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Offene Lehre - Teambasiertes TAP-System

Offene Lehre – Teambasiertes TAP-System an der HMTMH etablieren Aufgrund der hohen Zeit- und Personalintensität von TAPs (3 Gesprächssequenzen siehe: HMTM Hannover: TAP (Teaching Analysis Poll) (hmtm-hannover.de) können sie an der HMTMH - trotz hoher Nachfrage - nur vereinzelt durchgeführt werden. Das Projekt zielt auf den Aufbau eines teambasierten von Lehrenden und Studierenden eigenverantwortlich organisierten TAP-Systems ab. Ein zu erarbeitendes Qualifizierungsprogramm für TAP-Moderator*innen soll es den Teammitgliedern ermöglichen, die jeweiligen Gesprächssequenzen verfahrenssicher und kommunikativ umsichtig durchzuführen. Das Projekt kann helfen, Lehrende sowie Studierende aus der Isolation des Einzelunterrichts heraus und miteinander ins Gespräch zu bringen, Lehre sichtbar zu machen, Ideen zu entwickeln, wie Lernen/Lernbegleitung aussehen kann. Im Idealfall gelingt für beide Seiten ein Perspektivwechsel, der das gegenseitige Verstehen fördert und Lern-/Lehrprozesse als grundsätzlich gestaltbar erfahren lässt. Dabei können international Studierende durch die Vorgehensweise im TAP, individuelle Ansprache in Kleingruppen, hervorragend integriert werden. In Kombination mit verschiedenen hochschulweiten Formaten könnte ein Kulturwandel an der Hochschule hin zu einer offene Lern-/Lehrkultur in Gang gesetzt werden, die durch dialogische und partizipative Routinen dauerhaft flexibel bleibt.

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Seit einigen Jahren stehen die Universitäten im Wettbewerb mit Online-Angeboten, z.B. in Form von Lernvideos, interaktiven Tools und kompletten Kursen (MOOCs). Gerade in der Statistik gibt es zahlreiche exzellente Lernressourcen online, da die Lerninhalte weltweit standardisiert sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Mehrwert der Präsenzuni, besonders in Zeiten von Corona, in denen viele Unis ihre Lehre zumindest zeitweise auf Online- oder Hybridformate umstellen mussten. In diesem Projekt soll es darum gehen, mittels einer umfänglichen Kuratierung digitaler Lernressourcen komplette Lernmodule in der sozialwissenschaftlichen Statistik zu erstellen, vorzugsweise mit frei lizensierten Inhalten. Dadurch werden die Lehrenden davon befreit, eigene digitale Lernressourcen bzw. Vorlesungen zu erstellen. Die dadurch entstehenden Ressourcen sollen dazu genutzt werden, im Rahmen intensiver Betreuung von Präsenzveranstaltungen, die durch digitale Lernressourcen zunächst theoretisch vermittelten Inhalte anhand praktischer Beispiele und Projekte einzuüben und zu vertiefen. Diese Kombination der besten verfügbaren digitalen Inhalte mit intensivem projekt- und forschungsbasiertem Lernen in Präsenz soll das beste beider Welten zusammenbringen und damit das Profil der Präsenzuni schärfen. Gleichzeitig ermöglicht das so geplanten Vorgehen eine bessere Differenzierung von Lehrplänen nach den Vorkenntnissen und Lernbedarfen verschiedener Studierendengruppen.

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