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Interdisziplinäre Methodenlehre und Kompetenzen

Interdisziplinäre Kooperation erfordert ein Verständnis verschiedener Wissensformen, Wissenschaftskulturen und normativer Dimensionen unterschiedlicher Forschungsansätze. Das Methodenzentrum der Leuphana und der darin eingebettete Sustainability Methods Wiki (sustainabilitymethods.org) dienen als Drehscheibe einer spiralcurricularen Methodenlehre, die den methodischen Kompetenzaufbau der Studierenden kontinuierlich begleitet. Der Methoden-Wiki wurde und wird in parallelen Projekten aufgebaut und soll im Rahmen des vorliegenden Projekts in die Lehre eingebettet und seine Wirksamkeit für den Kompetenzerwerb erforscht werden. Durch das Anlegen und Ausweiten eines experimentellen Vergleichs in der Lehre und einer Erhebungsinfrastruktur, die den Erwerb von Methodenkompetenzen longitudinal über das Studium nachverfolgt, kann die Wirkung des Wikis überprüft, und seine Anwendung anschließend in der spiralcurricularen Methodenlehre an der Leuphana verankert werden. Neben der Bereitstellung von Lehrmaterial und Hinweisen zur didaktischen Herangehensweise für Lehrende, wird die Erzeugung von Evidenz angestrebt, die den Wiki und die damit zentral assoziierten Module kontinuierlich revidiert.

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Projekt 102021
Projekt

VR-Training zur Ausbildung von Chirurg/innen

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der chirurgischen Ausbildung durch Virtual Reality (VR). Die VR-Simulation ermöglicht Studierenden und angehenden Chirurg*innen, komplexe Eingriffe sicher und unabhängig von Zeit und Ort zu üben. In Zeiten begrenzter Ausbildungsplätze bietet VR eine risikofreie und praxisnahe Trainingsmöglichkeit.Das Projekt fokussiert sich auf die Verbesserung chirurgischer Fertigkeiten durch wiederholbares Üben, das zu einer Reduktion von Fehlern und Komplikationen in der realen Praxis führt. Es werden Notfallsituationen simuliert, um die Handlungssicherheit zu fördern. Der flexible Einsatz von VR ermöglicht eine kostengünstige Ausbildung, unabhängig von OP-Sälen oder Patient*innenverfügbarkeit.Ein innovatives Merkmal ist die Kombination von realistischen Soft-Body-Simulationen mit virtuellen Händen, die authentische chirurgische Bewegungsabläufe ermöglicht. Das VR-Trainingssystem wird in das Curriculum der Medizinischen Fakultät OWL integriert, mit Option auf (inter-)nationale Weiterverbreitung.Studierende sind aktiv in die Entwicklung der VR-Module eingebunden, gestalten Benutzeroberflächen und Lerninhalte und evaluieren die Trainingssysteme. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung des Systems. Die Wirksamkeit wird durch regelmäßige wissenschaftliche Evaluation überprüft. Langfristig fördert das Projekt operative Kompetenz sowie Selbstwirksamkeit und Entscheidungskompetenz, was zu einer sichereren Patient*innenversorgung beiträgt.

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Maßnahme 100177
Maßnahme

Innovative Lehrkonzepte: Bamberger Best Practices

In der Vortragsreihe Bamberger Best Practices in der Lehre stellen Dozierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg erfolgreich erprobte, innovative Lehrformen und -werkzeuge vor. Im Anschluss an eine Inputphase wird moderiert durch eine Hochschuldidaktikerin Raum für Austausch geschaffen. Pro Semester werden 4-5 Konzepte in einem einstündigen Format vorgestellt und im Nachgang mit den Teilnehmenden diskutiert. Ziel ist es, den fakultäts- und uniübergreifenden Diskurs zum Thema guter Lehre anzuregen und durch inhaltliche Impulse Dozierende bei der Weiterentwicklung ihrer Lehre zu unterstützen.

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Publikation 100144

Das Projekt „hands on“

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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