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Mediale Transformationen von Musikwissen

An Musikwissenschaftler:innen werden heute veränderte Anforderungen gestellt. Mit der Zunahme medialer Einflüsse auf musikalische Prozesse werden z.B. digital vernetzte Produktionsräume, Online-Musiknutzung und musikalische KI-Anwendungen fachlich grundlegend relevant. In musikwissenschaftlichen Hochschulausbildungen sind die dafür erforderlichen medialen Kompetenzen aber nicht als curriculare Grundlagen etabliert. Im Rahmen der Professur Musik und Medien soll diese Lücke durch die Entwicklung eines medienmusikalischen Grundlagen-Curriculums gefüllt werden. Kenntnisse und Fertigkeiten zu elektroakustischen und digitalen Instrumenten und Produktionsumgebungen, studiotechnische Erweiterungen der klassischen Gehörbildung sowie qualitative und quantitative methodische Zugänge zu medialen Musizier- und Hörpraktiken sollen als ›Lernbaukasten‹ in die musikwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge der Uni Halle integriert und polyvalent angrenzenden Fächern angeboten werden. Zwei Arten von Lernräumen sollen sich dabei komplementär ergänzen: studiotechnische Experimentierumgebungen ermöglichen erfahrungspraktische Zugänge zu Fragen an konkrete medienmusikalische Settings. Digitale Lernressourcen erlauben, die Lernszenarien nach dem Prinzip des Flipped Classroom aufzubauen. Studierende eignen sich in diesem Lernumfeld theoretische und methodische Grundlagen weitgehend eigenständig an und wenden sie im Seminarraum, in Laboren und Feldforschungen an.

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Projekt 101469
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Aus- und Fortbildungslabor Brückenmonitoring

Zum verlässlichen Betrieb von Brückenbauwerken ist deren zustandsorientierte Instandsetzung unerlässlich. In der Vergangenheit wurde diese jedoch oft unzureichend durchgeführt. Deren Betreiber suchen daher nach innovativen Ansätzen, um Brücken kontinuierlich im Rahmen eines Bauwerksmonitorings zu überwachen und Schäden frühzeitig zu erkennen. In der Praxis mangelt es jedoch an qualifizierten und vielseitig ausgebildeten akademischen Fachkräften, die die Entwicklung und Umsetzung einer Erhaltungsstrategie vorantreiben (auf Betreiberseite) und maßgeschneiderte Monitoringkonzepte erarbeiten und umsetzen können (in Ingenieurbüros).Daher soll die 1-semestrige Lehrveranstaltung BRIDGELAB entwickelt werden. Dort werden den Studierenden die erforderlichen bau- und messtechnischen Grundlagen vermittelt, Messkampagnen geplant, Messsysteme von Studierenden zusammengebaut, Messdaten generiert, ausgewertet und Rückschlüsse auf den Bauwerkszustand gezogen. Als Grundlage dienen reale Monitoringprojekte, von denen Projekt- und Messdaten zur Verfügung stehen. BRIDGELAB richtet sich zunächst an Studierende des Bauingenieurwesens, lässt sich durch Austausch einzelner Komponenten (Workshop, Exkursion) jedoch auch an die Anforderungen von Studierenden z.B. der Elektrotechnik, der Informatik und des Maschinenbaus anpassen.Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Lehrmoduls, die Ausarbeitung passender Lernaktivitäten sowie die Erprobung und Evaluierung des neuen Konzepts.

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Publikation 100125

Die Lehre der Zukunft ist Team-Work : E-Learning durch enge Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Hochschuldidaktiker:innen meistern.

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