
Learn to Challenge Learn by Challenge: Wettbewerbe als Mittel zur Förderung von Kreativität, Kooperation und Teamfähigkeit
Internationale wissenschaftliche Wettbewerbe, sogenannte Challenges oder Competitions, sind in zahlreichen Forschungsgebieten eine wesentliche Triebfeder für die Entwicklung und Verbesserung von Algorithmen geworden. Solche Challenges liefern eine relevante Problemstellung, reale Daten zur Bearbeitung der Problemstellung sowie quantifizierbare Zielvorgaben und haben die faire und reproduzierbare Bewertung der Leistung von Algorithmen zum Ziel. Unser Antrag Learn to Challenge Learn by Challenge will internationale Challenges in der Hochschullehre nutzen und Studierenden somit ermöglichen eigene kreative Lösungen für relevante Problemstellungen auf realen Daten zu erarbeiten und ihre Ergebnisse untereinander und mit dem Stand der wissenschaftlichen Forschung zu vergleichen. Hierfür soll eine geeignete flexible und erweiterbare Lernumgebung geschaffen werden, die den Studierenden eine kooperative, teambasierte Zusammenarbeit und einen niedrigschwelligen Einstieg in die Problembearbeitung erlaubt sowie die Integration in bestehende Lehrkonzepte (z.B. Projektpraktika und vorlesungsbegleitende Übungen) ermöglicht. Ziel dieses Ansatzes ist einerseits die Auseinandersetzung mit realen Problemstellungen und eine anwendungsbezogene Vertiefung der Lehrinhalte sowie ein Verständnis von deren Grenzen und Möglichkeiten. Insbesondere soll aber Motivation, Kreativität, Teamfähigkeit, Arbeits- und Projektorganisation und Kooperationsvermögen bei den Studierenden gefördert werden.
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CampusLab für Lehre, Lernen und Prüfen
Im Zuge der Digitalisierung und des wachsenden Einflusses von Künstlicher Intelligenz (KI) ist es für die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen entscheidend, Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte neu zu denken. Die Hochschule Koblenz (HS KO) hat 2023 einen Strategieprozess gestartet, um u. a. diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Für Studierende bedeutet es, Zukunftskompetenzen zu entwickeln, für die sie analoge und hybride Experimentierräume für Austausch, Aktion und Reflexion ihrer individuellen Lernprozesse benötigen. Ziel ist die Schaffung einer offenen Kompetenzwerkstatt für Lehre, Lernen und Prüfen (CampusLab) als Experimentierraum für ko-kreatives Arbeiten, interdisziplinäre Projektideen und das Testen neuer Medientechnologien. Der Werkstattcharakter erlaubt, neue Lehr-, Lern- und Prüfungsformate zu testen und weiterzuentwickeln. Mit einem experimentellen Ansatz, der von Partizipation, Offenheit und Experimentierfreude geprägt ist, wird der Shift zu einem Future-Skills Mindset gefördert. Das CampusLab wird als Pilotprojekt konzipiert, umgesetzt und evaluiert, mit den Arbeitspaketen: AP01: (Weiter-)Entwicklung innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien AP02: Entwicklung flexibler Raum-in-Raumkonzepte AP03: Implementierung des CampusLab AP04: Qualifizierung und Einbindung studentischer Coaches AP05: Umsetzung und Erprobung entwickelter Szenarien im CampusLab AP06: Projektevaluation AP07: Transferveranstaltung AP08: Transferkonzept und Handlungsempfehlungen
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Digitales Selbstlernpaket „KorPLUS“
Studierenden fehlt Routine bei der Anwendung von fachlichen Methoden; Dozierende begegnen einer heterogenen Studierendengruppe. Während regulärer Präsenzlehre fehlt Zeit für häufiges Wiederholen; der heterogene Kenntnisstand führt zu Langeweile oder Überforderung. Als Lösung wurde ein digitalisiertes, interaktives Selbstlernpaket erstellt, welches Studierende selbstständig auf ihre eigenen Bedürfnisse angepasst bearbeiten können.
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Einbindung von Studierenden in Lehr-Lernnetzwerke an Hochschulen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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