
Raum frei für XR in der Lehre
XR-Technologie (Oberbegriff für VR = virtual, AR = augmented und MR = mixed reality) bietet vielversprechende, didaktisch sinnvolle Möglichkeiten für die Hochschullehre. Diese Potentiale wurden bisher an der Universität Bayreuth nur ansatzweise ausprobiert. Neben einer begrenzten Anzahl an XR-Brillen (Hololens 2) fehlen bisher Best-Practice-Beispiele und mediendidaktische Kompetenzen zum Einsatz von XR in der Lehre. Dabei stellt die digitale Medienkompetenz fächerübergreifend eine essentielle Fähigkeit für die Arbeitswelt dar, die bei Studierenden aktiv gefördert werden sollte. Mit dem Projekt "XR Lehre" sollen XR-Einsatzszenarien im Blended Learning entwickelt, gemeinsam mit Studierenden ausprobiert und strukturiert evaluiert werden. Daraus sollen didaktische Empfehlungen abgeleitet und über den Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe hinaus campusweit zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe und dem FBZHL durchgeführt. Das Projekt "XR Lehre" wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre für September 2022 bis August 2023 bewilligt. Der Transfer in weitere Fachbereiche ist vorgesehen. "XR Lehre" ist ein zukunftsweisendes, innovatives Projekt in der Hochschullehre.
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Future Skills Applied
In dem Verbundprojekt Future Skills.Applied arbeiten die sechs großen niedersächsi¬schen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung zusammen. Der Markenkern der Anwendungsorientierung verlangt, dass Lehr- und Lernkonzepte laufend so weiterentwickelt werden, dass die Studierenden bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind. Die dazu benötigten neuen Kompetenzen, hier future skills applied genannt, werden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Gegenstand des Projekts ist die gemeinsame Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Umsetzung, Übertragung und Evaluierung von Lehr- und Lernkonzepten zur Stärkung studentischer future skills applied. Im Innovationsverbund können sie effizienter, (breiten-)wirksamer und nachhaltiger gefördert werden als bei isoliertem Vorgehen. Die Hochschulen arbeiten an Maßnahmen in Teilprojekten, die einen zentralen Beitrag zum zukünftigen Studienerfolg leisten: die Stärkung studentischer überfachlicher Kompetenzen (TP 1), die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik (TP 2) sowie die Vernetzung von Lehr- und Lernorten (TP 3). Durch das Querschnittsprojekt entsteht der Innovationsverbund, in dem sich alle Partner vernetzen.
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PartiPause
Die PartiPause ist ein Partizipationsformat für Studierende, das an der HAW Hamburg als Reaktion auf verschiedene Herausforderung mit studentischer Partizipation an Hochschulen entwickelt wurde. Studierende geben Zeitmangel, unzureichende Informationen über Partizipationsmöglichkeiten und das Gefühl wenig Einfluss zu haben, als Hürde im Zusammenhang mit studentischer Partizipation an. Dem begegnet die PartiPause als niedrigschwelliges Partizipationsformat, das den Studierenden ermöglicht ihre Perspektiven und Ideen spontan und schnell einzubringen und damit Einfluss auf das Hochschulgeschehen zu nehmen. Die PartiPause ist ein Befragungsformat, das in Präsenz an stark frequentierten Orten der Hochschule stattfindet. Ein Stand mit kurzen, alltagsnahen Befragungen ermöglicht es den Studierenden “im Vorbeigehen” teilzunehmen und ohne großen zeitlichen Aufwand ihre Perspektive einzubringen. Die PartiPause verfolgt das Ziel, das Bewusstsein der Studierenden für ihre Partizipationsmöglichkeit
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Studentische Partizipation weiterdenken: Gelebte Mitbestimmung als Zukunftsaufgabe der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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