
Interaktive und partizipative Lehrformate für internationale Studierende beim Übertritt in den deutschen Hochschulraum
In diesem Projekt sollen neue didaktische Ansätze für die Durchführung von Lehrveranstaltungen in internationalen Studiengängen im Fach Mathematik erarbeitet und erprobt werden. Dazu sollen eine Reihe von grundlegenden Veranstaltungen derart in digitaler Form aufbereitet werden, dass diese von den potentiellen Bewerbern für internationale Studiengänge bereits vor und wärend ihrer Bewerbung in ihrem Heimatland absolviert werden können. Darüber hinaus sollen klassische Lehrveranstaltungen ersetzt werden durch digital unterstütze partizipative Formate, in welchen individueller auf die spezifischen Vorkenntnisse und Lernerwartungen der internationalen Studierenden eingegangen werden kann. Durch diesen Ansatz sollen die häufig divergierenden Erwartungen der Studierenden und der Dozent:innen besser aufeinander abgestimmt und viele Probleme, welche der Wechsel in das deutsche Hochschulsystem typischerweise mit sich bringt, vermieden werden. Nach Ablauf des Projektes werden die derart umgestalteten Veranstaltungen regelmäßig in der neuen Form stattfinden, um damit internationalen Studierenden einen fließenden Übergang in einen Masterstudiengang an einer deutschen Universität zu ermöglichen. Das Projekt versteht sich als Inkubator, aus welchem vergleichbare Studiengänge, auch an anderen Hochschulorten Erfahrungen und Ansätze zur inhaltlichen und didaktischen Neuorientierung gewinnen können.
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(Selbst)wirksam in der OKJA
Die Covid-19-Pandemie gilt als tiefer Einschnitt in die natu?rliche Entwicklungsphase von Jugendlichen. Studien untermauern, dass diese nicht-normative Krise über die Pandemie hinaus zu einer erhöhten Belastung gefu?hrt hat (z.B. Ravens-Sieberer et al., 2023). Der erhöhte Hilfebedarf spiegelt sich jedoch nicht in der Hilfesuche wider. Zur Schließung dieser Lücke kommt dem niedrigschwelligen Beratungsansatz eine besondere Bedeutung zu, um Jugendliche aus allen sozialen Schichten auch in belasteten Sozialräumen zu erreichen. Die Antragstellerin plant ein interdisziplinäres und partizipatives Lehrforschungsprojekt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung mit hohem Praxisanteil sollen Studierende der Sozialen Arbeit in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der Praxis und zwei im Rahmen des Projektes angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen eine bisher fu?r Schulen konzeptionierte Kurzmaßnahme zur Stärkung der allgemeinen Selbstwirksamkeit in den Kontext der offenen Kinder- und Jugendarbeit anpassen, implementieren und evaluieren. Die Studierenden sollen so nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis für besondere Bedarfe ihrer Klient*innen sowie die wissenschaftliche Begleitung von Interventionen sensibilisiert werden. Über den Theorie-Praxis-Transfer werden die Fachlichkeit und Vernetzung der Studierenden zu künftigen Arbeitgeber*innen im Besonderen gefördert. Die aus dem Seminar gewonnen Erkenntnisse werden für Interessent*innen in Form eines Manuals veröffentlicht.
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Interdisziplinäre Workshops in der Lehre zur Stärkung von Praxis-Erfahrungen
Workshop mit externen Expert*innen geben den Studierenden Einblicke in die Praxiswelten, die an ein Studium anschließen können. Sie vermitteln wertvolle Kompetenzen und bieten Möglichkeit zum disziplinübergreifenden Austausch. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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„Die Audio-Feedbacks waren eine totale Bereicherung.“: Direktes Feedback bei Unterrichtsvideoanalysen in der asynchronen Online-Lehre.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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