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FERVET
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Digitale Vermittlung und Überprüfung von klinisch-praktischen Fertigkeiten in der Tiermedizin unter Tierschutzaspekten

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) mit rund 2.400 Studierenden ist die einzige veterinärmedizinische Bildungsstätte in Deutschland mit einem eigenständigen Status. Die Lehre kann zügig den fachspezifischen Bedarfen angepasst werden. Das Projekt FERVET adressiert die digitale Vermittlung und Überprüfung zwingend notwendiger klinisch-praktischer Fertigkeiten im Tiermedizinstudium und verfolgt drei Ziele: 1. Die Anreicherung der Präsenz-, hybriden und virtuellen Lehre durch die Entwicklung von Simulatoren, auch mittels 3D-Druck und elektronischer Kontrollmechanismen, die begleitende Bereitstellung von digitalem Lehrmaterial, die Entwicklung eines Virtuellen Lernlabors, die Ausweitung der Videoproduktion sowie die Implementierung von Annotationen in Videos und weiteren Lernformaten, um die Interaktionen in Lehr-Lern-Szenarien zu fördern. 2. Die Weiterentwicklung und Evaluierung bestehender formativer und summativer E-Prüfungsformate durch eine eOSCE-Prüfung sowie durch die fachspezifische Konzeptionierung und Umsetzung von Online-Open-Book-Prüfungen. 3. Die Verankerung der innovativen Maßnahmen in die universitären Strukturen durch Einbindung in Studien- und Prüfungsordnungen sowie den allgemeinen Lehrbetrieb.

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Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101819
Projekt

Entwicklung einer virtuellen Pathologie Lernumgebung als OER

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Implementierung einer barrierefreien OER VR-Umgebung für synchrone und asynchrone Lehre. Neben virtuellen Patienten und einem virtuellen Pathologielabor sollen insbesondere 3D-Makropräparate und digitale Mikroskopie interaktiv erlebbar gemacht werden. Da Autopsien ohnehin nur noch selten durchgeführt werden, können virtuelle Autopsien (Virtopsien) die studentische Ausbildung sinnvoll ergänzen. Die VR bietet dabei ganz besondere lernfördernde Eigenschaften: - Fokussierung: Die geschlossene Brille in Kombination mit Noise-Cancelling-Kopfhörern ermöglicht eine bessere Konzentration durch Abschirmung von Außenreizen. - Immersion und Visualisierung: Eintauchen in eine realitätsnahe Pathologie-Lernumgebung bzw. in Organe und Körper. - Interaktion: Virtuelle Patienten ermöglichen das Erlernen der klinischen Pathologie, digitale Modelle können beliebig manipuliert oder mit zusätzlichen interaktiven Aufgaben angereichert werden, digitale Aufgaben können Feedback in Echtzeit geben. - Fehlerkultur: Wie in einem Flugsimulator können Lernende Fehler machen und daraus lernen, ohne dass dies negative Auswirkungen auf die reale Welt hat. - Flexibilität: VR bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung von Lernumgebungen und -inhalten, sodass individuelle Lernbedürfnisse berücksichtigt werden können.

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Maßnahme 100034
Maßnahme

Aufbau des Digital Object Learning Centre (DOLCE)

Das Digital Object Learning Centre (DOLCE) vermittelt disziplinübergreifend digitale Kompetenzen in der Arbeit mit Sammlungen am Beispiel der zentralen Sammlungsdatenbank der Goethe-Universität. Der aus aktuell neun Modulen bestehende DOLCE-Kurs kann entweder in Form eines Readers oder in Form von Video- oder Texttutorials auf Moodle benutzt werden. Er funktioniert sowohl als Selbstlern- als auch als Blended Learning Tool. DOLCE wurde bisher in der objektbezogenen Lehre genutzt und eignet sich darüber hinaus für den Kompetenzaufbau in der digitalen Sammlungsarbeit für Universitäten und GLAM-Institutionen.

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Publikation 100539

Design and fabrication of wooden grid shells using small-diameter timber

As the construction industry shifts toward sustainability, timber has emerged as a primary renewable material. However, current wood value chains are often inefficient; a significant portion of harvested timber—particularly small-diameter roundwood—is relegated to low-value uses like thermal energy or fiber products. Despite being underutilized, these thinnings possess a continuous fiber structure that offers higher and more consistent bending strength than sawn beams. To explore this material’s structural potential, a 6×6 m wooden grid shell was developed. This case study combines the geometric efficiency of Hyperbolic Paraboloid (Hypar) structures with the inherent strength of small-diameter logs. Realized during a one-week design-build workshop, the project utilized locally sourced logs through a digital-material workflow consisting of three main phases: 1. Debarking: Careful processing of raw logs. 2. On-site Assembly: Rapid construction of the shell framework. 3. AR Integration: Use of Augmented Reality (AR) to ensure high accuracy and robustness when working with irregular geometries. The findings demonstrate a scalable approach to valorizing low-grade timber, reducing waste, and optimizing value chains. By blending contemporary digital tools with insights from historical construction, this research offers a viable model for sustainable, low-impact timber architecture that transforms irregular roundwood into high-performance structural systems.

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