
Digitales Mentoring
Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule möchten mit der Projektidee Digitales Mentoring gemeinsam ein neues System der Lehr-/Lernbegleitung als zeitgemäßen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung schaffen. Aus Sicht der drei Hochschulen eignet sich das System des Digitalen Mentorings, um gleichzeitig verschiedenen aktuellen Herausforderungen der Lehre und des Lernens zu begegnen, wie z.B. der Heterogenität ihrer Studierendenschaft, der Zunahme der Studiendauer aber auch der Veränderung der Lehr-/Lernsituation durch den deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre. Dazu möchten sie mit Hilfe von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um ein System zur Erfassung, Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen aufzubauen. Gemeinsam mit den Zielgruppen Studierende, Lehrende und Serviceeinrichtungen soll unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes in einem evolutionären Entwicklungsprozess ein attraktives und intuitives, digital unterstütztes Mentoringsystem konzipiert und etabliert werden.
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Die Hochschule Merseburg kämpft mit stagnierenden bis fallenden Studienanfängerzahlen, einer hohen Abbrecherquote, einer heterogenen Studierendenschaft und einer schlechten Erreichbarkeit. Zudem ist die Beteiligung Studierender an hochschulpolitischen und lehrgestaltenden Prozessen sehr niedrig. Im Rahmen des Projekts Students4Students @ HoMe soll daher Peer Learning an der Hochschule Merseburg vielfältig und digital gestützt umgesetzt werden. Innerhalb von 3 Programmen (E-Mentoring-Programm, E-Tutoring-Programm und E-Maker-Programm) werden Studierende gezielt qualifiziert, vernetzt und begleitet, um studierendenzentrierte digitale Angebote zu entwickeln, zu erproben und systematisch zu evaluieren. Durch deren Qualifizierung bauen sie zudem ihre Digitalkompetenz aus und geben sie an ihre Kommilitonen*innen weiter. Hierfür kann bereits auf Vorarbeiten aus dem Qualitätspakt Lehre zurückgegriffen werden. Zusätzlich werden gemeinsam mit den Studierenden Impulse für die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie für Studium und Lehre sowie curriculare Anpassungen in Studiengängen entworfen, diese in hochschulstrategische Prozesse eingebracht und bestehende Supportstrukturen für digitale Hochschulbildung gestärkt.
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