung (0,5 Tag)

  6. Support durch Tutoren, bei Bedarf zusätzliche Zoom-Meetings (1 Tag)

  7. Feedback der Studierenden (Teilnehmer der Lehrveranstaltung), Einarbeitung (1 Tag)

eine Woche bis zu einem Monat

Hinweise

Effekte

Sehr gutes Studierendenfeedback, alle (!) Studierenden konnten innerhalb der ersten zwei Wochen eigenständig am eigenen Laptop programmieren (üben).

Besser verteilter zeitlicher Aufwand, sowohl über das Semester gesehen (alle waren in den ersten 2 Wochen "startbereit" - fehlendes technisches Setup keine Ausrede) als auch über heterogene Gruppen. Die Programmieraufgaben wurden gleichmäßiger aufgeteilt, auch schwächere/weniger erfahrene Teammitglieder konnten von Anfang an mitarbeiten.

Tutorials lassen sich gut auch für Abschlussarbeiter wiederverwenden. Dies hat den zeitlichen Aufwand für die Einarbeitung sowohl auf WiMi-Seiten als auch auf Studierenden-Seite enorm verringert. Es entstehen weniger, aber zielgerichtetere Fragen zu Beginn. Die Erfahrung, auch mal mit Frust leben zu müssen, fehlt nun teilweise allerdings. Debuggen will auch gelernt sein - dieser Prozess wird so nur nach hinten verschoben.

Learnings

Zeitaufwand in gute Tutorials zahlt sich später aus.

Empfehlung

Bereits bestehende Simulationsumgebungen/hardware Setups - je vertrauter und erprobter im Umgang mit System, desto leichter lassen sich Setup-Guides und Tutorials schreiben.

Tipps

Meldet Euch gerne bei uns bei Fragen :-) Website-Link: https://hippocampusrobotics.github.io/fav_docs/

Methoden

Empfohlen

Methoden
Für niedrigschwellige Kommunikation: Slack / Mattermost - Channel für unterschiedliche Themen (z.B. #debugging, #installation) und Aufrufen zur Hilfe zur Selbsthilfe. Die Studierenden sind enorm hilfsbereit gewesen, es enstand ein "Wir"-Gefühlt. Für das Erstellen der Dokumentation/Kurs-begleitenden

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
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