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Konzept zum Umgang mit heterogenem Vorwissen von Studierenden innerhalb eines Wahlpflichtmoduls

Konzeptionelle Neugestaltung eines Wahlpflichtmoduls nach der Methode des Flipped Classroom. Neben den Kerninhalten der Vorlesung kann heterogenem Vorwissen der Studenten mit einem Grundlagen- und Vertiefungspfad begegnet werden. Verschiedene interaktive Lehrmaterialien in Form von Textskripten und Lehrvideos unterstützen unterschiedliche Lerntypen beim selbstbestimmten Erarbeiten der Vorlesungsinhalte. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Flipped Classroom
interaktive Lehrmaterialien
kreative Praktika und Seminare
Fallbeispiel/Demonstrator
Erfolgskontrolle
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Heterogenes Vorwissen

Die Einordnung als Wahlpflichtfach sorgt für Teilnahme von Studenten aus unterschiedlichen Fachsemestern und Fachrichtungen, die individuell unterschiedliches Vorwissen mitbringen.

Veraltete Vorlesungsinhalte und Vorlesungskonzept

wechselnde Dozenten; zu geringes Zeitkontingent für Lehre

mangelnder Praxisbezug

Modul bisher als reine Vorlesung konzipiert

Voraussetzung

Sehr viel Zeit.

Ausreichend Laborausstattung/Arbeitsplätze für eine gewisse Anzahl an Studenten, Dauerhafte Deckung der nun zusätzlich entstehenden Materialkosten (Praktikum).

Eignung

  • keine Evaluation

Vorgehen/Schritte

  1. Überführung der bisherigen PP-Folien in ein Textskript (6 Monate)

  2. Erstellung der Erstellung von Vorlesungsvideos auf Basis des Textskripts (2 Monate)

  3. Identifizierung von typischen Lücken im Vorwissen der Studierenden anhand von Erfahrungswerten und Rückfrage bei Studierenden (2 Tage)

  4. Erstellung von thematisch selbständigen Grundlagenkapiteln (Textskript+Vorlesungsvideos) zusätzlich zur Vorlesung (2 Monate)

  5. Erstellung von thematisch selbständigen Vertiefungs-/Zusatzkapiteln (Textskript+Vorlesungsvideos) zusätzlich zur Vorlesung (2 Monate)

  6. Erstellung eines inhaltlichen Konzepts für Seminare und Praktika (2 Tage)

  7. Erstellung von Seminar- und Praktikumsinhalten (1 Monat)

  8. Test der Seminare und Praktika bzgl. Durchführbarkeit und zeitl. Organisation (1 Monat)

(ein Semester bis zu einem Jahr)

Hinweise

Effekte

Vorlesung ist inhaltlich und didaktisch wieder auf dem Stand der Zeit.

Grundlagen- und Zusatzwissen stehen in Form von separaten Kapiteln zur Verfügung auf die an entsprechender Stelle in der Vorlesung hingewiesen und direkt verlinkt wird. Die Nutzung obliegt aber den Studenten.

Studenten können nun den Vorlesungsstoff in Seminaren und Praktika vertiefen und selbst experimentell an Laborgeräten tätig werden.

Vorlesungen finden nun im Selbststudium statt und die Studenten können entsprechend ihres Lerntyps zwischen Video oder Text wählen und sich den Inhalt zu beliebigen Zeiten selbst erarbeiten.

Das Füllen von Lücken im Grundlagenwissen wird für die Studenten erleichtert, ebenso das erlangen von Zusatzwissen über den eigentlichen Vorlesungsinhalt hinaus.

Der Praxisbezug des Moduls konnte deutlich gesteigert werden.

Dazu kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden.

Learnings

Bedienung unterschiedlicher Lerntypen

Grundlagen- und Zusatzwissen wird kompakt an relevanten Stellen zur Verfügung gestellt.

Zusätzliche Ausbildung praktischer Fähigkeiten

Methoden

Empfohlen

Methoden
mit einfachen, frei verfügbaren Tools umsetzbar

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
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