
Constructing the Future
Mit dem Einzelantrag "Constructing the Future: zukunftsorientiert studieren" im Rahmen der Förderlinie "Lehrarchitektur. Hochschule der Zukunft gestalten" der Stiftung Innovation in der Hochschullehre strebt die Universität Greifswald (UG) einen Paradigmenwechsel in der universitären Lehre mit Blick auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes 4.0 (Bauer und Hofmann 2018) und die Bedürfnisse der Studierenden an. Drei Maßnahmen sollen umgesetzt werden:1. Einführung einer nachhaltigen Betreuungsstruktur in allen Lehreinheiten; 2. Einführung einer projektbasierten Lerngelegenheit mit Bezug auf Future Skills in allen Studiengängen, verbunden mit entsprechenden kompetenzorientierten Prüfungsformaten;3. Einführung einer Transferstruktur, die Absolvent*innen hilft, in der strukturschwachen Region Mecklenburg-Vorpommern, national und international Zukunft zu finden.Maßnahmen zur Qualifizierung, Professionalisierung und als Empowerment für Lehrende und Tutorien unterstützen fakultätsübergreifend die strukturelle Verankerung erfolgreicher Lehrinnovation. Dies beinhaltet auch eine zentrale Projektkoordination und Evaluation.Die Maßnahmen tragen zur Reduzierung des Schwundes und der Erhöhung des Studienerfolgs bei. Sie sorgen für eine umfassende Kompetenzentwicklung und Vorbereitung der Studierenden auf Karrieren in und außerhalb der Wissenschaft und unterstützen die regionale Vernetzung und Third Mission. Dies erhöht die Attraktivität des Studienstandorts und der Studienangebote der UG.
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Interaktive und adaptive Physik-Praktika
Laborpraktika sollen im Rahmen des Physikstudiums wissenschaftliche Arbeitsweisen vermitteln, fachliches Wissen vertiefen, kommunikative und kooperative Kompetenzen stärken und Motivation steigern. Häufig sind Versuche allerdings in einem starren und begrenzten Setting verortet und von kochrezeptartigen Versuchsanleitungen (Skripten) begleitet, sodass weder kritisches Nachfragen noch exploratives Weiterdenken begünstigt werden. Dieser Diskrepanz zwischen Zielvorstellungen und Erfahrung begegnet das Projekt INTERAPT.Im Rahmen des Projektes wird ein Laborpraktikums-Modul so neukonzipiert, dass es den individuellen Lern-/Wissenstand und das Interesse der Studierenden berücksichtigt, um die Integration theoretischen Wissens und experimenteller Praxis, Hypothesenbildung als Element wissenschaftlichen Arbeitens und die Motivation zu fördern. Dies geschieht über den Einbau interaktiver und adaptiver Skripte und Versuche, die alle Arbeitsprozesse innerhalb der Praktika begleiten. Durch interaktive Elemente wie Simulationen, Bildschirmexperimente und Quizfragen sollen die Studierenden angeregt werden sich aktiv mit den physikalischen Inhalten und experimentellen Aufbauten auseinandersetzen. Basierend auf den Interessen und dem Antwortverhalten der Studierenden sollen die Skripte adaptiv weiterführende Informationen bereitstellen und adressatenspezifische Versuche ermöglichen (unterschiedliche Teilversuche, Manipulation vs. Programmierung, offene vs. geschlossene Versuchsaufträge).
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Virtueller Campus zur Begleitung im Studium
Die Informationssicherheit und Orientierung im Studium leidet häufig an einer fehlenden Verzahnung von Strukturen miteinander. Durch die Gestaltung und den Inhalt des virtuellen Campus sollen durch Befriedigung der Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit von Studierenden eine internalisierte Motivation ermöglicht und darauf aufbauend die Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen gefördert werden. Indem alle Informationen und zusätzliche Angebote an einem Ort auffindbar sind und gezielt die Orientierung und Informationssicherheit ansprechen, werden Studierende ins-besondere in kritischen Phasen des Studiums unterstützt, in denen sie Informationen oder Wissen benötigen.
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Can a minimalistic tip sheet with a motivational focus foster high-quality, motivating peer-feedback? Results of two field experiments
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