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Learn to Challenge – Learn by Challenge: Wettbewerbe als Mittel zur Förderung von Kreativität, Kooperation und Teamfähigkeit

Internationale wissenschaftliche Wettbewerbe, sogenannte Challenges oder Competitions, sind in zahlreichen Forschungsgebieten eine wesentliche Triebfeder für die Entwicklung und Verbesserung von Algorithmen geworden. Solche Challenges liefern eine relevante Problemstellung, reale Daten zur Bearbeitung der Problemstellung sowie quantifizierbare Zielvorgaben und haben die faire und reproduzierbare Bewertung der Leistung von Algorithmen zum Ziel. Unser Antrag „Learn to Challenge – Learn by Challenge“ will internationale Challenges in der Hochschullehre nutzen und Studierenden somit ermöglichen eigene kreative Lösungen für relevante Problemstellungen auf realen Daten zu erarbeiten und ihre Ergebnisse untereinander und mit dem Stand der wissenschaftlichen Forschung zu vergleichen. Hierfür soll eine geeignete flexible und erweiterbare Lernumgebung geschaffen werden, die den Studierenden eine kooperative, teambasierte Zusammenarbeit und einen niedrigschwelligen Einstieg in die Problembearbeitung erlaubt sowie die Integration in bestehende Lehrkonzepte (z.B. Projektpraktika und vorlesungsbegleitende Übungen) ermöglicht. Ziel dieses Ansatzes ist einerseits die Auseinandersetzung mit realen Problemstellungen und eine anwendungsbezogene Vertiefung der Lehrinhalte sowie ein Verständnis von deren Grenzen und Möglichkeiten. Insbesondere soll aber Motivation, Kreativität, Teamfähigkeit, Arbeits- und Projektorganisation und Kooperationsvermögen bei den Studierenden gefördert werden.

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Projekt 101634
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Dein Weg: Lernhindernisse überwinden

Im Bereich der Technikwissenschaften gibt es verschiedene Lernhindernisse für Studierende, die dem Studienerfolg entgegenstehen. Dieser Antrag zielt darauf ab, eine neue Lehrarchitektur zu schaffen, die diese Hindernisse konsequent identifiziert und abbaut: (1) Das Studium gilt vor allem wegen der Grundlagen als schwierig. Oft hadern Studierende genau wegen dieser Veranstaltungen mit ihrem Studium oder brechen es sogar ab. Daher werden die Inhalte der Grundlagenfächer konsequent mit denen der Kernfächer verwoben, so dass Studierende das Grundlagenwissen unmittelbar in den fachlichen Anwendungskontext bringen können. (2) Diese Abkehr von der disziplinorientierten Tradition wird flankiert von einer durchgehenden Verankerung von Projektmodulen über den gesamten Studienverlauf, damit die Studierenden von Beginn an disziplinübergreifend arbeiten und relevante Zukunftskompetenzen erwerben. (3) Hierzu ist es notwendig, die zeitliche Struktur von Lehrveranstaltungen besser an den Lernbedarfen der Studierenden auszurichten und Alternativen zu den historisch gewachsenen Strukturen mit hoher Fragmentierung und wöchentlichen Stundenplänen umzusetzen. (4) Im Bereich der Leistungsüberprüfung werden integrierende Formate und Aufgabenstellungen neu konzipiert, in denen Studierende vom ersten Semester an Wissenstransfer erleben und erproben. Bei allen Handlungssträngen wirken Studierende gestaltend mit, um deren Erfahrungen unmittelbar auf die neuen Curricula zurückzukoppeln.

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Maßnahme 100127
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Immersive Technologien in der Hochschullehre

Das Lehrlabor „Lab for Innovative Teaching“ bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Durch die Bereitstellung der Technik und der qualifizieren Begleitung ermöglicht das Lab praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren, schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre und unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen.

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Publikation 100965

KI-gestützte Begleitung beim wissenschaftlichen Schreiben

Der Beitrag beschreibt das Projekt digi.peer der TH Rosenheim, in dem Studierende lernen, KI-Tools gezielt und verantwortungsvoll zur Unterstützung wissenschaftlicher Schreib- und Forschungsprozesse einzusetzen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Workshops und Peer-Mentoring, die technische KI-Kompetenzen mit der Reflexion ethischer, rechtlicher und wissenschaftlicher Aspekte verbinden.

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