
Interprofessionelle Ausbildung im Medizinstudium und anderen Gesundheitsberufen
Die Versorgung komplexer Wunden gehört zum Alltag verschiedener Gesundheitsberufe und muss im Sinne der Patientensicherheit professionell durchgeführt werden können. Ärzt*innen, Pflegefachkräfte und Apotheker*innen bringen dazu ihre professionellen Perspektiven ein. Die Lehre dazu erfolgt bisher monoprofessionell und oft unzureichend anhand von Lehrbüchern oder plastischen Modellen. med.ia-versum hat zum Ziel, die diagnostische und kollaborative Problemlösekompetenz von Studierenden der Medizin und anderer Gesundheitsberufe durch immersive Lehre zu fördern. Die Lernenden durchlaufen realitätsnahe Versorgungsszenarien zum interprofessionellen Wundmanagement. Dabei vertiefen sie ihr prozedurales Wissen durch realitätsnahes, dreidimensionales Erleben und Interagieren. Das notwendige deklarative Vorwissen erwerben die Studierenden in einem vorgeschalteten Virtual Reality (VR)-Setting. Den Kern von med.ia-versum bilden drei Lernszenarien, in denen Wunddiagnostik und -behandlung mittels Augmented Reality (AR) simuliert werden. Die Lernenden tauschen berufsspezifisches Wissen zur Wunddiagnostik aus und erstellen Behandlungspläne. Dabei werden sie durch individualisiertes Scaffolding sowie Feedback- und Reflexionssysteme unterstützt. Die Lernenden nehmen nicht nur passiv Informationen auf, sondern üben durch aktives Handeln. Die Komplexität von Wundheilung und Behandlungsmöglichkeiten wird dreidimensional erfahrbar und Entscheidungen werden im interprofessionellen Team reflektiert.
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Lernen, Interagieren und Kooperieren - große Lehrveranstaltungen innovativ gestalten
In einer Studierenden- und Lehrendenbefragung zu pandemiebedingt ad hoc eingerichteten digitalen Lehrelementen wurden als zentrale Herausforderungen benannt: die Ermöglichung kollaborativen Arbeitens in digitalen Räumen, die nachhaltige Aktivierung gemeinsamer Diskurse sowie die Stärkung digitaler Infrastrukturen für große Veranstaltungen. Das Projekt LInK begegnet diesen Herausforderungen mit Fokus auf große Lehrveranstaltungen, für die in kollaborativen Prozessen innovative, integrative Lehrveranstaltungsmodelle mit umfassender Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung entwickelt werden. Hierzu werden etablierte Elemente digitaler Lehre neu kontextualisiert und inhaltlich weiterentwickelt. Flankierend werden innovative Feedbackstrukturen und kreative Elemente bei E-Prüfungen umgesetzt sowie Unterstützungsangebote für Lehrende und Studierende zur gemeinsamen Gestaltung der Lehre in großen Lehrveranstaltungen aufgebaut. In die nötige digitale Infrastruktur wird vor allem im ersten Förderjahr investiert. Erkenntnisse und Erfahrungen werden zur Weiterentwicklung der Lehr-, Lern- und Prüfungslandschaft hochschulübergreifend verfügbar gemacht. Die Universität erwartet einen nachhaltigen Mehrwert für alle an der Lehre Beteiligten.
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Social Media für Verbundprojekte
Je nach Projektart ist Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um verschiedenste Zielgruppen zu erreichen, um Veranstaltungen zu bewerben, aber auch um Erkenntnisse außerhalb des Projektes sichtbar zu machen. Da es sich bei D2C2 um ein Verbundprojekt mit vielen beteiligten Hochschulen handelt, entstand zusätzlich der Bedarf, Entwicklungen in Teilprojekten auf informellem Weg nach innen hin sichtbar zu machen. Social Media als ÖA sollte in D2C2 also verschiedene Ziele verfolgen: - Veranstaltungen und bestehende Netzwerke bewerben, um Teilnehmende zu gewinnen - Veröffentlichungen bewerben - Projektinhalte vorstellen, um diese außerhalb und innerhalb des Verbundprojektes sichtbar zu machen Social Media sollte also verschiedene Zielgruppen erreichen und einen zusätzlichen niedrigschwelligen Informationsaustausch nach außen und innen ermöglichen. Dazu wurden verschiedene Social-Media-Profile eingerichtet. Zudem wurden Zugänge zur Bildbearbeitungssoftware Canva erworben, um Grafiken zu erstellen.
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PyRope – Ein codebasierter Ansatz für E-Assessment in MINT-Fächern
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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