Projekt Bühne
EASE
Projekt
Zur Suche

E-Assessment und Feedback zur Optimierung von Selbstlernphasen im Chemiestudium

Ziel des Projekts ist es, asynchrone Selbstlernphasen im Chemiestudium durch die Nutzung eines formativen E?Assessments und adaptiver Online?Lernmaterialien zu intensivieren und zu optimieren. Vor dem Hintergrund hoher Durchfallquoten in der Allgemeinen Chemie und den geringen Fähigkeiten der Studierenden zur Selbstregulation ihres Lernprozesses leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung des Studienerfolgs und der Studienzufriedenheit sowie zur Verringerung der Studienabbruchquote. In einer experimentellen Studie werden das E?Assessment und die adaptiven Online?Lernmaterialien im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Akzeptanz unter den Studierenden untersucht. Dazu werden zwei Interventionsstudien mit Studierenden verschiedener Chemiestudiengänge der Universität Duisburg?Essen durchgeführt, in denen zwei Implementationsbedingungen miteinander verglichen werden. Diese unterscheiden sich in Bezug auf zeitliche Vorgaben und Mindestleistungsanforderungen und ermöglichen damit mehr bzw. weniger Freiheitsgrade bzgl. der Nutzung des E?Assessments. Im Sinne eines Blended Learning Ansatzes werden die asynchronen Selbstlernphasen durch eine wöchentliche Präsenzübung ergänzt, in der die Studierenden Gelegenheit erhalten, Nachfragen zu stellen und Verständnisschwierigkeiten auszuräumen. Zudem erhält der Lehrende der Übung Einblick in den Wissensstand der Studierenden, wodurch er in der begleitenden Präsenzveranstaltung gezielt auf Verständnisschwierigkeiten eingehen kann.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101447
Projekt

AART of Digital Teamwork and Innovation

Die Hochschulen Aalen und Reutlingen (AART) arbeiten seit 2016 im Rahmen des Entrepreneurship-Projekts Spinnovation zusammen. Auf Grund der räumlichen Distanz wurden bislang Qualifizierungsangebote nicht hochschulübergreifend angeboten. Auf Basis der Erfahrungen, welche die Projektpartner bereits bei der Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Veranstaltungsformaten im außer-/ curricularen Bereich gemacht haben, wird im Rahmen des vorliegenden Antrags ein neuartiges, hochschulübergreifendes Online-Lehrangebot „AART of Digital Teamwork and Innovation“ mit einem Umfang von 5 ECTS geschaffen, das auf dem Design Thinking-Ansatz aufbaut, und speziell für die Online-Lehre an Hochschulen angepasst wird. Ein wichtiges Element bildet die interdisziplinäre, hochschulübergreifende Teamarbeit aus Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Elemente des Angebots sind Dozent*innen-Input, eine intensive Betreuung durch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und externe Mentor*innen. Es werden neue ergänzende Online-Lernmodule sowie Online-Assessment Tools als offene Bildungsressourcen entwickelt, die auf bestehenden Ressourcen aufbauen. Diese werden weiteren Dozent*innen und Hochschulen zur Verfügung gestellt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100377
Maßnahme

KI-basiertes Feedback in simulierten Lernsettings

Aktuelle Machine-Learning-Ansätze sollen entwickelt werden, um menschliches Verhalten in ausgewählten Kommunikationssituationen anhand definierter Kriterien objektiv und reliabel zu erfassen. Aufbauend auf umfangreichen Vorarbeiten wurde ein Machine-Learning-Algorithmus weiterentwickelt, der Mimik im Hinblick auf definierte Kriterien auswertet. Studierende erhalten darauf basierend automatisiertes, KI-gestütztes Feedback zu ihrem kommunikativen Verhalten in digital angereicherten Präsenzsettings (z. B. Arzt-Patienten- oder Beratungsgespräche). Der Mehrwert liegt insbesondere in höherer Objektivität und Skalierbarkeit gegenüber rein menschlichem Feedback. Der Ansatz wurde pilotiert und auf die Grundschulpädagogik ausgeweitet. Für Eltern-LehrerInnen-Gespräche wurde ein strukturierender Leitfaden entwickelt, der als Grundlage für KI-gestützte Avatare als Gesprächspartner dient.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100091

Flexibilisierung von Konferenzformaten – Perspektiven auf Inverted-Classroom-Tagungen

Der Beitrag vergleicht Konferenzerfahrungen von Teilnehmenden einer Inverted-Classroom-Tagung mit Präsenztagungen. Während die Perspektive der Teilnehmenden bei ‚klassischen‘ Formaten untersucht wurde, fehlt es an Einblicken wie Tagungsteilnehmende ‚moderne‘ Konferenzformate bewerten. Im Fokus steht die Frage, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Formaten wahrgenommen werden. Dafür wurden Teilnehmende (N = 81) einer Inverted-Classroom-Tagung befragt. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Perspektive der Teilnehmenden und zeigen am Beispiel von Inverted-Classroom-Tagungen, dass Abweichungen von klassischen Tagungsformaten positiv bewertet werden.

Publikation anzeigen