
ZirkUOS — eine KI-Infoveranstaltung für Lehrende
Es handelt sich um ein aufsuchendes Format, bei dem Mitarbeitende der Hochschuldidaktik Lehrende über die Funktionsweise, gesellschaftlichen Auswirkungen und didaktischen Einsatzszenarien von generativer KI informieren. Die einzelnen Veranstaltungen finden in den jeweiligen Fachbereichen der Universität statt. Sie dauern zwischen 60 und 90 Minuten und legen den Fokus neben dem Input vor allem auf den Austausch mit den anwesenden Lehrenden.
Kategorien
Beschreibung
Herausforderung
Lehrende sind für hochschuldidaktische Angebote oft schwer zu erreichen, unabhängig davon, ob Veranstaltungen online oder in Präsenz stattfinden. Gründe sind häufig die hohe Arbeitsbelastung der Lehrenden und das geringe Zeitbudget.
Herangehensweise
Mit dem Konzept eines aufsuchenden Formats, das wir häufig auch an regelmäßig stattfindende Termine in den Fachbereichen geknüpft haben, wollten wir die Hürde für eine Teilnahme von Lehrenden möglichst niedrig halten: Wir gehen direkt zu den Lehrenden, in ihre Räumlichkeiten, ihren Alltag.
Zusammenhang
Die Maßnahme wurde als Infoveranstaltung in einem Semester allen Fachbereichen der Universität angeboten.
Voraussetzung
Bewerbung des Angebots an alle Fachbereiche und in den entsprechenden Gremien.
Vorgehen/Schritte
Nutzen Sie existierende Strukturen in den Fachbereichen/ Instituten/ OEs. Treten Sie direkt an die Lehrenden heran (z.B. über die Studiendekan:innen). Gehen Sie mit der Maßnahme in Veranstaltungen, die sowieso stattfinden, und bei denen Lehrende sind (FB-Sitzungen etc.).
Nutzen Sie für Ihre Kommunikationsstrategie mehrere Kanäle, z.B. Mailing, Vorstellen in Gremien, direkte Ansprache von Fachbereichen.
Hinweise
Effekte
Persönlicher Kontakt zu Lehrenden führte zu einer Familiarisierung mit den Angeboten des Zentrum virtUOS. Zudem sind wir als Ansprechpartner:innen bei didaktischen Problemen bekannter geworden.
Learnings
Lehrende und Vortragende profitieren ungemein von persönlicher Begegnung. Informationen setzen sich besser fest, wenn man sie in einem direkten Gespräch aufnimmt, statt z.B. in einem Online-Vortrag.
Empfehlung
ggf. telefonische Kontaktaufnahme zu den Fachbereichen/ Instituten
Tipps
Keine Angst haben, nicht immer die perfekte Antwort parat zu haben. Man neigt oft dazu etwas nicht zu machen bevor alles „wasserdicht“ ist. Bei dieser Maßnahme ist es aber viel relevanter, erreichbar und ansprechbar zu sein, als die perfekten Antworten zu liefern
Methoden
Nicht empfohlen
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Didaktische Werkstatt Gesundheit
Mit dem Projekt Didaktische Werkstatt Gesundheit erhalten Lehramtsstudierende der Berufspädagogik Gesundheit an der Hochschule Fulda konkrete Unterstützung für ihre Unterrichtsversuche in drei studienbegleitenden schulischen Praktika. Dazu zählt die Bereitstellung von Anschauungsobjekten, medizinischen Geräten und Verbrauchsmaterial für den Unterricht in den Fächern Gesundheit, Pflege und Physiotherapie. Dies ist für den Unterricht an den Schulen der beruflichen Bildung besonders wichtig, da hier für den Aufbau von Handlungskompetenz Abläufe nicht nur theoretisch durchdrungen, sondern auch praktisch erlernt werden. Neben Material, das über ein Ausleihsystem zur Verfügung gestellt wird, entsteht eine Sammlung digitaler Medien und didaktischer Anregungen, die entlang der Curricula systematisiert und über die Projekthomepage kostenlos abrufbar sein wird. Die didaktische Werkstatt Gesundheit soll sich als Begegnungs- und Arbeitsort der kollaborativen Unterrichtsvorbereitung etablieren. Das Ziel ist eine wachsende und qualitativ hochwertige Material- und Konzeptionssammlung, auf die auch Lehrkräfte zugreifen können. Die praxiserprobten und reflektierten Unterrichtsstunden sollen zur Weiternutzung und -entwicklung zur Verfügung stehen und als Anlass dienen, über didaktische Fragestellungen zu diskutieren. Auf diese Weise stellt die Didaktische Werkstatt Gesundheit einen Beitrag zur Profilschärfung der noch jungen Diziplin Fachdidaktik Gesundheit dar.
Projekt anzeigen
Produktion digitaler Selbstlernmodule für die Lehre im Psychologie-/ Psychotherapiestudium
Im Rahmen des Projektes wurden digitale Selbstlernmodule für Studierende der Psychologie/ Psychotherapie erstellt. Ziel war es, den Studierenden durch die Selbstlernmodule und darin eingebundene Psychotherapievideos mehr Praxiseinblicke und Übungsfelder zu bieten. Die Maßnahmenschritte beinhalten bspw. die Lernzielklärung, curriculare Anbindung, Studierendenbefragung, Erstellung von Grob- und Feinkonzepten sowie die technische Umsetzung im Autorentool. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen