
Interdisziplinäres Mentoring für Innovation
Im Rahmen des Projekts Interdisziplinäres Mentoring für Innovation (MentorInn) wird ein innovatives Lehr-Lernangebot entlang des Ansatzes Design Thinking entwickelt, das auf der gesammelten Expertise eines interdisziplinären Konsortiums aus der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund fußt. Das Herzstück des Konzepts besteht in einem zielgerichteten und bedarfsorientierten Mentoring-Angebot für Studierende, das sie in den verschiedenen Phasen eines Innovationsprozesses bestmöglich unterstützen soll. Als Mentor:innen fungieren die erfahrenen Partner:innen des Konsortiums und setzen dabei ihre Erfahrung und Kompetenz u.a. aus ihren Forschungsbereichen ein. Die Innovationskraft unseres Formats soll bottom-up-Innovationen aus den Hochschulen der UA Ruhr heraus beschleunigen und deren Qualität erhöhen. Durch die hochschulübergreifende Natur wird die UA Ruhr gestärkt und weitere Vernetzungsmöglichkeiten geschaffen. Ferner trägt der multidisziplinäre Charakter des Lehr-Lernangebots dazu bei, Grenzen zu überwinden und den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit Wissen und Erfahrung aus diversen Fachbereichen zu begegnen.
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Knie und Handgelenkschall an Simulationsmodellen
Das Erlernen grundlegender Techniken der Ultraschalldiagnostik gehört zu den Zielen des Medizinstudiums. Junge ÄrztInnen müssen unabhängig vom späteren Fachgebiet in der Lage sein, ein Ultraschallgerät zu bedienen, Bilder von Organen zu erstellen und diese zu interpretieren. Bisher sind praktische Kurse aber nur an wenigen Fakultäten curricular integriert. Somit hängt es von der studentischen Präferenz für ein Wahlfach ab, ob diese wichtige Fertigkeit erlernt wird. Ein Grund für die geringe Lehr-Intensität ist, dass die Lehre nicht gut standardisiert werden kann dies ist für reliable und valide Prüfungen aber erforderlich. In diesem Projekt wird eine standardisierbare Lehrmethode für eine komplette Semesterkohorte mit neuartigen Simulationsmodellen etabliert und hinsichtlich ihrer Effektivität evaluiert. Die Modelle werden zuvor modelliert und von einem hochauflösenden 3D-Drucker gedruckt, dass sie der menschlichen Anatomie exakt entsprechen und nicht durchsichtig sind. Studierende des dritten klinischen Semesters erlernen an diesen Modellen den Umgang mit dem Ultraschallgerät und die Bild-Interpretation. Die Effektivität der Methode wird in einer Cross-over-Studie untersucht, in der die Studierenden Ultraschallbilder interpretieren, die sie entweder selbst akquiriert haben oder die von Experten aufgenommen wurden. Es soll die Hypothese getestet werden, dass das selbstständige Erheben der Bilder die Befundqualität erhöht.
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Beteiligungsformate für studentische Partizipation
Um studentische Partizipation sowohl im Projekt umzusetzen als auch hochschulweit zu fördern, wurden verschiedene Beteiligungsformate entwickelt und erprobt. Die Formate reichten von niedrigschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten im Vorbeigehen bis hin zu ganztägigen Veranstaltungen mit vorheriger Anmeldung. Mit den Beteiligungsformaten wurden Studierende nicht nur als Zielgruppe, sondern insbesondere als Mitgestaltende von Hochschullehre und -leben einbezogen. Durch die Beteiligungsformate konnte studentische Partizipation aktiv gefördert und sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse und Learnings, die im Rahmen der Förderung studentischer Partizipation im Projektzeitraum entstanden sind, wurden auf einer Website zur studentischen Partizipation dokumentiert, um den Transfer zu ermöglichen.
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Studentische Partizipation: Eine demokratie-, organisations- und lerntheoretische Standortbestimmung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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