
Digital Humanities Ruhr - Algorithmic Accountability an der TU Dortmund
Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen (Data Literacy) entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDO) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities (DH). Die drei Partner der Universitätsallianz Ruhr (UAR) integrieren die Kurse und Materialien in ausgewählte Studiengänge und tragen zu einem fach- und hochschulübergreifenden Programm bei, das von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und Philologien mit Fokus auf der texttechnologischen Aufbereitung und Auswertung von Korpora, digitalen Editionen und Archiven. Adressiert werden u.a. Korpusanalysen, linguistische Annotationen und die Arbeit mit Metadaten. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von grundlegenden digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und integrieren dabei den Einsatz von universellen Programmiersprachen wie Python in Studium und Lehre. Die TUDO legt den Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Literacy. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Studierende befähigt, die Auswirkungen von Algorithmen auf die Gesellschaft zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und zu kommunizieren.
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Existenziellen Risiken für die Menschheit
The interdisciplinary understanding of existential risk, i.e. scenarios with the potential to cause the humanity's extinction, is attracting increasing public attention and reflected in a growing global body of research literature. Although nuclear war, pandemics, superintelligence, climatic and ecological hazards, are among the key global issues of the 21st century, existential risk is not adequately reflected in German higher education, at least not in its entirety and interrelationships.This is hardly surprising, as the complex, multi-faceted nature of these challenges does not fit easily into conventional curricula within faculties. After all, it is not just science and technology, but societal, political, economic and legal aspects that determine the understanding of these issues and their potential solutions. While some teaching in this area has so far been offered at a few Anglo-American universities, we consider it overdue to develop, for the first time on the European continent, a holistic, interdisciplinary, participatory programme on existential risk as an open education resource.As Germany's largest university, the FernUniversität, with 50 years of experience in distance and lifelong learning, is uniquely positioned to develop, trial, and disseminate a corresponding module broadly across the population, irrespective of location, time, and educational background, and, through the OpenEU network of distance learning universities, to reach almost 400.000 students.
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Learning Analytics
Übergeordnetes Feedback für das Studierverhalten mit Hilfe von „Learning Analytics“ unterstützt die Studierenden in ihrem Lernverhalten. Dabei werden die Datenspuren der Studierenden in Moodle mit Zusatzdaten ergänzt und mit Hilfe von selbstprogrammierten KI-Modellen mit Vorgängerkohorten verglichen und Prognosen auf das Bestehen der Prüfung gemacht, sowie aufgrund der persönlichen Datensituation individuelle Tipps zum Wiederholen und Lernen gegeben. Der Maßnahme liegt ein robustes Datenschutzkonzept für die Verarbeitung der persönlichen Daten der Studierenden zugrunde.
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