
Flexibel kombinierbare Cross-Reality Labore in der Hochschullehre: zukunftsfähige Kompetenzentwicklung für ein Lernen und Arbeiten 4.0
Konzepte zur Digitalisierung der Laborausbildung wie Simulationen, virtuelle Laborumgebungen oder Remotelabore, die unter dem Sammelbegriff Cross-Reality-Labore (CrossLabs) zusammengefasst werden, haben nicht erst in der aktuellen Pandemiesituation ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität bewiesen. Obwohl das Potenzial einer hochschulübergreifenden Nutzung offensichtlich ist, bleiben diese aber hochschul-lokal isoliert. Trotz inhaltlicher Überdeckung lassen sich die festgefügten Installationen, die auf die didaktischen Erfordernisse an einem Standort zugeschnitten wurden, nicht aus dem Kontext (Vorkenntnisse der Studierenden, individuelle Schwerpunkte, Umfang der Aufgabenstellung) einer anderen Hochschule heraus nutzen. CrossLab zielt auf die Etablierung eines hochschulübergreifenden, interdisziplinären Netzwerkes von digitalisierten Labormodulen, die vergleichbar mit den Konzepten der Industrie 4.0, bedarfsbezogen in einer Lernumgebung für studierenden-zentrierte Lehre kombiniert werden können. Dafür werden durch die Partner TU Bergakademie Freiberg, TU Ilmenau, TU Dortmund und der NORDAKADEMIE sowohl auf didaktischer, technischer und organisatorischer Ebene Lösungen entwickelt und evaluiert.
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BNE-Professionalisierung im Fach Mathematik
In Anbetracht existenzieller Herausforderungen des 21. Jahrhunderts haben sich die Mitgliedsstaaten der UN globale Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Als Wegbereiter aller Nachhaltigkeitsziele (UNESCO, 2021) gilt das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), welches als Querschnittsaufgabe aller Unterrichtsfächer Lernenden in Schule ermöglichen soll, sich aktiv an der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu beteiligen. Hierbei muss die Mathematik als unabdingbarer Bestandteil von BNE gesehen werden, sofern Nachhaltigkeitsfragen ernsthaft inhaltlich diskutiert werden wollen (wie bspw.: Was bewirkt ein Tempolimit? Wie entwickeln sich Infektionszahlen?). Obwohl universitärer Lehrkräftebildung für eine erfolgreiche Umsetzung von BNE in Schule große Bedeutung zugesprochen wird (BMBF, 2017), liegen bisher kaum Ansätze vor, wie BNE gewinnbringend in die Professionalisierung von Mathematiklehrkräften integriert werden kann. Ausgehend hiervon zielt das Projekt darauf ab, ein Seminarkonzept zur Implementierung und Verstetigung von BNE in der universitären Ausbildung von angehenden Mathematiklehrkräften zu entwickeln. Zur weiterführenden Erforschung von Bedingungen für erfolgreiche BNE (an Universitäten) sowie zur Beurteilung des Seminars soll der Kompetenzaufbau der Lehramtsstudierenden mittels Mixed-Method-Ansatz analysiert werden. Zentrales Ziel des Projekts ist nicht nur das Betreiben von BNE selbst, sondern auch die Aufarbeitung praxisnaher Materialien (OER).
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Medientechnische Konzeption und Aufbau eines SCALE-UP-Raums
Ziel war der Aufbau eines Demonstrationsraums nach dem SCALE-UP-Konzept („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), der darauf ausgerichtet ist, dass Studierende in Kleingruppen und bei Bedarf digital gestützt zusammenarbeiten. Diese Lernumgebung ist medientechnisch so ausgestattet, dass die Arbeitsergebnisse der Gruppen bei Bedarf für den gesamten Kurs sichtbar gemacht werden können und kollaborativ daran gearbeitet werden kann. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Mit E-Portfolioarbeit Selbstregulations- und Reflexionsprozesse anregen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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