
Diversity Talk für angehende Lehrkräfte
Kommunikation über diversitätsbezogene Themen (Diversity Talk) ist für alle Beteiligten herausfordernd v.a. innerhalb divers zusammengesetzter Gruppen. Das Projekt DiTa zielt darauf ab, angehende Lehrkräfte mit Blick auf ihre spätere Berufspraxis mittels evidenzinformierter Ansätze zu konstruktivem Diversity Talk zu befähigen. Dafür werden Lehramtsstudierende kurz vor Eintritt in das Referendariat in die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Seminarkonzepts eingebunden. Aufgebaut wird dabei auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Faktoren, die sich hinderlich oder förderlich auf konstruktiven Diversity Talk auswirken. Die Erkenntnisse werden im Sinne des Constructive Alignments in Lehr-Lern-Formate mit den Lehr-Lern-Zielen Wissenserwerb, Kompetenzeinübung und Erkennen eigener Haltungen überführt. In zwei Schritten werden diese Formate in Teilen und schließlich komplett als geschlossenes Seminarkonzept erprobt und evaluiert. Das Seminarkonzept wird uniintern in Kooperation mit dem kollegialen Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung, Lehrservice und Gleichstellungsbüro in ein dauerhaftes Seminarangebot für Lehramtsstudierende überführt und in die Weiterbildung für Lehrende an der Leuphana Universität Lüneburg (LUL) integriert. Abschließend werden universitätsübergreifende Workshops sowie ein Seminar-Package angeboten, das als Open Educational Ressource (OER) dauerhaft für (Hochschul-)Lehrende, Fachkräfte der Lehrer:innenfortbildung und Studierende verfügbar ist.
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Distanz-Labore in der MINT-Ausbildung
Ausgehend von den Erfahrungen der ortsungebundenen Anwendung digitaler Tools (z.B. Virtual Machines) in Laborveranstaltungen zur Programmierung und Data Science soll mit dem beantragten Vorhaben DistLab nunmehr die ortsungebundene, digitale Durchführung von Laborveranstaltungen in Laboren mit kostenintensiver Geräteausstattung erprobt werden. Laborveranstaltungen sind vor allem in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen ein immanent wichtiger, curricular verankerter Bestandteil. Die Digitalisierung bzw. Virtualisierung von Laborveranstaltungen bieten Chancen für Studierende, Labore auch außerhalb der regulären Lehrzeiten und damit in größerem Umfang und zeitlich flexibel verfügbar zu machen. Im Rahmen des DistLab-Projekts soll eine zentral gehostete Infrastruktur zur Nutzung von Laboren in hybrider (Programmierung und Steuerung von Systemen über das Netz) und rein virtueller Form entwickelt und evaluiert werden. Ziel ist eine weit skalierbare und einfach instanzierbare Lösung, die Schwächen anderer Ansätze wie bspw. den Fokus auf einzelne Experimente vermeidet, zur Abnahme von Prüfungsleistungen geeignet und in die Online-Lehrsysteme der Hochschule integriert ist.
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Studie „Haltung gegenüber (digitalen) Prüfungen"
Im Rahmen der Maßnahme werden die Haltungen von Studierenden und Lehrenden gegenüber digitalen Prüfungen erfasst, um authentische Leistungen zu fördern und Täuschung zu reduzieren. Das digitale Prüfen während der Corona-Pandemie hat sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden zunehmend zu Unsicherheiten und gegenseitigen Vorurteilen und bisweilen Ressentiments geführt. Daher war es besonders wichtig, sich dem Thema mit einer Methode zu nähern, die Austausch, Reflexion und Vertrauen ermöglicht. Daher wurde die Thematik mit einer qualitativen Studie bearbeitet. Aufbauend auf Thesen, die aus bestehender Literatur abgeleitet wurden, wurden insgesamt 42 leitfadengestützte Interviews, 20 mit Lehrpersonen und 22 mit Studierenden durchgeführt, die wiederum relevante Perspektiven beider Zielgruppen erfasst haben. Daraus wurden praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine faire, transparente und motivierende Prüfungskultur abgeleitet.
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Planungs- und Entscheidungshilfe zum Einsatz von E-Portfolios in der Lehre
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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