
Lehr- und Selbstlerntool Abwassertechnik
Lehr- und Lernkonzepte an HAW`s zeichnen sich durch eine Praxisnähe aus. Im Hinblick auf die Studierbarkeit in den verschiedenen Lebenssituationen und dem Ziel einer höheren Attraktivität des Studiums sowie der Erreichung von Klimaneutralität trotz steigender Internationalisierung, müssen hier Methoden angepasst und neue Lehr- und Selbstlernformate zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Studienanforderungen und -qualität eingeführt werden, welche den Konzepten der hybriden Lehre und der Anwendung von Blended Learning Methoden entsprechen. Internationale Studierenden haben sehr diverse fachlichen Vorausbildungs- und Sprachniveaus und es ist unabdingbar zur Kompensation eine zeit- und ortsunabhängige Teilhabe am Studium durch entsprechende digtale und Virtual Reality-Formate zu ermöglichen. So sollen verschiedenste Praxisbeispiele der vielseitigen Abwassertechnik wie Ableitungssysteme inklusive der Sonderbauwerke und Kläranlagen unterschiedlichster Betriebsweisen und Bauarten visualisiert werden. 3-D-Techniken sollen die Räumlichkeiten entsprechend vermitteln und so realen Praxiserfahrungen nah kommen. Durch Sprache und Text (deutsch/ englisch) werden die einzelnen Elemente und Sachverhalte erklärt. Durch den Einsatz spielerische Komponenten wie einem Veränderungsbutton für Parameter können Auswirkungen auf die Gesamtanlage erfahren werden. In die Erstellung der neuen Lehrformate werden Studierenden der höheren Semester einbezogen.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Student Focus Group für partizipative Lehrentwicklung
Um die studentische Perspektive in die kontinuierlich die Entwicklung und Optimierung von Lehrformaten an der Ostfalia Hochschule einzubinden wurde im Rahmen des Projekts AGGIT eine Student Focus Group (SFG) eingerichtet. Diese interdisziplinäre Gruppe von Studierenden arbeitete in regelmäßigen Online-Treffen an aktuellen Themen rund um digitale und agile Lehre, diskutierten Erfahrungen, erarbeiteten Vorschläge und gaben unvoreingenommenes Feedback zu geplanten oder laufenden Innovationen. Eine SFG wirkt über reine Studierenden-Befragungen hinaus beratend und mitgestaltend auf mehreren Ebenen: Sie bringt studentische Lebensweltexpertise ins Projekt ein, beeinflusst Lehrinnovationen und Prüfungsformate, verbessert den Austausch mit Lehrenden und fördert nachhaltige studentische Partizipation in der Hochschulentwicklung
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