
Remote-Learning an Musikhochschulen: Explorieren Evaluieren Etablieren
Die positiven Impulse aus der Distanzlehre vor und während der Corona-Pandemie werden aufgegriffen, weiter exploriert, dabei systematisch evaluiert und schließlich hochschulweit und auch hochschulübergreifend verfügbar gemacht. Die breite Zustimmung aller Departments stellt dabei sicher, dass das gesamte Spektrum von Lehr-/Lernszenarien an Musikhochschulen abgedeckt werden kann (künstlerischer Einzel- und Gruppenunterricht, Ensemblelehre/-proben, Seminar, Vorlesung, Übung). Im Fokus steht dabei die hochschuldidaktische Weiterentwicklung hin zu mehr Studierendenzentrierung. Die Strategie umfasst drei zentrale Maßnahmen: 1. Explorieren Bestehende Formate, Plattformen und technische Optionen werden erprobt und erweitert, u. a. in speziell eingerichteten Musterräumen und durch Beschaffung von Hardware und Software (technische Desiderate können auch durch Programmieraufträge verwirklicht werden). 2. Evaluieren Digitale Lehr-/Lernszenarien werden systematisch begleitet und bewertet. Es erfolgt eine kontinuierliche Veröffentlichung der Konzepte und Ergebnisse auf einer digitalen Austauschplattform. 3. Etablieren Positiv bewertete Lehr- und Prüfungsformate werden in Studien- und Prüfungsordnungen integriert.
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Alice in Wood-Land
Ein radikaler Perspektivenwechsel soll Studierenden den anatomischen Aufbau von Holz auf eine neue Art vermitteln. Anders als beim herkömmlichen mikroskopischen Ansatz sollen sich dabei nicht nur die Dimensionsverhältnisse ändern, sondern vielmehr -ähnlich wie bei Alice im Wunderland- die Blickwinkel der Studierenden. Basierend auf bereits vorhandener Datensätze auf früheren Forschungsvorhaben an der Imaging-Beamline des Helmholtz-Zentrum Hereon am Deutschen Elektronensynchrotron sollen dazu aus diesen synchrotronstrahlungsbasierten Röntgenmikrotomographien diverser Holzarten in einem ersten Schritt 3D Holzkörper rekonstruiert und mit Blick auf eine optimale Darstellung der anatomisch-strukturellen Besonderheiten der verschiedenen Zellen aufbereitet werden. Im nächsten Schritt sollen die 3D-Holzkörper in eine virtuelle Realität übertragen werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt soll es möglich sein, den Holzkörper virtuell mittels VR-Brille zu betreten und zu erkunden. Um den Fokus auf spezifische strukturelle Merkmale des jeweiligen Probekörpers zu lenken soll in einem letzten Schritt der Datenverarbeitung und des Programmierens eine AR konstruiert werden, die diese erlebbar macht. Zum Ende der Projektlaufzeit soll die Implementierung in eine Lehrveranstaltung getestet werden. Basierend auf der Auswertung dieser Lehreinheit können dann noch finale Modifikationen an den VRs / ARs vorgenommen werden.
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Digitaler Studienplanungsassistent
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Digital design and fabrication of adaptive metal nodes for timber space frame structures
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