
Selbstgesteuertes Lernen im Technikstudium durch Augmented Reality
Um die praktische Werkstattausbildung im Lehramtsstudiengang Technik geht es im Projekt Selbstgesteuertes Lernen im Technikstudium durch Augmented Reality (SelTecAR), das von Dr. Tobias Wiemer vom Institut für Physik geleitet wird. Die handwerklich-technischen Vorkenntnisse der Studierenden sind in der fachpraktischen Ausbildung des Technikstudiums sehr unterschiedlich. Ziel des Vorhabens ist es, eine sogenannte Augmented-Reality-Umgebung (AR-Umgebung) zu entwickeln, also ein Assistenzsystem, das die reale Umgebung durch virtuelle Objekte oder Anleitungen erweitert und selbstgesteuerte Lernprozesse unterstützt. Nach einer kurzen Instruktion können die Studierenden diese AR-Umgebung als App auf dem eigenen Smartphone nutzen. In Selbstlernphasen erhalten sie so ergänzende Informationen und Videoanleitungen dazu, wie bestimmte Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen sind. Die AR-Umgebung soll es den Studierenden zudem erleichtern, bereits erlernte Fertigkeiten im weiteren Studienverlauf wieder aufzufrischen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Integration von Design Science und Positive Computing für eine Inklusive Welt Eine Service-Learning-Kooperation zwischen Universität und Fachhochschule
Obwohl Diversity ein zunehmend wichtigeres Schlagwort in der Informatik und angrenzenden Studiengängen geworden ist, werden nur selten die Perspektiven von Endnutzer:innen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung hinsichtlich Usability und User Experience berücksichtigt. Für diese Herausforderung entwickeln Prof. Dr. Christian Meske von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und Prof. Dr. Aysegül Dogangün von der Hochschule Ruhr-West (HRW) gemeinsam ein neues Lehr-Lernformat mit einem Service-Learning-Ansatz und begleitenden Symposien. Durchgeführt wird das Modul hochschulübergreifend in zwei Semestern mit Studierenden des M.Sc. Angewandte Informatik der RUB und HRW. Das Projekt verfolgt drei Hauptziele. Die Studierenden sollen 1) lernen, Perspektiven sowie Kontexte von Menschen mit Behinderungen durch die Nutzung partizipativer Methoden zu erfassen, um Aspekte der Inklusion und des Wohlbefindens in zukünftigen Design-Prozessen mitzudenken. 2) von einer Verbundkooperation profitieren, indem stärker theoretisch-konzeptionelle Design-Science-Vorgehensmodelle inkl. empirischer Datenerhebung (Prof. Meske) mit einer praxisorientierten Anwendung mit Bezug zu partizipativen Technikentwicklung und Positive Computing (Prof. Dogangün) kombiniert werden. 3) Dienst an der Gesellschaft leisten, indem sie reale Probleme bzgl. der Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der digitalen Transformation aufgreifen, erfahren und gemeinsam prototypisch lösen (Service Learning).
Projekt anzeigen
Standortübergreifendes Teamteaching
Im Projekt GeoTandems wurden durch standortübergreifendes Teamteaching Lehrinnovationen entwickelt, erprobt und weitergeben. Hochschullehre wird dadurch als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. Mit allen GeoTandems wurden in zwei gemeinsamen Workshops die Gelingensbedingungen und Stolpersteine standortübergreifenden Teamteachings reflektiert und in einem gemeinsamen Sammelband publiziert.
Maßnahme anzeigen
KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
Publikation anzeigen