
Digitalisierung in der Labordidaktik
Die Lehre in Laboren gehört zu den Kernelelementen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Digitale Werkzeuge werden bisher genutzt, um die organisatorische Abwicklung sowie die Vor- und Nachbereitung von Laborversuchen zu unterstützen. Das Projekt DiLa soll die digitale Labordidaktik auf eine neue Stufe heben, indem Studierenden außerhalb geplanter Präsenztermine der Fernzugriff auf physische Laboreinrichtungen ermöglicht wird und Laborversuche als didaktische Simulationsmodelle verfügbar gemacht werden. Studierende können Laborversuche so mehrfach wiederholen, umfangreichere Experimente durchführen und auch dann durch Experimentieren lernen, wenn sie sich physisch nicht in den Laborräumen aufhalten. Zudem eröffnen sich neue Möglichkeiten für Lehrkooperationen. Im Projekt DiLa soll eine modulare, virtuelle Infrastruktur für die digitale Unterstützung und Durchführung von Laborversuchen konzipiert, realisiert und anhand von Pilotanwendungen evaluiert werden. Die Infrastruktur soll in allen Fakultäten und Studiengängen einsetzbar und dauerhaft offen für Erweiterungen und die Einbindung zusätzlicher Laborversuche sein.
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Problem-Health-Based Learning Education Initiative
Der Fokus des Projekts Problem-Health-Based Learning Education Initiative (PHBL-EI) an der TU Clausthal (TUC) liegt auf der nachhaltigen Verbesserung der Lehr-Lernqualität sowie der Förderung einer gesunden Lehr-Lernkultur. Die Initiative baut auf der von Carl Wieman initiierten Science Education Initiative (SEI) auf, einem erfolgreichen Transformationsansatz in der naturwissenschaftlichen Hochschulausbildung. Dieser Ansatz passt zur Situation der TU Clausthal, die durch ihr Leitthema Circular Economy, eine hohe Internationalität ihrer Studierendenschaft und gute Betreuungsverhältnisse in ihren WiMINT-Studiengängen geprägt ist. Im Projekt werden bis zu 42 Lehrveranstaltungen in mehr als der Hälfte der Studiengänge durch evidenzbasierte Lehrmethoden transformiert, die sich auf Problembasiertes Lernen (PBL) konzentrieren. Zur Steigerung der Studierfähigkeit werden physische und psychische Aspekte aus der Bewegungslehre im Lehr-Lernprozess integriert. In den zu etablierenden Strukturen arbeiten die Projekt-Mitarbeiter:innen mit den Lehrenden und den Studierenden an der Weiterentwicklung der Lehrveranstaltungen und an der Weiterentwicklung des Konzepts selbst. Das PHBL-EI-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für eine evidenzbasierte Lehrtransformation und eine gesundheitsorientierte Lernwirksamkeit.
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Für die Vorlesung Sensorische Ausstattung (VL-Reihe Baumaschinentechnik an der Technischen Universität Dresden) wurde ein tragbarer Sensorikdemonstrator entwickelt, welcher die theoretischen Inhalte zu Umgebungsüberwachung bei mobilen Arbeitsmaschinen greifbar macht. Dieser Koffer zeigt verschiedene Messsysteme (Radar, Ultraschall, Kamera, Lidar) in einem portablen Gehäuse. Die Signale werden visualisiert und daran die Charakteristika der Technologien (welche aus den theoretischen Wirkprinzipien folgen) erarbeitet und die Anwendungsgebiete abgeleitet.
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