
Digitales Mentoring
Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule möchten mit der Projektidee Digitales Mentoring gemeinsam ein neues System der Lehr-/Lernbegleitung als zeitgemäßen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung schaffen. Aus Sicht der drei Hochschulen eignet sich das System des Digitalen Mentorings, um gleichzeitig verschiedenen aktuellen Herausforderungen der Lehre und des Lernens zu begegnen, wie z.B. der Heterogenität ihrer Studierendenschaft, der Zunahme der Studiendauer aber auch der Veränderung der Lehr-/Lernsituation durch den deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre. Dazu möchten sie mit Hilfe von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um ein System zur Erfassung, Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen aufzubauen. Gemeinsam mit den Zielgruppen Studierende, Lehrende und Serviceeinrichtungen soll unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes in einem evolutionären Entwicklungsprozess ein attraktives und intuitives, digital unterstütztes Mentoringsystem konzipiert und etabliert werden.
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Praxismodul für partizipative Technikgestaltung
In der Technikentwicklung wird der Bedarf nach ethischem Handeln immer stärker. Um disruptive Technologien in Einklang mit gesellschaftlichen Werten zu bringen, brauchen zukünftige Entwickler*innen ein Wissen um die Gestaltungskraft von Technik und entsprechende, methodische Kompetenzen. Aktuell ist die Ausbildung der Ingenieursstudiengänge überwiegend am Paradigma der technischen Machbarkeit ausgerichtet, das ethische Fragestellungen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen ausblendet. Um diese Leerstelle zu füllen, entwickelt das Berlin Ethics Lab (BEL) ein neues Praxismodul an der TU Berlin. In interdisziplinären Lehr-Lern-Settings kooperieren Studierende aus den Geistes-, Sozial- und Technikwissenschaften, erhalten Einblicke in ethische Fragestellungen in der Praxis, bringen sich aktiv in die Entwicklung ein und lernen Wissensformen außerhalb der eigenen Disziplin. Angeleitet von Lehrenden aus dem Bereich Technikethik bzw. Technikfolgenabschätzung und ergänzt durch die Supervision von Mitgliedern des Berlin Ethics Lab werden die interdisziplinären Studierendengruppen eine Technikfolgenabschätzung für ein technisches Entwicklungsprojekt erarbeiten. Die Studierenden durchlaufen im Rahmen eines Semesters die Phasen Analyse, ethische Bewertung, Stakeholder-Integration und Re-Design, bei dem in Kooperation mit einem Praxispartner Entwicklungsalternativen für einen existierenden Anwendungsfall erarbeitet werden.
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Communitybuilding für Lehrende
Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.
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FeeDi: Typunabhängiges Diagramm-Assessment durch deklarative Diagrammspezifikation
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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