
Serious Games als Lerndiagnostik
Serious Games bieten in der Ausbildung signifikante Mehrwerte gegenüber konventionellen Ansätzen, vor allem im Hinblick auf kognitive und emotionale Effekte. Diagnostik ist ein Ausbildungsinhalt, welcher in zahlreichen Studiengängen relevant ist, z. B. Pädagogik, Psychologie, Medizin und Sportwissenschaft. Universitäre Ausbildung zur Diagnostik beinhaltet sehr stark die Vermittlung von Wissen. Eine Vielzahl von Themen muss behandelt werden u.a.: Grundlagen und Konzepte Qualitätssicherung und Gütekriterien Verfahren: Testen, Befragen, Beobachten, Messen, weitere Methoden Prozess-Struktur Anwendung: Gebiete und ihre Besonderheiten Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren Lehrbücher (z. B. Amelang & Schmidt-Atzert, 2018; Jürgens & Lissmann, 2015; Bös, 2017) arbeiten zwar teilweise mit anschaulichen Beispielen, erlauben aber kein interaktives Lernen und nur eine eingeschränkte Form des aktiven Lernens. Transfer und die selbstständige Lösung von diagnostischen Aufgaben finden in reduzierter Form statt. Hier setzt das geplante Projekt an. Im Rahmen eines interaktiven Spielkonzepts soll es den Studierenden ermöglicht werden, eine Vielzahl von diagnostischen Anwendungsfällen selbst zu erkunden und dabei differenziertes Feedback zu erhalten. Die Studierenden werden im Rahmen der Lehrveranstaltungen in die Spielentwicklung einbezogen (player-centered design).
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“The Analyst”-Serious Game as learning diagnostics
In this contribution, the basic concept, the contents, methods, and diagnostics of the project "Serious Game as learning diagnostics" are presented. Paragraphs: Basic concept - Content and game elements - Diagnostics concept
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“The Analyst”-Serious Game as learning diagnostics
In this contribution, the basic concept, the contents, methods, and diagnostics of the project "Serious Game as learning diagnostics" are presented. Paragraphs: Basic concept - Content and game elements - Diagnostics concept
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Kontinuität im Workload durch inhaltliche Strukturierung von Selbstlernzeiten
Studentischer Workload gilt als verbindliches Kriterium für die Akkreditierung und Planung von Studiengängen. Zumeist wird jedoch der geforderte Workload nicht erreicht oder ist stark diskontinuierlich verteilt. Die Strukturierung von Selbstlernzeiten kann dabei helfen, Workload besser zu verteilen und Lernen kontinuierlicher zu gestalten. Das Projekt setzt u. a. an strukturellen Bedingungen des Lehramtsstudiums an, z. B. an unzureichenden Mathematikkenntnissen in naturwissenschaftlichen Fächern (bspw. im Fach Chemie) sowie nicht ausreichenden Selbstlernkompetenzen der Studierenden und fokussiert die verbesserte Strukturierung von Selbstlernzeiten und -angeboten bezogen auf entsprechende Fachinhalte. Das Vorhaben entwickelt, erprobt und implementiert ein Lehrveranstaltungskonzept auf mehreren Maßnahmenebenen. Ziel ist es, durch Erarbeitung und Bereitstellung entsprechender Bausteine, Selbstlernzeiten bereits in Präsenzphasen zu strukturieren. Die Professionalisierung der Lehramtsstudierenden wird durch ein digital-unterstütztes studentisches Tandem-Konzept der Lernbegleitung (Peer-Tutoring) flankiert. Zudem wird die Erhöhung professioneller Lehrkompetenz von Hochschullehrenden durch die Begleitung bei der Implementation der neu entwickelten Veranstaltungskonzepte gefördert. Durch die Erstellung und Distribution eines Materialpools mit Handreichungen, Selbstlernmaterialien sowie einem evaluierten Lehrkonzept kann das Veranstaltungskonzept auf andere Themen transferiert werden.
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Evaluation der Lehrangebote
In Massnahme 5 werden die im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442) durchgeführten durch Virtual Reality gestützten Lehrangebote durch qualitative und quantitative Forschungsmethoden angemessen evaluiert und Optimierungspotenziale für die VR-Lösungen erarbeitet. Zielgruppe sind Studierende im Fach Erziehungswissenschaften. Die Ergebnisse der Evaluationen werden veröffentlicht (siehe Maßnahme 1: https://transferkiosk.net/p/101442/act/100698).
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Podcast HNEEvoices
Mit dem Ohr hinter den Kulissen. Im hochschuleigenen Produktionsstudio entsteht einmal monatlich der Podcast "HNEE Voices". Die Gäste kommen aus dem näheren Umfeld der Hochschule und erzählen in kurzweiligen Episoden von ihren Erfahrungen im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovationen im ländlichem Raum und der allgegenwärtigen Klimakrise.
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