
Multimediale Theorie-Praxis-Verzahnung in einer universitären Lernwerkstatt. Das TheoWerk
Auf einen Blick
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4 Dimensions of Digital and Didactic Development
Entlang der Leitlinien der 2017-2020 an der Universität Freiburg entwickelten Strategie zur Digitalisierung in der Lehre soll die Universität als lernende Organisation in vier Dimensionen (4D) in einen agilen Transformationsprozess zur Stärkung der Hochschullehre durch Digitalisierung gebracht werden. Curriculare Weiterentwicklung zur Förderung von digitaler Kompetenzorientierung im Studium und Studierendenzentrierung im Sinne des selbstgesteuerten Lernens durch digitale Lernumgebungen stehen im Zentrum der ersten Dimension unseres Modells. In der zweiten Dimension werden digital Lehrende (medien)didaktisch unterstützt, untereinander besser vernetzt und innovative digitale Lehre gefördert. Durch digitale Kollaboration und Verschränkung, insbesondere zur Verbesserung von Re-akkreditierungsprozessen, wird eine Organisationsentwicklung in der dritten Dimension angestoßen. Ein Kernziel dabei ist, die lehrunterstützenden Einheiten zukünftig strategisch noch stärker zu verschränken und ein Center for Learning and Teaching als zentrale Anlaufstelle für Innovationen in der Lehre zu schaffen. In der vierten Dimension (Gesellschaftlicher Kontext) wird die digitale Internationalisierung und die Offenheit der Lehre durch OER unterstützt.
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Medienkompetenz und Videoproduktion
Die Maßnahme diente dazu, die medienbezogene Arbeit im Projekt DigiTaL zu unterstützen und die Schnitt-stelle zum Medien- und Informationszentrum (MIZ) zu stärken. Der Arbeitsbereich Medienkompetenz entwi-ckelte hierfür Medienformate und bot Beratungen und Workshops zur digitalen Medienproduktion an. In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Kommunikation entstand der Bereich Videoproduktion, um Projektinhalte und Veranstaltungen audiovisuell aufzubereiten und so die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen. Die Umsetzung umfasste Konzeption, Dreh und Postproduktion verschiedener Videoformate sowie den Aufbau und die Ausstattung des Bib-Studios als neuer Infrastruktur für Audio- und Videoproduktionen. Ergänzend wurden Schulungen und Einzelberatungen bereitgestellt, um Mitarbeitende und Studierende in der Produktion und Nutzung digitaler Medienformate zu unterstützen.
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Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht
Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.
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