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Digitales Lernen Leben

Die Universität Osnabrück begreift sich seit 20 Jahren als Wegbereiterin der Digitalisierung von Studium und Lehre und hat dauerhafte Support-Strukturen und eine intensiv genutzte Open-Source-Infrastruktur aufgebaut. Hochschuldidaktik und digitale Lehre sind organisatorisch zusammengeführt und im Zukunftskonzept strategisch verknüpft. Das Projekt „Digitales Lernen Leben“ (UOS.DLL) stellt den Gedanken in den Mittelpunkt, dass die Absolvent*innen einer Universität, aber auch die Universität selbst, in der Lage sein müssen, die digitalisierte Realität aktiv zu gestalten und in ihr nicht nur Nutzende zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Universität Osnabrück Studium und Lehre für alle spürbar umgestalten. Es sollen mindestens zwei Drittel aller Lehrveranstaltungen einen auf Digital- und Zukunftskompetenzen ausgerichteten Innovationsbaukasten anwenden und die Präsenzstunden letztlich um ein Drittel reduzieren. Die verbleibende Präsenzzeit soll flexibler und begeisternder genutzt werden (Maßnahme 1). Grundlage für den Erfolg der Maßnahme sind individuelle digitale Kenntnisse und Erfahrungen, die im Digitalen Lern-Labor gewonnen werden (Maßnahme 2) und zielgenaue Weiterentwicklungen von Open-Source-Werkzeugen (Maßnahme 3).

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Maßnahmen zu diesem Projekt
  • Maßnahme 100112
    Maßnahme

    Open-Source-Projekte einführen und mit gestalten

    Die Einführung und Nutzung von freien Open-Source-Projekten für die Hochschule erlaubt die Anpassung an hochschuleigene Bedarfe, eine Integration in bestehende Systeme und eine nachhaltige Nutzung auch nach Projektende. Das wird vor allem durch die Community eines Open-Source-Projektes gesichert, die gemeinsam die weitere Nutzung der Tools und die Mitgestaltung an der Software ermöglicht. Zudem wird die dauerhafte Finanzierung von Lizenzen hinfällig.

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  • Maßnahme 100113
    Maßnahme

    ZirkUOS — eine KI-Infoveranstaltung für Lehrende

    Es handelt sich um ein aufsuchendes Format, bei dem Mitarbeitende der Hochschuldidaktik Lehrende über die Funktionsweise, gesellschaftlichen Auswirkungen und didaktischen Einsatzszenarien von generativer KI informieren. Die einzelnen Veranstaltungen finden in den jeweiligen Fachbereichen der Universität statt. Sie dauern zwischen 60 und 90 Minuten und legen den Fokus neben dem Input vor allem auf den Austausch mit den anwesenden Lehrenden.

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  • Maßnahme 100111
    Maßnahme

    Mikromodule („MiMos“)

    Mikromodule (“MiMos”) sind 90-minütige, multimediale und interaktive Online-Selbstlerneinheiten. Sie enthalten Texte, interaktive Videos, Podcasts, Aufgaben/Quizze etc. Studierende können selbstständig wichtige überfachliche Kompetenzen für Studium und Berufsleben entwickeln, insbesondere in den Bereichen “Selbstorganisation” und “Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz”. Da sie als OER veröffentlicht werden, können Lehrende MiMos (bzw. einzelne Bestandteile) in ihrer Lehre einsetzen und anpassen, um zentrale fachunabhängige Kompetenzen zu fördern. Sie sind leicht über das Stud.IP-Lernmanagementsystem erreichbar und mit dem Courseware-Plugin bearbeitbar.

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Projekt 101703
Projekt

Digitalisierung der Prozessentwicklung zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie

Für den Entwurf chemischer Prozesse sind die systemtheoretische Analyse, sowie Modellierung und Simulation von essentieller Bedeutung um chemische Wandlungsprozesse nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch möglichst optimal und nachhaltig zu gestalten. In der Lehre überwiegen hierbei aber noch konzeptionelle Methoden die ohne Computer oder mit einfachen Kalkulationsprogrammen erfolgen. Während das so erlernte Abstraktionsvermögen und die systematische Herangehensweise zur Problemlösung weiterhin hochrelevant sind, ermöglichen digitale Modelle und datenbasierte Werkzeuge eine deutliche Effizienzsteigerung, deren Transfer in die Praxis für eine Steigerung der Nachhaltigkeit von imminenter Bedeutung ist. Mit der Umsetzung dieses Förderprojektes werden die Studierenden befähigt aktuellen Herausforderungen im industriellen Alltag mit modernsten Methoden systematisch zu begegnen und somit nicht nur Ihre eigene Arbeitseffizienz, sondern auch die Effizienz der auf dieser Arbeit entwickelten Prozesse deutlich zu steigern. Die Studierenden übertragen diese Kenntnisse nach Ihrem Studium automatisch in die industrielle Praxis und tragen damit effektiv zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie bei.

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Maßnahme 101228
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Contententwicklung durch die Community fördern und begleiten

Die bisherige E-Learning-Website der Universität Jena bündelte Angebote verschiedener uni-interner Supporteinrichtungen zur Unterstützung digitalen Lehrens und Lernens, z. B. Tools und Medientechnik, Qualifizierungskurse oder Austauschformate. Aufgrund des wachsenden Angebotsportfolios wurde die Website grundlegend überarbeitet, um die hohe Anzahl und Vielfalt der Angebote nutzungsgerecht und übersichtlich darzustellen. In gemeinsamen Workshops arbeiteten die Supporteinrichtungen mit dem Projektteam an der inhaltlichen Struktur und den Navigationspfaden des neuen Portals, identifizierten passende Angebote und erstellten neue Beschreibungen für ihre Angebote. Sie entwickelten gemeinsam einen abteilungsübergreifenden Redaktionsprozess für die langfristige Qualitätssicherung. Zwischen den Workshops wurden die Einrichtungen vom Projektteam redaktionell begleitet und betreut.

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Publikation 100895

Materialschrank für Lehrende

In unserem Materialschrank für Lehrende finden Sie Anwendungsbeispiele, Fallbeispiele, Arbeitsvorlagen und Info-Materialien rund um das Thema studentische Partizipation. Sie wollen Sich nur einen kurzen Überblick verschaffen? Dann wäre "Partizipation auf einer Postkarte" ein schneller und kompakter Einstieg. Danach könnten Sie unseren Reader "Einführung in die partizipative Hochschullehre" oder eines unserer Methoden- und Anwendungsbeispiele (jeweils eine DIN A4 Seite) anschauen. Sie wollen Ihre Lehrveranstaltung partizpiativ anlegen? Dann könnten unsere Reflexionsfragebögen und Arbeitsvorlagen genau das richtige für Sie sein. Alle Materialien finden Sie als offene Bildungsmaterialien unter CC-Lizenz auf dem OER-Bildungsserver des Landes Baden-Württemberg.

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