
Musik. Geschichte. Spielen. Digitale Musik- und Wissensvermittlung als Serious Game
Ziel unseres Lehrprojektes ist es, Musikgeschichtsvermittlung mit partizipativen und praxisorientierten Lernmethoden zu verknüpfen. Das didaktische Potenzial eines Computerspiels greift hier in zweifacher Hinsicht: zum einen auf Produktebene, insofern das Projekt auf die spielerische Vermittlung von Musikgeschichte setzt, die musikalische Wissensbestände niedrigschwellig, unterhaltsam und partizipativ erfahrbar macht; zum anderen auf Produktionsebene, insofern die Studierenden in die Entwicklung und Herstellung des Spiels direkt miteinbezogen werden und Musikwissen selbst spielerisch, partizipativ und anwendungsorientiert einsetzen können. Unsere Lernziele sind vielfältig: Die Studierenden vertiefen ihr Verständnis historischer Inhalte, indem sie eigenständig Quellen erforschen und bearbeiten. Sie lernen, wie man musikhistorische Informationen digital aufarbeitet und präsentiert. Zudem gestalten sie innerhalb eines kreativen Prozesses auf diesem Musikwissen basierende, spielerische Szenarien, wodurch sie praktische Erfahrungen in der digitalen Musikvermittlung sammeln. Das Projekt wird in vier Phasen umgesetzt und verbindet zwei Lehrveranstaltungen über zwei Sommersemester (2024/2025) unter der Leitung des Projektkoordinators, der eng mit einem studentischen Werkstatt-Team zusammenarbeitet. Ziel ist es, einen innovativen Lernraum zu schaffen, in dem die Studierenden Musikgeschichte aktiv gestalten und erleben können.
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KoALa Eine kollaborative Analyseumgebung für die Lehre
Im KoALa-Projekt wird ein Tool entwickelt, das einen kollaborativen Austausch über Musik ermöglicht. Kerngedanke ist die Sammlung von Annotationen, die zeitlich den Ereignissen auf einem Zeitstrahl (z. B. in einem Soundfile) zugeordnet sind. Die von den Teilnehmer*innen erstellten Annotationen können anschließend in einer Zusammenschau mit den anderen geteilt und in Kombination dargestellt werden. Die so entstehende Synopse dient dann als Ausgangspunkt für einen Austausch über das Musikstück. Im Projekt wird das Tool zunächst mit dem Fokus auf Unterrichtssituationen entwickelt. Einzelne Sets von Annotationsmarkern (wie z. B. verschiedene Kadenzbegriffe, Klauseln) werden in Templates vorbereitet und zur Verfügung gestellt. Die möglichen Einsatzszenarien von KoALa sind vielfältig sei es Musikunterricht (in Schule, Musikschule oder Hochschule), in Konzertsituationen oder in Reflexion einer eigenen künstlerischen Praxis. Dabei kann es u. a. um Fragen der Interpretationsforschung, der Analyse oder des hörenden Wiedererkennens gehen. Nach der Fertigstellung soll mittel- und langfristig eine Nutzung des Tools auch außerhalb der HfM Freiburg möglich sein.
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Medientechnikausleihe
Die Medientechnikausleihe der HWTG erleichtert Lehrenden und Mitarbeitenden den Zugang zu moderner Ausstattung und unterstützt die Qualität von Lehre und Veranstaltungen. Die Herausforderung, die damit adressiert wird, liegt in der Bereitstellung von flexibel einsetzbarer Technik für unterschiedliche didaktische und organisatorische Anforderungen, ohne dass jede Person eigene Geräte anschafen muss. Die Herangehensweise besteht darin, eine breite Auswahl an Audio-, Video-, Licht- und Präsentationstechnik zentral verfügbar zu machen, die über ein Online-Formular gebucht werden kann. Die Ausgabe und Rückgabe erfolgt im Open Teaching Lab, wo die Geräte durch eine zuständige Person geprüft, gewartet und fachge-recht ausgegeben werden. Im Kontext des Open Learning Centers trägt die Maßnahme dazu bei, innovative Lehr- und Lernformate zu fördern, die technische Ausstattung für alle zugänglich zu machen und die Hochschule insgesamt als modernen Lern- und Arbeitsort zu stärken.
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Das neue Ding? Der MarSkills Studienbereich: Inter- und Transdisziplinarität und ihre Rolle in Wissenschaft und Studium
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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