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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre

Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.

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