Projekt Bühne
IVoMed
Projekt
Zur Suche

Implizite Vorurteile in der Medizin

Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass implizite Vorurteile gegenüber Patient*innen, u.a. in Form von Stereotype und (geschlechtsbezogener) Diskriminierungen, die Qualität der medizinischen Behandlung negativ beeinflussen können – bis hin zu fehlerhaften Diagnosen oder mangelhaften Therapien. Ärzt*innen sehen sich ebenfalls Diskriminierungen von Patient*innen und Kolleg*innen ausgesetzt, die die Arbeitszufriedenheit negativ beeinflussen können. Trotz der Bedeutsamkeit dieser Faktoren wird der Umgang mit impliziten Vorurteilen und Diskriminierung in der medizinischen Lehre bisher kaum thematisiert. Ziel dieses Projektes ist es daher, den Studierenden im Rahmen eines longitudinalen Curriculums im klinischen Abschnitt eigene implizite Vorurteile bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu fördern, um auf diskriminierendes Verhalten von Kolleg*innen und Patient*innen adäquat reagieren zu können. Dabei werden zwei didaktische Ansätze verfolgt: (1) Patient*innenfälle, die die Grundlage diverser Lehrformate mit Simulationspersonen bilden und u.a. als Videofälle vorliegen, sollen hinsichtlich der Sichtbarmachung gesellschaftlich vorhandener Diversität überarbeitet bzw. neu entwickelt werden; (2) basierend auf dem psychologischen Nudging-Konzept sollen kleinere, aber wiederkehrende Stimuli in die Simulationen integriert werden, um implizite Vorurteile wiederholt sichtbar zu machen und Formen und Ursachen zu thematisieren. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll fortlaufend evaluiert werden.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101103
Projekt

Innovation durch Kollaboration – Lehren und Lernen in einer vernetzten Community

Baden-Württemberg, mit der Region Heilbronn-Franken, zählt zu den innovativsten Wirtschaftsregionen des Landes. Die Hochschule Heilbronn, als zentraler Wissensvermittler, hat sich zum Ziel gesetzt, die Innovations- und Gründungskultur aktiv zu fördern. Mit InduKo stärken wir die interdisziplinäre, fakultäts- und standortübergreifende Zusammenarbeit mit innovativen digitalen Werkzeugen sowie mit modernen, digital unterstützenden Ansätzen der Motivationsförderung und schaffen auf diese Weise Innovation durch Kollaboration. Dazu arbeiten wir aktiv mit Studierenden bei der Entwicklung zusammen. Nach erfolgreicher Beendigung von InduKo stehen folgende Kernelemente zur Verfügung: • im Einsatz erprobte, übertragbare Konzepte für die digitale Lehre mit einem Fokus auf Innovation und Kollaboration sowie ein integratives Blended-Learning Studiengangskonzept für den Master Entrepreneurship, • eine standortübergreifende Open Source Community-Plattform zum Austausch und für die Weiterentwicklung von innovativen Ideen, • ein sicherer Open Source Messenger für den Hochschulbetrieb. Alle Projektbestandteile greifen ineinander, können aber auch einzeln und hochschulübergreifend eingesetzt werden.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100872
Maßnahme

Service-Café – Ein Raum zur Unterstützung Studierender in der Praxisphase des Service Learnings

Das Service-Café stellt ein Angebot für Studierende dar, die das Engagement (community service) des Service Learnings absolvieren. Es ist auf Peerebene etabliert. Studierende können dort über ihre Erfahrungen in der Praxis in den Austausch treten, sie können über ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich Unterstützung holen. Die Inhalte entstammen partizipativ und selbst organisiert aus den Erfahrungen der Studierende. Eine Studentische Hilfskraft leitet moderierend das Service-Café. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Maßnahme anzeigen
Publikation 100103

Art. Kirchenraumpädagogik, virtuell

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen