
(Selbst)wirksam in der OKJA
Die Covid-19-Pandemie gilt als tiefer Einschnitt in die natu?rliche Entwicklungsphase von Jugendlichen. Studien untermauern, dass diese nicht-normative Krise über die Pandemie hinaus zu einer erhöhten Belastung gefu?hrt hat (z.B. Ravens-Sieberer et al., 2023). Der erhöhte Hilfebedarf spiegelt sich jedoch nicht in der Hilfesuche wider. Zur Schließung dieser Lücke kommt dem niedrigschwelligen Beratungsansatz eine besondere Bedeutung zu, um Jugendliche aus allen sozialen Schichten auch in belasteten Sozialräumen zu erreichen. Die Antragstellerin plant ein interdisziplinäres und partizipatives Lehrforschungsprojekt. Im Rahmen der Lehrveranstaltung mit hohem Praxisanteil sollen Studierende der Sozialen Arbeit in Zusammenarbeit mit Fachkräften aus der Praxis und zwei im Rahmen des Projektes angestellten wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen eine bisher fu?r Schulen konzeptionierte Kurzmaßnahme zur Stärkung der allgemeinen Selbstwirksamkeit in den Kontext der offenen Kinder- und Jugendarbeit anpassen, implementieren und evaluieren. Die Studierenden sollen so nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis für besondere Bedarfe ihrer Klient*innen sowie die wissenschaftliche Begleitung von Interventionen sensibilisiert werden. Über den Theorie-Praxis-Transfer werden die Fachlichkeit und Vernetzung der Studierenden zu künftigen Arbeitgeber*innen im Besonderen gefördert. Die aus dem Seminar gewonnen Erkenntnisse werden für Interessent*innen in Form eines Manuals veröffentlicht.
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