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Programm Kooperationsgruppen Digitale Lehre

Im Programm für Kooperationsgruppen für digitale Lehre (PROKODIL) haben Lehrende im Rahmen von Faculty Learning Communities (FLCs) strukturiert ihre Lehre weiterentwickelt und Open Educational Resources erstellt und publiziert. FLCs sind ein aus den USA adaptiertes Konzept: Mit dem Ziel, ihre Lehrveranstaltungen im kollegialen Austausch weiterzuentwickeln, arbeiten Lehrende in interdisziplinären, statusübergreifenden Gruppen über ein Jahr hinweg gemeinsam an einem Thema, z.B. der Umstellung auf Blended Learning oder dem Umgang mit KI-Tools in der Lehre. Die Teilnahme wird gefördert, etwa durch Deputatsumwidmungen, Sachkostenbudgets oder die Einstellung studentischer Hilfskräfte. Begleitet werden die Gruppen von Facilitators, die aus Lehr- und Lernzentren kommen oder aus dem Kreis der Lehrenden stammen. Im Projektzeitraum fanden 9 FLCs statt. Während der Teilnahme haben die Lehrenden studentisches Feedback auf ihre Innovationsideen bekommen. Die Wirkungen des Programms wurden begleitend beforscht, um Gelingensbedingungen und Herausforderungen von FLCs zu eruieren. In der Verlängerungsphase wurden im Sinne der Nachhaltigkeit des Programms Lehrende als Facilitators von FLCs weitergebildet, die dann eigene FLCs initiierten und durchführten. Zusätzlich wurden 11 Teilnehmende bei der Erstellung von Lehrvideos begleitet und durch einen Moodle-Wettbewerb entstanden bessere digitale Lernumgebungen. Ergebnisse der Begleitforschung liegen im Buchformat als Open Access-Publikation vor.

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Steigerung der Kompetenzorientierung im digitalen Lehren und Lernen: Peer Training, Future Skills, E-Assessment

Durch die Digitalisierung der Lern- und Arbeitswelt entstehen neue Ansprüche an die Studierenden. Zur Sicherung des Studienerfolgs sollen Studierende begleitet werden durch: a) Peer-Training zur Entwicklung von Future Skills Basierend auf einem bereits in einem Studiengang erfolgreichen Peer-Training-Ansatz sollen hochschulweit Schlüsselkompetenzen insbesondere zur Selbstorganisation, Lernen, persönliche Gesunderhaltung, Umgang mit digitalen Anforderungen im Peer-Training-Ansatz vermittelt werden. Maßnahmen: Konzeption und Realisierung eines Lehrangebotes zum Erwerb wesentlicher Future Skills im Peer-Training Format: Konzepterweiterung auf gesamte Hochschule, Umsetzung, Evaluation. b) Kompetenzentwicklung und Lernreflexion durch E-Assessment Studienbegleitend sowie summativ sollen kompetenzorientierte digitale (Zwischen)- Prüfungsmöglichkeiten geschaffen werden, die bedarfsgerecht frühzeitig Feedback zum Lernprozess geben. Im Sinne des Constructive Alignments soll bei deren Gestaltung der Erwerb der vorgesehenen Kompetenzen im Vordergrund stehen. Maßnahmen: Ausbau der digitalen Prüfungsmöglichkeiten (Infrastruktur, Software, rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen, Prüfungsdidaktik, Erprobung).

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