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Hospitationen bei Partnerships (Teilprojekten)

Zur Förderung des persönlichen Austauschs, des Kennenlernens der Teilprojekte (sog. „Partnerships“) und dem praktischen Erleben wurden über den Verlauf der Förderung mehrere Hospitationen bei allen Partnerships durchgeführt. Ziel war es, Einblicke in die jeweiligen Arbeitsweisen, Herausforderungen und Fort-schritte zu gewinnen und dadurch Synergien innerhalb des Gesamtprojekts zu stärken. Diese persönlichen Kontakte und praktischen Erfahrungen ermöglichten einen gezielten Wissenstransfer und trugen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Teilprojekte bei.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Erfahrungsaustausch
Präsentation
Kennenlernen
Projektentwicklung
Hospitation
Zielgruppe(n)
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Professor:innen
Mitarbeiter:innen aus Service, Verwaltung & Wissenschaftsmanagement
Lehrbeauftragte
Hochschul-, Fachbereichs-/Fakultätsleitung
Akteur:innen außerhalb der Hochschule
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Projektkoordination
Wissenstransfer/Dissemination entwickeln
Strukturelle Rahmenbedingungen
Supportstrukturen entwickeln
Qualitätsmanagement entwickeln
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lernassistenz-/Monitoringsysteme entwickeln
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehrkonzepte/-formate entwickeln
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Supportangebote
Beratungs-/Coachingangebote für die Lehre entwickeln
Angebote für Austausch und Kollaboration entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Eine große fachliche sowie inhaltliche Vielfalt der Partnerships kann dazu führen, dass Potentiale der Zusammenarbeit und des gemeinsamen Lernens ungenutzt bleiben. Für die Unterstützungseinheiten sowie die Gesamtkoordination ist es daher wichtig, die Partnerships im Detail kennenzulernen und kontinuierlich zu begleiten.

Ein umfassender Überblick über die vielfältigen Ansätze und Aktivitäten ist entscheidend, um mögliche Synergien zu identifizieren und gezielt zu nutzen.

Herangehensweise

Es wurden in jedem Partnership mehrere Hospitationen (2-3) über den Verlauf der Förderungszeitraumes durchgeführt. Je nach Inhalten des Projektes, wurde das Learning Design ausprobiert, ein Tool getestet oder der Einsatz in der Lehre miterlebt.

Die Hospitationen ermöglichten den Mitarbeitenden der Unterstützungseinheiten und der Gesamtkoordination, die Partnerships besser kennenzulernen, deren Arbeitsweisen zu verstehen und Weiterentwicklungen nachzuvollziehen. Sie trugen darüber hinaus maßgeblich dazu bei, ein tiefergehendes Verständnis der Partnerships zu entwickeln, Netzwerke aufzubauen und Transferprozesse wirkungsvoll zu gestalten.

Zusammenhang

Im Kontext des Gesamtprojektes DigiTeLL. Je nach Partnership beinhaltete die Hospitation auch einen Besuch einer Lehrveranstaltung.

Voraussetzung

- Offene Kommunikation und Präsentation der eigenen Arbeitsweise und der angestrebten Ziele der Partnerships

- gemeinsame Terminfindung

- Interesse der Unterstützungseinheiten an Teilnahme an einer Hospitation

- offene Feedbackkultur und Kritikfähigkeit

- Einverständnis der Studierenden (bei Teilnahme an Lehr- oder Prüfsituationen)

Eignung

Bei den Hospitationen wurden regelmäßig Herausforderungen identifiziert, die im Nachgang gezielt bearbeitet werden konnten und bei der nächsten Hospitation wieder aufgegriffen werden konnten. Der persönliche Austausch mit potentiellen Nutzenden unterstützte die Weiterentwicklung der Tools/Learning Designs.

Vorgehen/Schritte

  1. Zielsetzung der Hospitation festlegen

  2. Bedarf des Austausches prüfen

  3. Frühzeitige Kommunikation und Terminvereinbarung

  4. ggf. Vorbereitungsmaterial für die Partnerships erarbeiten und versenden

  5. Fragen der Partnerships aufnehmen

  6. Hospitation durchführen

  7. Reflexionsräume geben

  8. Hospitation dokumentieren

  9. Nächste Schritte/Ziele/Vereinbarungen schriftlich festhalten

Hinweise

Effekte

Erwartet:

Die Hospitationen bewirkten ein tiefergehendes Verständnis der Partnerships und förderten eine Stärkung von Netzwerken, sowie des Wissenstransfers. Bedarfe und Notwendigkeiten der Einbindung von Unterstützungseinheiten konnten leichter identifiziert sowie Ideen für weitere Kooperationen gewonnen werden.

Unerwartet:

Darüber hinaus wurden schnelle Kommunikationswege gestärkt sowie Unsicherheiten bzgl. der möglichen Kontaktpersonen abgebaut.

Learnings

Das persönliche Erleben und Kennenlernen wirkt nachhaltiger als das reine „theoretische Erarbeiten“ der Partnership-Inhalte wie beispielsweise durch das Lesen von Antragstexten. Persönliche Einblicke in die Arbeit führen zu einem besseren Verständnis für unterschiedliche Herangehensweisen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen. Dies fördert nicht nur die gegenseitige Wertschätzung, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit im Gesamtprojekt spürbar.

Austausch braucht Räume: Persönliches Netzwerken erwies sich als besonders wirksam, um Ideen, Lösungsansätze und Erfahrungen niedrigschwellig weiterzugeben.

Die Vernetzung im Hochschulkontext muss immer wieder aktiv angestoßen werden.

Hospitationen schaffen auch spontanen Raum für Reflexion und Weiterentwicklung.

Empfehlung

Ggf. ergänzen durch weitere, regelmäßige niedrigschwellige Vernetzungsangebote;

Ggf. ergänzen durch gegenseitige Hospitation der Partnerships untereinander

Tipps

- Frühzeitige Terminvereinbarung

- Kommunikation der Erwartungen der Hospitation

- Klare Erwartungs-/Zieldefinition

- Hospitationen als Dialog gestalten

- Ggf. Leitfaden mit Gesprächsthemen erstellen

Methoden

Empfohlen

Methoden
Hospitation persönlich durchführen, ggf. inkl. Peerfeedback
Formate
Einzeltermine vereinbaren, ausgewiesene Hospitationswochen definieren, ggf. gegenseitiges Hospitieren der Partnerships beieinander
Technische Tools
gemeinsame Notizen/Fragen in einem geteilten Dokument als Grundlage für die nächste Hospitation festhalten

Nicht empfohlen

Methoden
Hospitation online (anhängig vom Learning Design/Tool)
Formate
zu große Hospitationsgruppen vermeiden

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
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