
Interdisziplinäres Mentoring für Innovation
Im Rahmen des Projekts Interdisziplinäres Mentoring für Innovation (MentorInn) wird ein innovatives Lehr-Lernangebot entlang des Ansatzes Design Thinking entwickelt, das auf der gesammelten Expertise eines interdisziplinären Konsortiums aus der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund fußt. Das Herzstück des Konzepts besteht in einem zielgerichteten und bedarfsorientierten Mentoring-Angebot für Studierende, das sie in den verschiedenen Phasen eines Innovationsprozesses bestmöglich unterstützen soll. Als Mentor:innen fungieren die erfahrenen Partner:innen des Konsortiums und setzen dabei ihre Erfahrung und Kompetenz u.a. aus ihren Forschungsbereichen ein. Die Innovationskraft unseres Formats soll bottom-up-Innovationen aus den Hochschulen der UA Ruhr heraus beschleunigen und deren Qualität erhöhen. Durch die hochschulübergreifende Natur wird die UA Ruhr gestärkt und weitere Vernetzungsmöglichkeiten geschaffen. Ferner trägt der multidisziplinäre Charakter des Lehr-Lernangebots dazu bei, Grenzen zu überwinden und den komplexen Herausforderungen unserer Zeit mit Wissen und Erfahrung aus diversen Fachbereichen zu begegnen.
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Diagnostic Challenge ein kollaboratives Online-Spiel fürs Medizinstudium
Das übergeordnete Ziel dieses Projekts ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen hinsichtlich des klinischen Denkens. Hierzu werden verschiedene Ansätze vereint: Da der Einsatz von Spieldesign-Elementen sich im Medizinstudium als effektiv erwiesen hat, sollen Studierende auf spielerische Weise in einem kollegialen Wettkampf dazu motiviert werden, in Notfallsituationen richtige Entscheidungen zu treffen. Im Interesse einer Skalierbarkeit wird das Spiel auf einer Online-Plattform abgebildet, die unter anderem Kommunikation in Kleingruppen ermöglicht. Aus didaktischer Sicht bilden Fragen das Kernstück der Intervention: Studierende müssen die verfügbaren Informationen nutzen, um offene Fragen zu den entscheidenden Stellen der klinischen Fälle (den sog. key features) zu beantworten. Die Plattform muss daher in der Lage sein, komplexere Fragenformate als die sonst im Medizinstudium üblichen MC-Fragen anzuzeigen und in Echtzeit auszuwerten. Somit wird das lernpsychologische Paradigma des test-enhanced learning zu einem wesentlichen Bestandteil des Projekts. Bei der Entwicklung der Spielmechanik sollen gezielt Spieldesign-Elemente zum Einsatz kommen, die sich für diesen Zweck als effektiv erwiesen haben und für deren Wirksamkeit eine psychologische Fundierung vorliegt. Im Rahmen des Projekts wird eine studentische Task Force gegründet, die im Interesse der Nachhaltigkeit schrittweise die Verantwortung für die Weiterentwicklung übernehmen soll.
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Automatisiertes Feedback zu Diagrammen mit FeeDi
Die Fähigkeit, komplexe Inhalte in Diagrammen darzustellen, ist besonders in MINT-Fächern essenziell – etwa in UML-, Prozess-, Schalt- oder XY-Diagrammen. Doch in großen Lehrveranstaltungen mit bis zu 500 Studierenden ist eine individuelle Korrektur eingereichter Modellierungen kaum möglich. Selbst in kleineren Gruppen entsteht so ein hoher Bewertungsaufwand. In der Lehrveranstaltung Datenbanksysteme der HTWK Leipzig kam das E-Assessment-Tool FeeDi zum Einsatz: Lehrende hinterlegten eine Musterlösung, auf deren Basis Studierende automatisiert grafisches, numerisches und textuelles Feedback zu ihren ER-Diagrammen erhielten. Zudem wurden Bewertungsschemata und Feedbacktexte für typische Fehlerklassen vorbereitet. Ziel war es, Studierenden zeitnahes, prozessbezogenes Feedback zu geben und Lehrende zu entlasten. Die Studierenden erhielten direkt nach der Abgabe farblich markierte Rückmeldungen zu korrekten und fehlerhaften Elementen, numerische Bewertungen (absolut/prozentual) sowie text
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Das neue Ding? Der MarSkills Studienbereich: Inter- und Transdisziplinarität und ihre Rolle in Wissenschaft und Studium
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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