Projekt Bühne
DH Ruhr RUB
Projekt
Zur Suche

Digital Humanities Ruhr – Future Skills an der Ruhr-Universität Bochum curricular verankern

Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen (Data Literacy) entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDO) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities (DH). Die drei Partner der Universitätsallianz Ruhr (UAR) integrieren die Kurse und Materialien in ausgewählte Studiengänge und tragen zu einem fach- und hochschulübergreifenden Programm bei, das von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und Philologien mit Fokus auf der texttechnologischen Aufbereitung und Auswertung von Korpora, digitalen Editionen und Archiven. Adressiert werden u.a. Korpusanalysen, linguistische Annotationen und die Arbeit mit Metadaten. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von grundlegenden digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und integrieren dabei den Einsatz von universellen Programmiersprachen wie Python in Studium und Lehre. Die TUDO legt den Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Literacy. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Studierende befähigt, die Auswirkungen von Algorithmen auf die Gesellschaft zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und zu kommunizieren.

Auf einen Blick

Kontakt

Projekt Kontakt
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101386
Projekt

#ZukunftslaborErde

Mit dem #ZukunftsLaborErde wollen wir die Klima-Schockstarre überwinden, die in vielen Menschen Angst und Unsicherheit erzeugt. Diese lässt Zusammenhänge und Lösungen schwer wahrnehmen und entwickeln. Ziel des #ZukunftsLaborErde ist es, Studierende zu befähigen aus Wissen zu komplexen Zusammenhängen globaler Umweltveränderungen in Vergangenheit und Zukunft Lösungsansätze zu entwerfen, zu testen und zu kommunizieren. In einem zweisemestrigen Praxisseminar werden wir uns mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Kleingruppen mit den Ursachen globaler Umweltveränderungen auseinandersetzen und konkrete, lokale, soziale, natürliche und technische Lösungsansätze für Abschwächung und Anpassung erarbeiten. Alle erarbeiteten Konzepte werden in Seminararbeiten nach dem ersten Semester skizziert, präsentiert, und diskutiert. Ein Gremium aus Studierenden & Wissenschaftler:innen entscheidet hierbei über 2-3 favorisierte Konzepte. Diese Konzepte werden konkret mit Sach-, Raum- und Hilfskraft-Mitteln gefördert. Im zweiten Semester werden die ausgewählten Konzepte getestet und evaluiert. Das #ZukunftsLaborErde ist ein Pilotprojekt. Es kann Studierenden wie Lehrenden, und der Gesellschaft innovative Möglichkeiten der universitären Lehre aufzeigen und tiefe Einblicke in die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf unserer Erde eröffnen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100225
Maßnahme

Digitale Barrierefreiheit

Barrieren im Zugang zu Lerninhalten können auf verschiedenen Ebenen entstehen, etwa im Browser, dem Lern-Management-System (LMS) und dessen Objekten oder dem Lerninhalt. Bei der Erstellung und Pflege unserer digitalen Selbstlernumgebung ist unser Ziel, sowohl durch die Wahl des (idealerweise für User kosten-losen und datenschutzgerechten) LMS als auch der konkreten Ausgestaltung ein optimales Nutzungserlebnis unabhängig von ggf. vorhandenen persönlichen Einschränkungen zu erreichen. Dazu gehören insb. die Zugäng-lichkeit, Verständlichkeit sowie Navigierbarkeit. Das hier genutzte LMS ILIAS zeichnet sich dabei durch eine stetige Verbesserung der Zugänglichkeit. Unsere Umsetzung umfasst die weitestmögliche Verwendung der so zur Verfügung gestellten Tools sowie einer klaren Seiten- und Navigationsstruktur, einem einheitlichen Design und Farbkonzept mit Berücksichtigung kontrastreicher und barrierearmer Farben und einer einfachen und gendersensiblen Sprache.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100464

Multimodale Modellantworten als direktes Feedback bei der individuellen Unterrichtsvideoanalyse

Im Diskurs um Reformen in der Lehrkräftebildung wird der Forderung nach fundierten, berufspraktisch relevanten Kompetenzen u. a. mit dem Einsatz von Unterrichtsvideos begegnet. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach geeigneten Maßnahmen, um den Kompetenzerwerb auch im digitalen Raum bei der individuellen Videoanalyse zu begleiten, sondern es gilt auch zu untersuchen, welche Modalität diese Begleitmaßnahmen haben sollten, um für Studierende im Sinne der Cognitive Theory of Multimedia ansprechend und gut nutzbar zu sein. Es wurde eine Erhebung in einem videobasierten Online-Lernsetting durchgeführt, bei dem 137 Grundschullehramtsstudierende zwischen auditiven und transkribierten Modellantworten als direktes Feedback wählen konnten. Analog zur Feedbackmodalitätsforschung bestätigte sich das Audio als präferierte Modalität. Jedoch wurde ein einschränkender Reihenfolgeeffekt festgestellt. Erste Erklärungen, warum Studierende Audio oder Transkript präferieren, liefert eine Inhaltsanalyse.

Publikation anzeigen